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Mission to the Moon: Red Bull überträgt Mondlandung

11.04.2018 | 15:02 Uhr |

Die für 2019 geplante Mondlandung zweier Rover soll durch den Getränkehersteller Red Bull weltweit übertragen werden.

Mit dem Stratosphärensprung des Österreichers Felix Baumgartner begleitete der Getränkehersteller Red Bull im Jahr 2012 ein Ereignis mit weltweitem Medieninteresse. Nun will das Unternehmen aus Österreich die private Rover-Landung "Mission to the Moon" live übertragen. Das Gemeinschaftsprojekt von Audi, Vodafone und dem XPrize-Team Part Time Scientists plant für 2019 die Landung von zwei Fahrzeugen auf dem Mond. Die Rover sollen an der Landestelle von Apollo 17 nach dem mitgebrachten Fahrzeug der Mission aus dem Jahr 1972 suchen.

Red Bull will der offizielle Medienpartner des Events sein. Mit drei Liveübertragungen im Internet und Fernsehen sowie einer Doku soll das Ereignis durch Red Bull weltweit begleitet werden. Der Lander ALINA wurde vom deutschen Forschungs- und Entwicklungsteam Part-Time Scientists entwickelt. Der Rover Lunar Quattro stammt hingegen von Audi. Vodafone kümmert sich schließlich um die Kommunikation der beiden Fahrzeuge per LTE-Mobilfunk. Bei der "Mission to the Moon" handelt es sich um die erste privat finanzierte Mondlandung. Derzeit wird der Mond vom Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA erkundet. Die chinesische Raumfahrtagentur führte im Dezember 2013 mit Chang’e-3 die letzte Mondlandung durch. Auch Japan und Indien planen Flüge zum Erdtrabanten.

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