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Mietautos und Uber-Taxis greifen auf Smartphone-Daten zu

08.12.2017 | 15:37 Uhr |

Wer sein Smartphone in fremden Autos zum Laden ansteckt, tauscht den Strom häufig gegen persönliche Daten ein.

Smartphone-Besitzer sollten sich genau überlegen, wo sie ihr Mobilgerät aufladen. Denn als Gegenleistung für neuen Strom im Akku dienen häufig private Daten. Der Sicherheitsexperte Kevin Johnson warnt beispielsweise davor, sein Smartphone in Mietwagen oder Fahrzeugen aus der Uber-Flotte anzustecken . Beim Aufladen würden die Autos beispielsweise das auf dem Smartphone gespeicherte Telefonbuch abgreifen, ohne dass es für den Nutzer ersichtlich wäre. Auch die Nutzung von mobilen Hotspots in Mietwagen kann dazu führen, dass der Vermieter genau weiß, welche Seiten der Smartphone-Besitzer angesteuert hat. 

Nutzer können sich jedoch relativ leicht vor dem ungewollten Abgreifen ihrer persönlichen Daten schützen. Die Synchronisation mit dem Fahrzeug sollte nur dann erfolgen, wenn es sich um ein vertrauenswürdiges Auto handelt. Das Betriebssystem sollte sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Fahrzeug aktuell gehalten werden. Beim Verkauf des eigenen Fahrzeugs sollten die privaten Daten gelöscht werden. Hierbei kann notfalls auch die Vertragswerkstatt helfen. Die Apps im Fahrzeug verfügen meist über eine Funktion, um die persönlichen Daten zu löschen. Im Menü des Fahrzeugs kann die Liste aller bekannten Mobiltelefone zudem gesammelt gelöscht werden.

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