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Linux: Die besten Tipps für Thunderbird

12.12.2018 | 08:08 Uhr | Hermann Apfelböck

Thunderbird ist eines der beliebtesten Mailprogramme. Selbst viele Windows-Nutzer, die auch ein Outlook auf dem Rechner hätten, bevorzugen Thunderbird. Funktionalität, Layout und Optik sind ausgereift, die Konfiguration ist aber zum Teil verschnörkelt.

Braucht man heutzutage überhaupt noch ein Mailprogramm? Uneingeschränkt ja, sofern man beruflich mit Mails arbeitet und eventuell mehrere Konten mit einer Software verwalten will. Aber auch private Nutzer mit nur einem Konto arbeiten übersichtlicher, komfortabler und sicherer, wenn sie statt Webmail im Browser ein spezialisiertes Mailprogramm verwenden.

Konten und Konteneinstellungen

Starten Sie Thunderbird zum ersten Mal, öffnet sich der Einrichtungsassistent. Gleiches geschieht, wenn Sie über „Einstellungen –› Konteneinstellungen“ unter „Konten-Aktionen“ ein „E-Mail-Konto hinzufügen“. Bei allen namhaften Mailprovidern (Google, GMX, Hotmail, Vodafone, Telekom, Strato, 1&1 etc.) genügt es, den eigenen Namen einzutragen (technisch irrelevant), ferner die Mailadresse und das Passwort für das Konto. Nach „Weiter“ kontaktiert Thunderbird seine Datenbank und konfiguriert die Einstellungen für Eingangs- und Ausgangsserver automatisch.

Eingerichtete Mailkonten finden Sie unter „Einstellungen –› Konten-Einstellungen“ versammelt. An den grundlegenden „Server-Einstellungen“ müssen Sie nichts ändern, wenn die Verbindung funktioniert. Gibt es beim Verbindungsaufbau einen Fehler, dann könnte es an einem falschen Passwort oder an falschen Ports liegen. Die richtigen Einstellungen erfahren Sie normalerweise vom Provider. Die üblichen Standardports für verschlüsseltes SSL/TLS sind 995 für POP3 und 993 für IMAP.

Die Einstellungen für „Kopien & Ordner“ sind wichtig, da Sie insbesondere für berufliche Mails einen Nachweis für gesendete Nachrichten brauchen. Daher muss die Option „Eine Kopie speichern“ (für gesendete Mails) aktiviert sein. Wer mehrere Konten benutzt, kann die Sendekopien aller Konten an einer Stelle sammeln. Dazu kann ein „Anderer Ordner“ definiert werden, der in einem anderen Mailkonto liegt. Derselbe Zielordner kann dann unter „Kopien & Ordner“ für alle Konten festgelegt werden.

Wichtig für IMAP-Konten ist ferner der Punkt „Synchronisation & Speicherplatz“. Mit der Option „Nachrichten […] bereithalten“ bestimmen Sie, ob überhaupt Nachrichten lokal abgelegt werden. Unter „Speicherplatz“ konfigurieren Sie, ob Sie alle Mails, nur jüngere oder solche bestimmter Größe lokal herunterladen wollen. Auf dem IMAP-Server bleiben alle Mails erhalten, es sei denn, Sie definieren im untersten Bereich dieses Fensters bestimmte Löschoptionen (maximale Anzahl, maximales Alter). Wir empfehlen keinerlei Löschoption, weil das Kontingent von Mailprovidern meist jahrelange intensive Nutzung erlaubt, ohne an die Grenzen zu stoßen. Den aktuellen Füllstand eines Mailkontos ermitteln Sie am einfachsten durch Rechtsklick auf den „Posteingang“ eines Kontos und „Eigenschaften“. Die Registerkarte „Kontingent“ zeigt die absolute und prozentuale Belegung.

Bei einem IMAP-Konto erscheint nach Rechtsklick auf das Konto in der Navigationsleiste die Option „Abonnieren“. Im Unterschied zur Synchronisation legt diese Option keine lokalen Kopien an. Hier geht es nur um die Ordner auf dem Server, die Sie in Thunderbird sehen wollen. Eventuell gibt es alte Archive, die Sie am Server erhalten wollen, aber nicht tagtäglich vor Augen haben müssen. Das sind dann Kandidaten, die Sie nicht „abonnieren“.

„Abonnieren“ von IMAP-Ordnern: Wählen Sie nur aus, was Sie in Thunderbird tatsächlich sehen müssen. Das verbessert die Übersicht in der Navigationsspalte.
Vergrößern „Abonnieren“ von IMAP-Ordnern: Wählen Sie nur aus, was Sie in Thunderbird tatsächlich sehen müssen. Das verbessert die Übersicht in der Navigationsspalte.

Globale Thunderbird-Einstellungen

Unter „Extras –› Einstellungen“ (klassisches Menü) oder „Einstellungen –› Einstellungen“ (neues Menü) kommen Sie zu den globalen Thunderbird-Einstellungen. Diese sind längst nicht so fundamental wie die Kontenoptionen: Die Registerkarte „Verfassen“ bietet Schreibhilfen sowie die Prüfung auf „fehlende Anhänge“, die automatische Speicherung beim Schreiben längerer Nachrichten und die Rechtschreibprüfung. Die Prüfung auf fehlende Anhänge ist immer sinnvoll, alle anderen Optionen Geschmackssache. Eine aktivierte Rechtschreibprüfung, die ausnahmsweise nervt, lässt sich im Editor-Fenster über „Optionen –› Sofort-Rechtschreibprüfung“ auch ad hoc abstellen.

Unter „Sicherheit“ verwalten Sie die globalen Einstellungen für Junknachrichten, wobei Sie unter „Betrugsversuche“ bestimmen, ob die Software Nachrichten automatisch auf Phishing untersuchen und warnen soll. Hinter „Passwörter“ finden Sie – oder jeder, der an das System kommt – alle gespeicherten Mailkennwörter. Auf mobilen Notebooks ist dies riskant: Hier definieren Sie am besten an gleicher Stelle ein Masterpasswort („Master-Passwort verwenden“), das die Mailkennwörter verschlüsselt. Dieses Passwort müssen Sie einmal pro Thunderbird-Sitzung eingeben.

Auf der Registerkarte „Anhänge“ werden Sie bei den meisten Dateitypen die Option „Jedes Mal nachfragen“ vorfinden. Nutzen Sie stattdessen „Datei speichern“ und unten neben „Datei speichern unter“ einen festen Zielordner – bevorzugt den Desktop. Global gilt diese Einstellung für Anhänge dann aber immer noch nicht: Bei bislang noch nicht eingetragenen Dateitypen müssen Sie die Option „Datei speichern“ anklicken und dies für den Dateityp „immer“ anfordern.

Sie sparen Klicks bei jedem Anhang-Download, wenn Sie alles grundsätzlich auf den Desktop speichern.
Vergrößern Sie sparen Klicks bei jedem Anhang-Download, wenn Sie alles grundsätzlich auf den Desktop speichern.
© PC-WELT

Die Vorteile von IMAP gegenüber POP3

IMAP (Internet Message Access Protocol) und POP3 (Post Office Protocol) sind die verbreiteten Empfangsprotokolle für Mails und die meisten Provider bieten beides wahlweise. Aus technischer Sicht ist IMAP klar vorzuziehen. POP3 lädt nämlich die Mails immer auf das aktuelle Gerät herunter. Das wird zum Problem, sobald Sie mehr als ein Empfangsgerät nutzen: Für das zweite Notebook oder Smartphone ist die einmal gelesene Mail dann nicht verfügbar. Bei IMAP verbleiben hingegen die Nachrichten auf dem Server, die zusätzliche Synchronisation mit dem lokalen Gerät ist möglich, aber nicht zwingend. Sie kommen folglich mit jedem Gerät auf alle Nachrichten, und haben – neben optionalen lokalen Kopien – das Mailarchiv auf einer externen Quelle gesichert.

Thunderbird 60 installieren

Zum Zeitpunkt dieses Artikels war es nicht möglich, über das Update eine ältere Version 52.x auf Thunderbird 60 zu hieven. Eventuell ist dieser Mangel bei Erscheinen dieses Hefts behoben. Falls nicht, erhalten Sie die neueste Version als direkten Download unter https://www.thunderbird.net/de/ . Beachten Sie dort unter der großen Schaltfläche „Kostenloser Download“ den Link „System und Sprachen“, um die deutsch lokalisierte Version auszuwählen („German“). Hier gibt es neben Windows und Mac-OS auch den Download von „Linux in German“ sowie „Linux 64-Bit in German“. Dabei handelt es sich um keine Installationspakete, sondern um Tar-Archive, die Sie nach dem Download einfach entpacken – etwa ins Home-Verzeichnis. Über das enthaltene Programm „thunderbird“ starten Sie den Mailclient. Die neue Version übernimmt die Konteneinstellungen und Konfiguration der bisherigen Version. Die volle Systemintegration fehlt dieser „portablen“ Installation jedoch. Wenn Sie einen grafischen Starter am Desktop oder in einem Starterdock einrichten wollen, müssen Sie das manuell erledigen. Dabei können Sie sich an den Dateien mit der Endung „.desktop“ unter „/usr/share/applications“ orientieren. Unter Linux Mint ist es am einfachsten, die Starterdatei mit der Desktopoption „Neuen Starter hier erstellen“ zu erstellen. Jede Menge Icons für den Starter gibt es unter „/usr/share/icons“.

Themes für Thunderbird

Das Mailprogramm hat wie der Browser Firefox unzählige Themes zu bieten, um das Standardoutfit aufzufrischen oder an das des Browsers anzugleichen. Der Weg dazu führt über das Menü „Add-ons“ zu „Add-ons entdecken“. Hier finden Sie zahlreiche „Vorgestellte Themes“, die Sie durch „Hinzufügen“ (und anschließendes „Erlauben“) herunterladen und damit auch sofort aktivieren.

Solcher Theme-Wechsel wird jedoch durch einen Bug derzeit mindestens bei den älteren Versionen 52.x verhindert. Dort öffnet sich nämlich beim Klick auf „ Vorgestellte Themes“ oder auf eines der einzeln vorgeschlagenen Themen der Browser. Eine Integration in Thunderbird ist auf diesem Weg nicht möglich. In der neuen Version 60.x funktioniert der Theme-Wechsel in der Regel wieder wie gewohnt, jedoch kann der Bug auch hier noch auftreten.

Wer von diesem Fehler betroffen ist, hat immerhin noch die Option, unter „Addons entdecken“ den Link „Alle vollständigen Themes anzeigen“ zu nutzen. Der führt dann zwar fehlerhaft in den Browser, aber die vollständigen Themes erlauben einen manuellen Download einer XPI-Datei auf den Rechner. Achten Sie vor dem Download auf die Angabe „Kompatibel mit…“, um ein für Ihre Thunderbird-Version passendes Thema zu laden. Die heruntergeladene XPI-Datei können Sie dann in Thunderbird im Fenster „Add-ons –› Erweiterungen“ mit dem Zahnradsymbol und der Option „Add-on aus Datei installieren“ integrieren.

Standardmäßig ist es kein Aufwand, über die Add-ons-Verwaltung andere Themen zu installieren. Aktuell kann dies daran scheitern, dass die Themenauswahl im Browser startet.
Vergrößern Standardmäßig ist es kein Aufwand, über die Add-ons-Verwaltung andere Themen zu installieren. Aktuell kann dies daran scheitern, dass die Themenauswahl im Browser startet.

Backups und Umzüge

Die komplette Thunderbird-Installation einschließlich aller Mailkonten und Mails lässt sich sehr einfach sichern und auf andere Rechner übertragen. Unabhängig vom Programmordner sind diese Daten unter Linux im Ordner „~/.thunderbird“ versammelt, wobei der Unterordner „[xxxxxxxx].default“ den wesentlichen Profilordner ausmacht. Die acht „x“-Zeichen werden zufällig generiert. Um die Thunderbird-Umgebung auf einen anderen Rechner umzuziehen, kopieren Sie einfach den gesamten Ordner „~/.thunderbird“ in das Home-Verzeichnis auf dem neuen PC und installieren danach, falls nötig, Thunderbird auf diesem Rechner.

Adressbuch: Wer nur das Adressbuch mit den gesammelten Mailadressen auf einem anderen PC benötigt, öffnet mit Strg-Umschalt-B oder mit „Extras –› Adressbuch“ die Sammlung und nutzt dort das Menü „Extras –› Exportieren“. Als Ausgabeformat empfiehlt sich LDIF oder CSV. Die Liste können Sie dann am nächsten Rechner in das Thunderbird-Adressbuch einlesen, indem Sie dort „Extras –› Importieren“ wählen und zur gespeicherten Liste navigieren.

Interessante Startparameter

Thunderbird berücksichtigt zahlreiche Startparameter, wie der Terminalbefehl thunderbird - -help zeigt. Die meisten Schalter richten sich an Entwickler, aber einige sind durchaus auch für fortgeschrittene Endbenutzer interessant. Der Troubleshooting-Parameter

thunderbird --safe-mode

startet das Programm ohne Erweiterungen, wonach Sie eventuell problematische Addons entfernen oder deaktivieren können. Wie Firefox hat auch Thunderbird eine Profilverwaltung. Das heißt, dass Sie innerhalb desselben Benutzerkontos verschiedene Thunderbird-Konfigurationen anlegen können. Sinnvoll ist das etwa bei sehr vielen Mailkonten, die der Übersicht halber in ein privates und berufliches Profil getrennt werden sollen. Aber auch auf einem typischen Familienrechner, den mehrere Personen ohne Multiuser-Verwaltung nutzen, machen Thunderbird-Profile Sinn.

Thunderbird-Startparameter: Neben dem hier angeforderten „Safe Mode“ ohne Add-ons gibt es auch einen Profilmanager für Anwender mit vielen Mailkonten.
Vergrößern Thunderbird-Startparameter: Neben dem hier angeforderten „Safe Mode“ ohne Add-ons gibt es auch einen Profilmanager für Anwender mit vielen Mailkonten.

Und so funktioniert’s: Sie eröffnen mit

thunderbird --ProfileManager

und „Profil erstellen“ ein neues Profil und vergeben den gewünschten Namen. Thunderbird startet dann jungfräulich mit dem Einrichtungsassistenten. Dort legen Sie das Mailkonto oder auch mehrere Konten für das zweite Profil oder den anderen Benutzer an. Um die beiden Profile mit zwei Startern aufrufen zu können, benötigen Sie folgende Startparameter:

thunderbird -P default
thunderbird -P [name]

Der erste Befehl lädt das primäre Defaultprofil, der zweite das neu angelegte. Es geht sogar noch besser: Der Befehl

thunderbird --new-instance -P [name]

kann eine zweite Instanz des Mailclients neben der ersten starten; somit können beide Profile gleichzeitig laufen.

PC-WELT Download Mozilla Thunderbird

Add-ons und Kalender

Über „Add-ons –› Erweiterungen“ rüsten Sie Thunderbird funktional auf. Das Suchfeld erlaubt hier eine gezielte Suche. Da Thunderbird hier auf die Seite https://addons.thunderbird.net/de/thunderbird/ zugreift, ist der direkte Weg über den Browser meistens übersichtlicher und komfortabler. Nach dem Download einer Erweiterung erhalten Sie eine Datei im XPI-Format. In Thunderbirds Add-ons-Verwaltung („Erweiterungen“) verwenden Sie dann das Zahnradsymbol und die Option „Add-on aus Datei installieren“. Danach ist regelmäßig ein Neustart von Thunderbird erforderlich.

Add-ons manuell installieren: Die Seite https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/ bietet alle Erweiterungen, die Sie dann als XPI-Datei in Thunderbird integrieren.
Vergrößern Add-ons manuell installieren: Die Seite https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/ bietet alle Erweiterungen, die Sie dann als XPI-Datei in Thunderbird integrieren.

Beispiel 1: Der beliebte Thunderbird-Kalender Lightning ist ein Add-on, das Sie in beschriebener Weise nachinstallieren. Er erscheint auf Platz eins der genannten Addons-Webseite. Nach der Einrichtung rufen Sie den Kalender über das Menü oder mit Strg-Umschalt-C auf. Links in der Seitenleiste sehen Sie den Standardkalender „Privat“, der sich lokal auf dem Rechner befindet. Mit einem Rechtsklick darunter können Sie weitere Kalender anlegen. Es öffnet sich ein Fenster und Sie haben die Wahl zwischen „Auf meinem Computer“ oder „Im Netzwerk“. Lightning kann externe Webkalender im ICS.- oder Caldav-Format importieren und synchronisieren.

Beispiel 2: Um sämtliche Google-Kontakte mit dem Thunderbird-Adressbuch zu synchronisieren, hilft das Add-on „gContact-Sync“. Bei dem einfachen Tool geben Sie lediglich die Google-Mailadresse und das Google-Kennwort an und klicken auf „Weiter“.

Minitipps zu Thunderbird

Menüleiste einblenden: Die traditionelle Menüleiste ist standardmäßig ausgeblendet und im – weniger übersichtlichen – Hauptmenü-Symbol mit den drei Balken komprimiert. Um die Menüleiste dauerhaft einzublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich in der Tab-Leiste von Thunderbird (unterhalb der Titelleiste) und aktivieren im Auswahlmenü den Eintrag „Menüleiste“.

Das klassische Menü lässt sich zudem mit der Taste F10 ad hoc einblenden, unter Windows auch mit der Alt-Taste.

Symbolleiste anpassen: Angebot und Anordnung der Hauptsymbolleiste („Abrufen“, „Verfassen“…) sind frei einstellbar. Nach Rechtsklick auf der Leiste erscheint die Option „Anpassen“. Über „Anzeigen“ bestimmen Sie das grundsätzliche Aussehen der Schaltflächen (nur Symbol, nur Text oder beides). Umfang und Position ändern Sie durch Drag & Drop.

So können „Schnellfilter“, „Löschen“, „Antworten“ in der stets erreichbaren Symbolleiste echte Zeitsparer sein.

Ansichtssachen: Die grundlegende Fensteranordnung finden Sie im Hauptmenü weder unter „Ansicht“ noch unter „Einstellungen –› Einstellungen –› Ansicht“.

Das klassische Menü (F10) ist hier logischer („Ansicht –› Fensterlayout“), jedoch ist die Option auch im Hauptmenü zu finden – unter „Einstellungen –› Fensterlayout“. Hier gibt es unter anderem die „3-Spalten-Ansicht“.

Eine weitere fundamentale Option für mehrere Konten ist die Einstellung „Ordner –› Gruppiert“. Dann fasst Thunderbird unter „Posteingang“ (Papierkorb etc.) die betreffenden Mails aller Konten zusammen.

Suchoptionen: Die diversen Suchmethoden in Thunderbird sind verwirrend.

Die im Normalfall in der Symbolleiste vertretenen Varianten „Schnellfilter“ und „Globale Suche“ sind auch über die Hotkeys Strg-Umschalt-K und Strg-K zu erreichen. Der Schnellfilter sucht nur im Ordner der aktuell angezeigten Mails, die globale Suche hingegen in allen Ordnern aller Konten.

Es geht aber noch differenzierter: Strg-Umschalt-F öffnet ein Suchfenster mit exakten Filtern (Betreff, Inhalt, Datum, Absender etc.). Der Hotkey Strg-F dient hingegen nur als Textsuche in der aktuellen Mail.

Adressbuch: Das Adressbuch (Strg-Umschalt-B) speichert automatisch alle Mailempfänger unter „Gesammelte Adressen“. Über „Neue Liste“ können Sie Verteilerlisten erstellen. Beim Versenden genügt dann als Adressat („An“) der Eintrag des Listennamens, um alle Listenteilnehmer zu erreichen.

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