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Marktforschung: Smartphones so teuer wie noch nie

29.01.2018 | 16:41 Uhr |

Im 4. Quartal 2017 wurden weltweit 397 Millionen Smartphones verkauft. Ihre Preise stiegen um durchschnittlich zehn Prozent.

Das Marktforschungsunternehmen GfK hat in dieser Woche aktuelle Smartphone-Absatzzahlen für das vierte Quartal 2017 veröffentlicht . Weltweit wurden demnach von Oktober bis Dezember 397 Millionen Smartphones verkauft – ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die größten Wachstumstreiber waren dabei Afrika und der Mittlere Osten, deren Zahlen um acht Prozent zulegen konnten. In Zentral- und Osteuropa registrierte die GfK einen Anstieg von sieben Prozent.

Im Vergleich zum vierten Quartal 2016 stiegen nicht nur die Absatzzahlen, sondern auch die Smartphone-Preise. Ein Smartphone kostete im Durchschnitt 363 US-Dollar, was einer Steigerung von zehn Prozent entspricht. Laut Arndt Polifke von GfK ist der Preisanstieg auf den Trend zu größeren und rahmenlosen Smartphone-Modellen zurückzuführen. Kunden seien bereit, für diese Geräte auch mehr Geld auszugeben, so Polifke. Am deutlichsten war der Preisanstieg bei den Smartphones in Zentral- und Osteuropa zu spüren. Hier waren aktuelle Geräte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 28 Prozent teurer.

Der Ausblick auf 2018 ist laut GfK positiv. Die Smartphone-Nachfrage soll vor allem in Asien sowie in Ost- und Zentraleuropa im Vergleich zu 2017 um rund drei Prozent steigen. In Westeuropa und den USA müssen Smartphone-Hersteller vor allem mit Innovationen punkten, um die Kaufmüdigkeit der Verbraucher zu überwinden.  

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