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Mehr WLAN-Reichweite mit Repeater

01.11.2018 | 18:09 Uhr |

Ist die WLAN-Verbindung in bestimmten Ecken Ihres Zuhauses nicht zufriedenstellend, lässt sich das Funksignal mithilfe eines Repeaters verstärken.

Schritt 1: Repeater an der Fritzbox anmelden

In diesem Workshop verwenden wir den Fritz WLAN Repeater 1160 , der für unter 60 Euro zu haben ist. Er funkt auf den Frequenzbändern 2,4 und 5 GHz und eignet sich somit optimal als Ergänzung für alle Fritzboxen, die Dual-Band-WLAN unterstützen. Dank der intelligenten Bandwahl (dynamisches Crossband Repeating) wählt der WLAN-Repeater immer den schnellsten und effizientesten Weg vom und zum WLAN-Router – also der Basisstation. Das soll in der Praxis für schnellere Übertragungsraten sorgen, als sie andere WLAN-Repeater bieten. Darüber hinaus unterstützt das Zubehör die Mesh-Technologie, die die WLAN-Qualität und -Stabilität spürbar steigert. Verzichten müssen Sie nur auf einen separaten LAN-Anschluss. Die Einrichtung des Geräts ist schnell erledigt – dies gilt übrigens auch für alle anderen AVM-Repeater: Stecken Sie den Fritz WLAN Repeater 1160 in eine freie Steckdose, die sich in der Nähe Ihrer Fritzbox befindet, und warten Sie danach einige Sekunden, bis die Leuchtdioden „Power“ und „WLAN“ dauerhaft leuchten. Drücken Sie jetzt am Repeater die Taste „WPS“ so lange, bis die WLAN-LED blinkt. Nunmehr haben Sie zwei Minuten Zeit, um an Ihrer Fritzbox die Taste „WPS“, „WLAN“ oder „Connect/WPS“ zu drücken. Die genaue Bezeichnung hängt von der verwendeten Fritzbox ab. Innerhalb weniger Augenblicke steht die Verbindung zwischen Fritzbox und Fritz WLAN Repeater 1160 – die WLAN-LED sollte daraufhin dauerhaft leuchten.

Einstellungen kontrollieren
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Schritt 2: Einstellungen kontrollieren

Der Repeater ist nun an der Fritzbox angemeldet. Der AVM-Router dient dabei als Basisstation für das WLAN-Zubehör. Im Browser geben Sie jetzt fritz.box beziehungsweise die IP-Adresse ein, um die Routerbenutzeroberfläche zu öffnen. Wählen Sie „Heimnetz –› Heimnetzübersicht“ und blättern Sie nach unten zum Bereich „Aktive Verbindungen im Heimnetz und Software-Aktualität“. In dieser Liste werden alle mit der Fritzbox verbundenen Netzwerkgeräte im LAN und WLAN aufgelistet. Hier sollten Sie den Eintrag „FRITZ!WLAN Repeater 1160“ finden. Das bedeutet, dass der Repeater im Netzwerk vorhanden und mit der Basisstation verbunden ist. In der letzten Spalte sehen Sie ab Fritz-OS 6.30 den Firmwarestatus, der auf „Software aktuell“ stehen sollte. Ist das nicht der Fall, so steht ein Update für das Zubehör bereit. Wie Sie diese Aktualisierung einspielen, erfahren Sie unter Schritt 4 auf der folgenden Seite. Klicken Sie auf den blauen Textlink „Details“, um einen Blick auf die zusätzlichen Informationen zu werfen. Hier sehen Sie unter anderem die IP-Adresse des Repeaters, die in der Grundkonfiguration per DHCP automatisch von der Fritzbox bezogen wird. In unserem Beispiel ist das die „192.168.0.14“. Über diese IP-Adresse greifen Sie auf den Repeater zu. Kommt in Ihrem Netzwerk hingegen nur ein einziger AVM-Repeater zum Einsatz, können Sie die Konfigurationsoberfläche des Geräts auch über fritz.repeater aufrufen.

Tipp: 10 Tipps für ein schnelles und stabiles WLAN

Repeater-Oberfläche aufrufen
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Schritt 3: Repeater-Oberfläche aufrufen

Öffnen Sie die Oberfläche des Repeaters im Browser – entweder per Eingabe der IP-Adresse oder über fritz.repeater. Legen Sie anschließend ein Passwort fest, das den Zugriff auf die Konfigurationsmaske schützt, und bestätigen Sie mit einem Klick auf den Button „OK“. Auf der Startseite sehen Sie dann eine Illustration, die Angaben zur SSID und IP-Adresse, zur Verschlüsselungsmethode sowie zu den Geschwindigkeiten auf den beiden Frequenzbändern 2,4 und 5 GHz umfasst. Darunter wird der derzeit aktuelle Status der Anschlüsse (WLAN 2,4 GHz und WLAN 5 GHz) angezeigt – Grün steht für aktiv. Im Bereich „Netzwerk“ werden die verbundenen Geräte im Netzwerk angezeigt. Ein Klick auf den blauen Textlink „mehr ...“ öffnet eine detailliertere Geräteübersicht.

Repeater-Firmware aktualisieren
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Schritt 4: Repeater-Firmware aktualisieren

Gibt es eine neue Firmware, sollten Sie die Aktualisierung einspielen, um etwa die Mesh-Unterstützung zu nutzen. Wählen Sie „System –› Update“ und klicken Sie auf die Schaltfläche „Neues FRITZ!OS suchen“. Findet die Funktion ein Update auf den AVM-Servern, so werden Sie über die Neuerungen informiert. Klicken Sie auf „Update starten“, um die Firmware zu aktualisieren. Der ganze Vorgang dauert einige Minuten lang. Wenn alles geklappt hat, dann startet der Repeater neu und Sie werden automatisch auf die Konfigurationsseite des AVM-Zubehörs weitergeleitet, wo Sie sich mit dem in Schritt 3 vergebenen Passwort anmelden.

Siehe auch: Mehr Surf-Tempo dank Router-Einstellungen

Mesh-Verbindung aktivieren
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Schritt 5: Mesh-Verbindung aktivieren

Nutzen Sie eine Fritzbox, die das Mesh-Verfahren unterstützt, ist es mehr als ratsam, den WLAN-Repeater 1160 zu einem Bestandteil des Mesh-Verbundes zu machen. Dazu müssen Sie nichts weiter tun, als den Repeater mittels WPS erneut mit der Fritzbox zu verbinden. Drücken Sie eine Sekunde lang auf die Taste „WPS“ des Repeaters. Nach dem Loslassen der Taste blinkt die „WLAN“- LED. Drücken Sie als Nächstes an der Fritzbox die „WPS“-, „WLAN“- oder „Connect/WPS“-Taste. Nach wenigen Sekunden steht die Verbindung und der Router übernimmt alle WLAN-Einstellungen der Fritzbox. Dass alles geklappt hat, erkennen Sie daran, dass in der Fritzbox-Maske unter „Heimnetz –› Heimnetzübersicht“ das Repeater-Symbol mit dem Mesh-Icon versehen ist.

WLAN ohne Mesh einrichten
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Schritt 6: WLAN ohne Mesh einrichten

Unterstützt Ihre Fritzbox Mesh nicht oder wollen Sie ein WLAN aufbauen, dessen SSID sich von der Ihres Hauptfunknetzes unterscheidet, wählen Sie einfach an der Repeater-Konfigurationsmaske in der linken Spalte „WLAN –› Funknetz“. Tippen Sie im Folgenden bei „2,4-GHz-Frequenzband“ und „5-GHz-Frequenzband“ die SSIDs ein und konfigurieren Sie nach einem Klick auf „Gastzugang“ ein Gastnetzwerk. Nach dem Abschluss der Konfiguration ziehen Sie den Fritz WLAN Repeater 1160 aus der Steckdose und schließen das Zubehör da an, wo es seinen Dienst verrichten soll. Die Verbindung zur Fritzbox wird automatisch hergestellt.

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