2339294

Mark Zuckerberg sagt "sorry" - per Zeitungsanzeigen

26.03.2018 | 13:08 Uhr |

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich nun doch für den Cambridge-Analytica-Vorfall öffentlich entschuldigt.

Lange hatte Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg nach dem Cambridge-Analytica-Vorfall geschwiegen, dann folgte Ende letzter Woche eine Stellungnahme. Diese enthielt allerdings keine direkte Entschuldigung, also das Wort "sorry". Das hat sich nun am Wochenende geändert: Am Wochenende erschienen einseitige Werbeanzeigen von Facebook in den größten englischsprachigen Zeitungen in den USA und Großbritannien. Darunter im Wall Street Journal, Sunday Mirror, The Washington Post und The New York Times.

Die Werbeanzeige von Facebook trägt die Überschrift: "Wir haben die Verpflichtung Ihre Informationen zu schützen. Wenn wir das nicht schaffen, dann verdienen wir diese nicht." Einen Satz, den Zuckerberg so ähnlich bereits in seiner ersten Stellungnahme gesagt hatte. Im ersten Satz der Anzeige wird auf die Quiz-App eingegangen, die ein Universitätsforscher entwickelt hatte und durch die millionenfach Daten von Facebook-Nutzern bei Cambridge Analytica landeten. "Das war ein Bruch des Vertrauens und es tut mir leid, dass wir damals nicht mehr getan haben. Wir unternehmen nun Schritte, die sicherstellen sollen, dass dies nicht nochmal passiert", schreibt Zuckerberg. Und in diesem Satz stecken die Worte "I´m sorry".

Jede einzelne App, die Zugriff auf große Menge an Daten hat, werde nun untersucht. "Wir vermuten, es gibt noch andere. Aber wenn wir sie finden, dann werden wir sie verbannen und jedem davon erzählen, der davon betroffen ist." Die Mitteilung schließt mit den Worten: "Danke dafür, das Sie an die Community glauben." Gefolgt mit dem Versprechen von Zuckerberg noch besser werden zu wollen.

Facebook sicher in 3 Minuten - keine Chance für Hacker

0 Kommentare zu diesem Artikel

PC-WELT Marktplatz

2339294