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Model Y: Teslas neues Crossover kommt 2020

31.01.2019 | 11:21 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Teslas nächstes Fahrzeug soll 2020 in die Großserienfertigung gehen: das Crossover Model Y. Es soll schneller und günstiger als das Model 3 gefertigt werden und sich noch besser verkaufen.

Die Großserienproduktion des neuen Tesla Model Y soll Ende 2020 starten. Das teilte Tesla laut Techcrunch in einem Schreiben an die Aktionäre mit. Damit würde sich der schon früher von Elon Musk angekündigte Termin bewahrheiten. Bis jetzt hat Tesla aber noch nicht einmal einen Prototypen des Model Y vorgestellt. 

Noch 2019 will Tesla mit dem Aufbau der Produktionsanlagen für das Model Y beginnen. Anders als die anderen Tesla-Modelle wird das Model Y wahrscheinlich nicht in der Fabrik in Fremont (Kalifornien), sondern in der Gigafactory in Nevada gefertigt werden, wie Musk den Anteilseignern sagte.

In diesem Zusammenhang äußerte sich Musk auch optimistisch über die erwarteten Verkaufszahlen des Model Y: Musk rechnet damit, dass Tesla vom Model Y noch mehr Fahrzeuge verkaufen wird als vom Model 3. Gleichzeitig sollen die Produktionskosten für das Model Y deutlich niedriger als die für das Model 3 sein, weil das Model 3 die gleiche Fahrzeugplattform wie das Model 3 verwendet. Circa 75 Prozent aller Teile soll das Model Y vom Model 3 übernehmen. Außerdem soll das Model Y schneller als das Model 3 gefertigt werden.

Das Model Y wird ein Crossover werden. Also ein Auto, das optisch eine Kombination aus Limousine und Sport Utility Vehicle (SUV; umgangssprachlich auch als „Hausfrauen-Panzer“ verspottet) ist, mit höherer Sitzposition und großzügigem Platzangebot; meist lässt sich auch die Anzahl der verfügbaren Sitze variieren. Allradantrieb fehlt dagegen oft beziehungsweise kostet Aufpreis. 

Tesla will beim Model Y zudem das 12-Volt-Batteriesystem loswerden, das es bisher verwendet. Tesla will dadurch die Länge der Verkabelung reduzieren und den gesamten Produktionsprozess vereinfachen, denn die Kabelstränge müssen von Hand in den Fahrzeugen verlegt werden. Reduzieren sich Menge und Länge der Kabel, dann kann Tesla den Automatisierungsgrad steigern. 

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