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Neuer Drucker lässt sich an altem PC nicht installieren

08.08.2017 | 15:10 Uhr |

Wird Ihr neuer Drucker vom PC nicht korrekt erkannt, kann das an einem veralteten Windows oder kaputten Windows Update liegen. Der Tipp zeigt, was Sie tun müssen.

Ihr Rechner ist etwas älter, hat möglicherweise noch Windows 7 als Betriebssystem und war eine Weile nicht Betrieb. Sie wollen ihn wieder aktivieren und insbesondere für Druckaufgaben nutzen. Als Sie einen relativ aktuellen Drucker oder ein neues Multifunktionsgerät per USB mit dem Rechner verbinden, meldet Windows „Unknown Device“. Damit erkennt das Betriebssystem zwar, dass ein Gerät an der Schnittstelle hängt, kann es jedoch nicht korrekt identifizieren. Die Folge: Es kann keinen Gerätetreiber installieren.

Die Ursache: Einem älteren Windows-Rechner, der über einen längeren Zeitraum nicht im Betrieb war, fehlen eine Reihe von Windows Updates. Mit den Aktualisierungen für das Betriebssystem liefert Microsoft nicht nur sicherheitsrelevante Updates aus, sondern auch Signaturen für aktuelle Geräte, darunter auch Drucker und Multifunktionsgeräte. Ohne diese Kennungen und Basistreiber kommt es oft vor, dass Windows zwar erkennt, dass gerade ein USB-Gerät angesteckt wird, es aber nicht korrekt einordnen kann.

Windows-Update funktioniert nicht? So reparieren Sie (fast) jeden Fehler

Windows Updates anstoßen: Bevor Sie nun weiter versuchen, den Drucker oder das Multifunktionsgerät irgendwie doch zu installieren, führen Sie die Windows Updates aus, um Ihr Betriebssystem zu aktualisieren. Dazu muss Ihr Rechner mit dem Internet verbunden sein. Unter Windows 7 gelangen Sie in den Update-Bereich, indem Sie auf das Windows-Symbol klicken, in die Eingabezeile „Windows Update“ eintippen und unter Programme „Windows Update“ auswählen. Den Update-Prozess stoßen Sie manuell an, indem Sie links auf „Nach Updates suchen“ gehen. Ist Ihr Rechner eine Weile ungenutzt gewesen, kann die Suche einige Stunden dauern. Lassen Sie ihn ruhig über Nacht nach den Aktualisierungen suchen.

Um zu verhindern, dass Ihr Rechner in dieser Zeit in den Ruhemodus schaltet, deaktivieren Sie die Energiespar-Einstellungen. Dazu klicken Sie wiederum auf das Windows-Symbol und geben in die Eingabezeile „Energieoptionen“ ein. Meist ist beim Rechner der Energiesparplan „Ausbalanciert (empfohlen)“ ausgewählt. Klicken Sie auf „Energiesparplaneinstellungen ändern“ und wählen Sie unter „Energiesparmodus nach:“ im Ausklappmenü „Niemals“ aus.

Windows Update reparieren: Schlägt der Updateprozess fehl oder haben Sie keinen vollen Rechtezugriff, weil der Rechner zuvor beispielsweise in einem Unternehmensnetzwerk zentral verwaltet wurde, können Sie die automatische Update-Funktion mit dem Tool PC-WELT-FixWindowsUpdate reparieren. Das Tool beendet die Dienste, die für das Windows Update und die Hintergrundübertragung zuständig sind, löscht die Download-Daten des Updates und setzt die gespeicherten Sicherheitsmerkmale zurück. Danach registriert es die Bibliotheken neu, die für Windows Update relevant sind und spielt die aktuelle Programmversion des Windows-Tools auf.

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Ist das Tool auf Ihrem Rechner installiert, führen Sie es mit einem Doppelklick auf die Exe-Datei aus. Es arbeitet die einzelnen Schritte automatisch ab. Der Vorgang dauert eine Weile und ist beendet, wenn die Meldung „Fertig. Starten Sie den Rechner neu und rufen Sie das Windows-Update auf“ auf dem Bildschirm erscheint. Drücken Sie danach auf eine beliebige Taste, sehen Sie die Schaltfläche „Fertigstellen“. Nach dem Neustart des Rechners stoßen Sie die Update-Funktion von Windows wie beschrieben erneut an.

Sind die Windows Updates komplett aufgespielt, sehen Sie sich deren Verlauf an, indem Sie im Update-Fenster links auf „Updateverlauf anzeigen“ klicken. Neben Sicherheitsupdates und Aktualisierungen für Microsoft Office finden Sie meist auch Updates, die Druckermodelle betreffen. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass Treiberdaten gefehlt haben und nun nachgeladen wurden. Starten Sie nun erneut die Installationsroutine für Ihren Drucker oder das Multifunktionsgerät. Windows sollte das Gerät nun ohne Probleme am USB-Port erkennen. Damit lässt sich das Treiberpaket zum Drucker problemlos aufspielen.

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