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Mozilla stopft über 32 Firefox-Lücken

24.01.2018 | 08:09 Uhr |

Mit Firefox 58 dreht Mozilla weiter an der Performance-Schraube. Vor allen jedoch haben die Entwickler weit mehr als 32 Sicherheitslücken der Vorversion geschlossen.

Die neue Firefox-Version 58 wird über die integrierte Update-Funktion verteilt. Es ist die zweite Hauptversion der Quantum-Generation, mit der Firefox in Sachen Geschwindigkeit wieder an der Spitze mitspielen soll. Die wichtigsten Neuerungen haben wir Ihnen bereits vorgestellt. Für Firefox ESR gibt es ebenso ein Sicherheits-Update wie für den darauf basierenden Tor Browser.

In Firefox 58.0 haben die Mozilla-Entwickler mehr als 32 Sicherheitslücken beseitigt. Unter den 30 durch externe Forscher gemeldeten Schwachstellen ist mit CVE-2018-5091 eine, die als kritisch eingestuft ist. Weitere 13 Lücken sind gelten nur als hohes Risiko, obwohl auch sie durchaus das Potenzial haben, um Code einschleusen und ausführen zu können. Allein acht dieser Lücken wurden durch einen gewissen Nils entdeckt, der sich durch seine Erfolge beim Hacker-Wettbewerb Pwn2own einen Namen gemacht hat.

Die beiden letzten Einträge in der Schwachstellenliste sind wie üblich für Lücken reserviert, die Mozilla-intern entdeckt wurden. Deren Zahl bleibt wie immer unklar, doch die Anzahl der aufgeführten Beteiligten lässt erahnen, dass damit die Gesamtzahl der gestopften Lücken auf um die 40 steigen dürfte. Unterschieden wird lediglich in solche Schwachstellen, die nur in Firefox 57 stecken, sowie solche, die auch die ESR-Versionen 52.x betreffen.

Für die neue Version Firefox ESR 52.6.0 (Extended Support Release) gibt Mozilla mindestens 11 beseitigte Sicherheitslücken an. Sie sind eine Untermenge der vorgenannten Firefox-Lücken. Von diesem Sicherheits-Update profitiert auch der Tor Browser , dessen neue Version 7.5 auf Firefox ESR 52.6.0 basiert. Die Tor-Entwickler haben außerdem viel getan, um die Bedienung der Software zu verbessern.

Firefox ESR 52.x ist zudem die erste Wahl für alle, die noch mit Windows XP oder Vista ins Internet gehen. Firefox ESR ist der letzte der gängigen Browser, der diese veralteten Systeme noch unterstützt und weiterhin mit aktuellen Sicherheits-Updates versorgt wird. Das soll zumindest noch bis Mai 2018 gelten.

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