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Microsoft-Gründer macht spektakulären Fund am Meeresgrund

07.03.2018 | 15:38 Uhr |

In 3000 Metern Tiefe hat der Microsoft-Gründer Paul Allen einen US-Flugzeugträger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Flugzeugträgern kam im Zweiten Weltkrieg eine entscheidende Rolle zu. Während im Ersten Weltkrieg noch große Schlachtschiffe über Sieg und Niederlage bei Seekämpfen entschieden, waren die schwimmenden Flugplätze im Zweiten Weltkrieg auch gut gepanzerten Schiffen des Gegners überlegen. Der während der Schlacht im Korallenmeer vor 76 Jahren untergegangene Flugzeugträger USS Lexington kommt nun wieder in die Schlagzeilen: Der Microsoft-Gründer Paul Allen hat das Wrack in 3000 Metern Tiefe vor der Ostküste Australiens entdeckt und per U-Boot erkundet. Am Grund des Meeres sind die 35 versunkenen Flugzeuge noch zu erkennen. Auf einem Flieger lassen sich sogar noch die Aufkleber für abgeschossene Flugzeuge des japanischen Gegners ausmachen.

Die vor sechs Monaten gestartete Suche sorgt nun für eine Vielzahl an beeindruckenden Aufnahmen vom 270 Meter langen US-Flugzeugträger Lexington. Anerkennung erhielt Allen zudem von höchster Stelle: Harry Harris, Oberbefehlshaber des US-Pazifik-Kommandos und damals auf der Lexington stationiert, gratulierte dem Microsoft-Gründer und seinem Team zu diesem historischen Fund. Schon im August machte Allen mit der Entdeckung des legendären Kriegsschiffs USS Indianapolis auf sich aufmerksam.

Riesen-Flugzeug von Paul Allen startklar

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