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Nachtmodus unter Windows und macOS im Vergleich

30.11.2018 | 11:32 Uhr |

Der Nachtmodus ist zwar unter Windows 10 und macOS Mojave implementiert, die Dritt-Apps müssen noch nachziehen.

Dunkle Zeiten : Was Apple im Sommer als Innovation für macOS Mojave feierte, entlockt Windows-Anwendern nur ein müdes Lächeln, denn in Windows 10 ist ein Dunkelmodus schon längst enthalten. Es bestehen aber Unterschiede, wie "Digital Trends" näher beleuchtet.

So gehen in Windows die Lichter nur für Apps der Universal Windows Platform aus, nicht für ältere Anwendungen und Komponenten – in Mojave ist das Feature systemweit implementiert. Auch der Browser unterscheidet sich: Safari wechselt automatisch in den Dunkelmodus, Edge muss man dann nochmals separat verdunkeln. Weiterer Unterschied: Standardmäßig öffnet Edge die Website von MSN, die noch nicht dunkel ist, Safari begnügt sich mit der Favoritenansicht, die lokal vorhanden ist und im Nachtmodus erscheint.

Anwendungen von Drittherstellern bieten indes noch selten eine dunkle Seite, allein Evernote wechselt auf dem Mac selbstständig in den Dunkelmodus, WhatsApp, OneNote, Slack und viel andere bleiben auf allen Rechnern hell. Das könnte sich aber in der Zukunft ändern, besonders Anbieter von Mac-Software haben immer häufiger nun auch einen Nachtmodus im Programm. macOS erweist sich also als das dunkelste der Systeme. Kurioserweise trägt dazu auch Microsoft selbst bei: So hat der Entwickler Ende Oktober versprochen , den Nachmodus für seine Office-Programme zu entwickeln – zunächst jedoch für macOS.

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