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Netflix korrigiert Berichte über angeblich hohe Schulden

02.08.2017 | 09:40 Uhr |

Netflix hat laut eigenen Angaben weit weniger Schulden, als im Web berichtet wird. Schuld sei ein Rechenfehler der Medien.

Update, 2. August 2017: Netflix hat auf einen Bericht der Los Angeles Times über angebliche Schulden in Höhe von 20,54 Milliarden US-Dollar reagiert. In dem uns vorliegenden Statement verweist Netflix darauf, dass die Zeitung die Schulden falsch berechnet habe und mittlerweile auch ihren Artikel korrigiert habe.

Konkret äußert sich Netflix zu den angeblichen Schulden in der Mitteilung wie folgt:
 
"Der LA Times Artikel hat unsere Schulden falsch kalkuliert und dazu auch Streaming-Verpflichtungen (z. B. unsere Lizenzverträge mit Filmverleihern) über $15,7 Milliarden als Schulden dazu gezählt, was nicht korrekt ist. Der richtige Betrag: Wir haben Gesamtbruttoschulden von $4,8 Milliarden im Vergleich zu unserem Börsenwert von rund $75 Milliarden. Die Zeitung hat diesen Fehler bereits korrigiert."

Dabei betont Netflix, dass die 15,7 Milliarden US-Dollar als zukünftige Ausgaben für Inhalte geplant seien, die im Laufe der Zeit durch die Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens laufen werden. "Jeder Sender, Kabelnetzbetreiber und jedes Streamingunternehmen mit Lizenz-Vereinbarungen nutzt das gleiche Verfahren. Zur Orientierung, Disney/ESPN hat $49 Milliarden an ähnlichen Verpflichtungen für Sportverträge", so Netflix.

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