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Neue Spectre-Gefahren: Die 2. Generation im Überblick

06.08.2018 | 14:13 Uhr |

Sicherheitsforscher haben im letzten Jahr gravierende Lücken in nahezu allen CPUs gefunden und auf die Namen Meltdown und Spectre getauft. Im Mai wurden acht neue Sicherheitslücken entdeckt – Spectre Next Generation. Wir geben einen Überblick.

Anfang des Jahres platzte eine Bombe: Viele Prozessoren wiesen gravierende und nur schwer zu behebende Sicherheitslücken auf , über die sensible Speicherinhalte und somit Daten des PCs ausgelesen werden können. Betroffen waren, beziehungsweise sind, ganz verschiedene Gerätearten, darunter insbesondere auch Desktop-Computer und Notebooks mit CPUs sowohl von Intel als auch von AMD – und zwar unabhängig vom installierten Betriebssystem. Zusammengefasst wurden die verschiedenen Schwachstellen unter den Begriffen „Spectre“ und „Meltdown“. Was also ließ und lässt sich tun, um diese Sicherheitslücken zu schließen? Schutz bietet geeignete Firmware der Hauptplatine, auf der die CPU schließlich steckt. Die Aktualisierung des Bios beziehungsweise Uefi ist deshalb der wichtigste Schritt.

Unser Ratgeber beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie ein solches Mainboard-Update durchführen. Das beginnt bei der genauen Identifikation des Boards sowie der installierten Bios-/Uefi-Version, führt Sie zum Download der neuesten passenden Update-Datei und reicht bis zur sicheren Installation. Weil diese je nach Hersteller und Variante des PCs beziehungsweise der Hauptplatine ziemlich unterschiedlich ablaufen kann, beschreiben wir alle drei wichtigen Methoden ebenfalls im Detail: aus dem laufenden Windows-Betrieb heraus, direkt im Bios beziehungsweise Uefi oder über ein externe Boot-Medium. Nach wenigen Minuten ist die Mainboard-Aktualisierung dann abgeschlossen – Zeit, die Sie auf jeden Fall zum Schutz gegen Spectre und Meltdown investieren sollten.

Weil es neue Bios-/Uefi-Versionen zum Teil erst nach Monaten gibt – für viele ältere Boards zudem gar nicht mehr – hatte Microsoft im März sogenannte Microcode-Updates für Windows 10 bereit gestellt. Zunächst standen die Updates gegen Spectre und Meltdown nur für neuere Intel-Prozessoren bereit, seit Ende April auch für ältere bis zurück zur vierten Core-i-Generation.

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