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Mobilfunk: GroKo plant offenbar Gigabit-Ausbau bis 2025

10.01.2018 | 17:43 Uhr |

In den ersten Sondierungsgesprächen von SPD, CDU und CSU steht auch der Gigabit-Ausbau in Deutschland auf dem Programm.

Die drei Parteien SPD, CDU und CSU haben in ihren Sondierungsgesprächen auch den Mobilfunkausbau auf dem Plan. Laut Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) soll sich die Fachgruppe Wirtschaft, Verkehr, Digitalisierung auf einen Gigabit-Ausbau bis zum Jahr 2025 geeinigt haben. Die Fachgruppe unter der Leitung des stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Thomas Strobl, des CSU-Landesgruppenchefs Alexander Dobrindt und des SPD-Vizechefs Thorsten Schäfer-Gümbel will die hierfür nötigen Mittel aus Erlösen aus der Vergabe der UMTS- und 5G-Lizenzen bereitstellen. 

Ziel der Fachgruppe sei neben dem dynamischen Ausbau des 5G-Netzes auch das Schließen bestehender Funklöcher im Mobilfunknetz. In der laufenden Legislaturperiode sollen hierfür zwischen zehn und zwölf Milliarden Euro bereitgestellt werden. Auch die gescheiterte Jamaika-Koalition wollte den Breitbandausbau primär mit den Einnahmen aus dem Verkauf der 5G-Lizenzen finanzieren. Außerdem stand eine teilweise Veräußerung der Anteile des Bundes an der Deutschen Telekom zur Diskussion. Der Bund hält aktuell 14,5 Prozent der Telekom-Wertpapiere. 17 Prozent der Aktien befinden sich im Besitz der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

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