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Makro-Virus tarnt sich als Telekom-Rechnung

14.02.2019 | 09:50 Uhr |

Die Polizei von Niedersachsen warnt vor gefälschten Telekom-Rechnungen. Sie kommen als Mail mit einem Virus.

Die Polizei von Niedersachsen warnt vor gefälschten Telekom-Rechnungen, die derzeit in den Mailpostfächern landen. Die Mails geben vor, Telekom-Rechnungen für den Monat Januar 2019 zu sein – in der Betreffzeile steht: „Ihre Telekom Rechnung Januar 2019“. Sie nennen den offenen Betrag und bieten einen Link an, über den man angeblich die Online-Rechnung einsehen kann.

Allerdings sind die Rechnungen nie persönlich adressiert, die Anrede lautet nur „Guten Morgen“. Im Body der Mail wird ein fiktives Buchungskonto genannt. Die Mailadresse, von der die angebliche Rechnung kommen soll, klingt allerdings äußerst dubios, siehe Screenshot oben.

Klickt der Empfänger auf den Link in der Mail mit der Bezeichnung „Rechung@online ansehen“, dann lädt er sich über den Link eine Word-Datei mit Schadsoftware auf seinen Rechner herunter. Diese verseuchte Word-Datei befindet sich zudem als Anhang direkt auch an der besagten angeblichen Telekom-Mail.

Der gefährliche Mailanhang.
Vergrößern Der gefährliche Mailanhang.
© polizei-praevention.de

Laut Polizei sind diese Mails derzeit massenhaft unterwegs. Die in der Word-Datei versteckte Malware ist ein sogenannter Makro-Virus, also ein mit VBA erstelltes Schadprogramm, das die in Microsoft Office integrierten Skripting-Fähigkeiten ausnutzt.

Sie sollten keinesfalls den Link oder den Mailanhang anklicken und natürlich auch nicht die Word-Datei öffnen. Auch nicht auf Linux- oder macOS-Rechnern, weil sich nicht ausschließen lässt, dass der Makro-Virus auch unter Libre Office beziehungsweise Open Office funktioniert. Halten Sie außerdem immer Ihren Virenscanner auf dem aktuellen Stand.

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