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Netzwerkscan mit Eset Internet Security durchführen

18.05.2018 | 09:09 Uhr |

Um einen guten Überblick über alle im Heimnetz vorhandenen Geräte zu erhalten, bietet sich ein Netzwerkscanner an. Empfehlenswert ist hier etwa der in der Antivirensoftware Eset Internet Security integrierte Netzwerkscan.

Im heimischen WLAN sammeln sich über die Monate und Jahre oft mehr Geräte an, als man vermuten möchte. Dazu zählen natürlich alle Rechner, Notebooks, Smartphones und Tablets. Hinzu kommen in vielen Netzen jedoch weitere Geräte, etwa das Smart-TV, eine WLAN-Steckdose oder -Lampe oder eine smarte Körperwaage. Um einen guten Überblick über alle Geräte zu erhalten, verwenden Sie einen Netzwerkscanner. Empfehlenswert ist hier etwa der Netzwerkscan, der in der Antivirensoftware Eset Internet Security integriert ist. Denn er liefert nicht nur eine komplette Liste aller im Heimnetz erreichbaren Geräte, sondern prüft sie auch auf Sicherheitslücken. Sie können vor dem Scan festlegen, ob alle Geräte einschließlich des Routers gescannt werden sollen oder ob der Router nicht im Scan enthalten sein soll. Sie starten die Funktion in Eset Internet Security per „Tools –› Sicheres Heimnetz –› Netzwerk scannen“. Im folgenden Fenster gibt es ein Drop-down-Menü, in dem sich auswählen lässt, ob alle Geräte, der Router oder alle Geräte ohne den Router gescannt werden sollen.

Die Funktion „Sicheres Heimnetz“ in der Antivirensoftware Eset Internet Security liefert Ihnen einen guten Überblick über alle Geräte in Ihrem Netzwerk.
Vergrößern Die Funktion „Sicheres Heimnetz“ in der Antivirensoftware Eset Internet Security liefert Ihnen einen guten Überblick über alle Geräte in Ihrem Netzwerk.

Den Router aus dem Scan auszuschließen, ist sinnvoll, wenn dieser eine Angriffserkennung hat. Denn in diesem Fall registriert er den Portscan wie auch die Log-in-Versuche mit Standardpasswörtern als feindliche Aktion und blockiert die Quell-IP des Scans. In der Folge ist der Rechner, auf dem Sie den Scan gestartet haben, nicht mehr im Netzwerk eingebunden. Sollte das bei Ihnen passieren, dann müssen Sie sich von einem anderen Rechner aus in die Weboberfläche Ihres Routers einloggen und die IP-Sperre für den Eset-PC wieder aufheben. Das geht natürlich auch von einem Smartphone oder Tablet aus.

Wenn der Netzwerkscan abgeschlossen ist, listet Eset alle gefundenen Geräte mit ihren IP-Adressen auf. Ein Klick auf einen Eintrag liefert die Details zu einem Gerät. Hierzu zählen alle offenen Ports und mögliche Sicherheitslücken. Eset überprüft etwa bei Ihrem Router, ob dort ein legitimer DNS-Server eingestellt ist. Wenn eine Malware dort einen manipulierten DNS-Server eingetragen haben sollte, erhalten Sie eine Warnung. DNS-Manipulationen kommen häufiger vor. Ein Virus, der sich auf Ihren Rechner geschlichen hat, ändert die DNS-Servereinstellungen im Router, damit Sie beim Aufruf beispielsweise einer Banking-Webseite auf eine gefälschte Seite umgeleitet werden. Zu jedem Fund, etwa den offenen Ports eines PCs, bietet Eset einen Link zu einer Website mit grundsätzlichen Erklärungen. Insgesamt ist die Funktion „Sicheres Heimnetz –› Netzwerk scannen“ ein gutes Mittel, um sich einen Überblick über die Geräte im eigenen Heimnetz zu verschaffen.

Tipp: Netzwerk-Probleme systematisch lösen

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