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Neues Verfahren erkennt gehackte 3D-Drucker

18.08.2017 | 15:27 Uhr |

Ein neues Sicherheitsverfahren soll erkennen, ob ein 3D-Drucker manipuliert wurde.

Forscher des Georgia Institute of Technology haben sich in ihrem aktuellen Projekt der Sicherheit von 3D-Druckern gewidmet. Bislang war nicht erkennbar, ob ein 3D-Drucker manipuliert wurde oder möglicherweise minderwertiges Material eingesetzt wurde. Besonders bei 3D-gedruckten Gegenständen, die etwa in Flugzeugen oder Versorgungseinrichtungen zum Einsatz kommen, kann das fatale Folgen haben.

Ein neues Verfahren soll erkennen, ob Malware im Drucker oder dem Steuerungscomputer eingeschleust wurde. Es soll außerdem sicherstellen, dass Objekte gemäß der Spezifikationen gedruckt wurden. Für das Verfahren kommen unterschiedliche Sensoren und ein Mikrofon zum Einsatz, die den Druck genauestens beobachten. Die Aufnahmen von Mikrofon und Gyroskop werden so nach dem Druck mit den Aufnahmen eines korrekten Drucks verglichen. Treten hier Abweichungen auf, ist der Drucker eventuell mit Schadsoftware infiziert.

Um die Qualität des fertigen Druckobjekts zu überprüfen, fügen die Forscher dem Filament Nanoröhrchen aus Gold oder Nanofäden aus Metall hinzu. Bei der anschließenden Untersuchung in einem Computertomographen oder mit Hilfe von Röntgenstrahlung, lassen sich diese winzigen Teilchen wiederfinden. Sind sie nicht an ihrem vorgesehenen Platz, weist das eventuell darauf hin, dass der Produzent am Material gespart hat, was wiederum die Qualität des Druckobjekts negativ beeinflusst.  

So finden Sie den richtigen 3D-Drucker

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