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Neue Ryzen-CPUs mit integrierter Grafikkarte

11.01.2018 | 16:03 Uhr |

AMD will seine Ryzen-Chips um neue Mobilversionen mit integrierter Grafikkarte und Desktop-Prozessoren ohne GPU erweitern.

AMD stockt seine Ryzen-Palette weiter auf : Die beiden CPUs Ryzen 3 2300U und Ryzen 3 2200U sollen Notebooks auf die Sprünge helfen. Bei der 2300er Variante handelt es sich um einen Vierkern-Prozessor ohne Hyper-Threading, Ryzen 3 2200U kann hingegen mit zwei Kernen vier Threads bearbeiten. Die integrierte Grafikeinheit verfügt nur über drei (2200U) bzw. sechs (2300U) Compute Units (CU). AMD verspricht dennoch eine im Vergleich zum Core i3 7100U höhere Grafikleistung. Notebooks mit den neuen Ryzen-Chips sollen in den nächsten Monaten ab 500 US-Dollar angeboten werden.

Gleichzeitig bietet AMD künftig auch Pro-Versionen seiner Ryzen-Prozessoren für Business-Notebooks an. Diese bieten eine erweiterte Fernwartbarkeit und zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Mehr Leistung haben die Chips jedoch nicht. Ab Februar sollen zudem die ersten Ryzen-Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit für Desktop-PCs in den Handel kommen. Konkret geht es um die beiden Modelle Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G mit einer TDP von 65 Watt und maximal elf CUs. Die zweite Generation der Ryzen-CPUs ohne integrierte Grafikkarte soll schon im April folgen. Die im 12-Nanometer-Verfahren gefertigten Chips sollen eine höhere Performance und eine verbesserte Turbo-Funktion bieten. Neue Mainboards seien laut AMD nicht nötig, ein BIOS-Update macht die AM4-Boards fit für die neuen Ryzen-Chips.

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