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Laptops und Tablets auf ausgewählten US-Flügen verboten

21.03.2017 | 15:18 Uhr |

Die US-Heimatschutzbehörde verbietet große elektronische Geräte auf Flügen von zehn Flughäfen aus dem Mittleren Osten und Afrika.

Aufgrund einer erhöhten Terror-Gefahr hat die US-Heimatschutzbehörde in dieser Woche die Regelungen für elektronische Geräte auf Flügen in die USA verschärft . Passagiere auf Flügen in die USA von zehn ausgewählten Flughäfen im Mittleren Osten und Afrika dürfen Elektronik, die größer als ein Smartphone ist, künftig nicht mehr im Handgepäck bei sich tragen. Von dem Verbot betroffen sind unter anderem E-Reader, Kameras, Laptops, Tablet-PCs oder tragbare DVD-Player sowie portable Scanner und Drucker.

Elektronische Geräte aus dem medizinischen Bereich, die etwa wegen einer Erkrankung notwendig sind, werden vorher geprüft und sind als Ausnahmen in der Kabine erlaubt. Welche Maximalgröße die Angabe in „der Größe eines Smartphones“ vorgibt, ist nicht bekannt. Passagiere, die unsicher sind, ob ihr Smartphone schon als Tablet läuft, sollten sich bei ihrer Airline erkundigen.

Die betroffenen zehn Flughäfen sind der Queen Alia International Airport in Jordanien, der Cairo International Airport in Ägypten, der Ataturk International Airport in der Türkei, der King Abdul-Aziz International Airport in Saudi Arabien, der King Khalid International Airport in Riad, der Kuwait International Airport, der Mohammed V Airport in Marokko, der Hamad International Airport in Katar, der Dubai International Airport und der Abu Dhabi International Airport.

Grund für die verschärften Regelungen seien laut der Heimatschutzbehörde, Hinweise auf terroristische Gruppen, die es auf die Luftfahrt abgesehen hätten. Wie die Geheimdienste herausgefunden hätten, würden diese Individuen neue Methoden verfolgen, mit denen Sprengsätze in unterschiedlichen elektronischen Geräten geschmuggelt werden könnten.

Der Secretary of Homeland Security John Kelly und Transportation Security Administration Acting Administrator Huban Gowadia hätten es aufgrund der Hinweise für notwendig befunden, die Sicherheitsvorkehrungen für Flughäfen in islamischen Ländern zu verschärfen. Die betroffenen Airlines haben ab heute 96 Stunden Zeit, die neuen Regelungen umzusetzen.

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