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LEDs statt Leinwand: Erstes deutsches Kino rüstet um

09.07.2018 | 16:10 Uhr |

In Esslingen hat das erste deutsche Kino die Leinwand in Rente geschickt und dafür eine LED-Wand installiert.

Die Leinwand gehört zum Kinobesuch einfach zu – noch! Denn im Traumpalast in Esslingen wurde die erste LED-Wand in Deutschland in einem Kino installiert. Die von Samsung stammende Wand aus LEDs macht einen Projektor überflüssig, die Inhalte werden direkt auf der LED-Leinwand angezeigt. Der selbstleuchtende LED-Screen hat eine Fläche von knapp 56 Quadratmetern und besteht aus 26 Millionen Leuchtdioden. Die Kosten hierfür übersteigen laut Kinobetreiber Heinz Lochmann und Sohn Marius eine Million Euro. 

Das Bild soll laut Hersteller das von herkömmlichen Leinwänden deutlich übertreffen. Zudem können die Kinobetreiber durch den Wegfall des Vorführraums Platz einsparen und nach einem Umbau mehr Stühle in den Kinosaal packen. Ersatzteile für den Projektor fallen ebenfalls weg. Zudem ergeben sich bessere Kontraste und der Kinosaal muss nicht zwingend abgedunkelt werden. Dies ermöglicht eine alternative Nutzung für Firmenevents oder Vorträge, bei denen Licht benötigt wird. Nach Angaben von Samsung könne die LED-Wand elf Jahre lang Tag und Nacht laufen, ohne dass weitere Kosten anfallen. Kinobesucher zahlen indes zwei Euro extra, wenn sie einen Film im LED-Saal sehen wollen. Konkret für LED-Leinwände erzeugte Filme gibt es bislang jedoch noch nicht. 

Cinema Screen: Aktive LED-Kinoleinwand von Samsung

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