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Nachfrage: RAM bleibt 2018 weiterhin teuer

18.10.2017 | 15:02 Uhr |

Die hohe Nachfrage nach Modulen sorgt dafür, dass Arbeitsspeicher auch im nächsten Jahr nicht günstiger werden wird.

Wer seinen Rechner aktuell mit mehr Arbeitsspeicher ausstatten möchte, sieht sich mit hohen Kosten konfrontiert. Verantwortlich dafür ist die von den Herstellern reduzierte Produktion. Die vormals geringe Nachfrage sorgte dafür, dass viele Produzenten auf Flash-Speicher umgestiegen sind. Der übrige Arbeitsspeicher wird immer stärker auch für mobile Geräte benötigt, dazu kommen die Serverfarmen von Unternehmen wie Facebook oder Google. 

Laut DRAMeXChange wird sich daran wohl auch im nächsten Jahr nicht viel ändern. Bislang habe kein Hersteller angekündigt, seine Produktion von RAM-Chips steigern zu wollen. Lediglich Optimierungen seien geplant. Zwar sei die Nachfrage nach RAM im ersten Quartal eines Jahres immer niedriger, dennoch sei nicht mit sinkenden Preisen zu rechnen. Für das vierte Quartal 2017 erwartet DRAMeXChange einen Preisanstieg für mobile RAM-Module um 10 bis 15 Prozent. Der Grund dafür liegt in der steigenden Produktion der Smartphone-Hersteller. Der für PCs gedachte DRAM wird dadurch aber leider nicht günstiger. Der Grund: Einige Hersteller könnten ihre Produktion immer stärker in Richtung Mobil-RAM verlagern, da sich hier höhere Preise erzielen lassen. Dies würde aber wiederum die Lieferprobleme vergrößern. Wer für das nächste Jahr den Kauf von RAM-Modulen plant, muss dafür wohl tiefer in die Tasche greifen.

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