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Kuri: Putziger Familien-Roboter erkennt Tiere und Menschen

22.06.2017 | 10:47 Uhr |

Ein süßer kleiner Roboter als Familienmitglied – das soll Kuri sein. Kuri reagiert auf Streicheleinheiten, spielt Musik ab und unterscheidet Hunde und Katzen von Menschen.

Das US-Unternehmen Mayfield Robotics hat mit Kuri einen Roboter für die ganze Familie entwickelt. Der erstmals auf der CES 2017 vorgestellte Kuri bekam nun ein Update , das ihn noch familientauglicher machen soll.

Kuri ist in etwa so groß wie ein kleines Kind und bewegt sich selbstständig in der Wohnung herum. Er kann seinen Kopf drehen, heben und senken. Dank Berührungssensoren spürt er es, wenn Menschen ihn über den Kopf streicheln. Mit seinen vier Mikrofonen erkennt er Stimmen und Geräusche. Dank unterschiedlicher Beleuchtungszustände kann er „Stimmungen ausdrücken“, wie der Hersteller erklärt. Über zwei Lautsprecher kann er nicht nur mit den Menschen reden, sondern auch Musik abspielen. Ähnlich wie bei hochpreisigeren Staubsaugrobotern wie iRobot Roomba 980 oder Vorwerk Kobold VR200 legt er eine Karte seiner Umgebung an, um sich im Raum leichter orientieren zu können. Seinen Akku lädt Kuri selbstständig an einer Ladestation auf, die ebenfalls an die von Staubsaugrobotern bekannten Ladestationen ähnelt. Wie nicht anders zu erwarten halten Sie per Smartphone-App den Roboter unter Kontrolle.

Drei Kuris
Vergrößern Drei Kuris
© Mayfield Robotics

Mit Hilfe seiner Sensoren erfasst er seine Umgebung und interagiert mit den Familienangehörigen. Und mit dem neuesten Update wohl auch mit Haustieren. Denn Kuri soll jetzt mit Hilfe seiner Kameras und der dazu gehörigen Software nicht nur Menschen anhand ihrer Gesichter identifizieren können, sondern jetzt auch Haustiere – konkret: Hunde und Katzen - erkennen und dementsprechend unterschiedlich reagieren können.

Die in Kuri eingebaute Kamera – sie befindet sich hinter einem seiner beiden Augen - schafft nun 1080p Auflösung. Mit ihr erkennt Kuri nicht nur seine Umgebung, sondern zeichnet auch Ereignisse auf beziehungsweise streamt das Bild live auf die Empfangsgeräte seiner Besitzer.

Kuri
Vergrößern Kuri
© Mayfield Robotics

Kuris Fahrwerk wurde ebenfalls auf Vordermann gebracht. Der Roboter hat jetzt Riemen-Rollen statt einfacher Laufrollen. Damit soll er sich eleganter, beweglicher und leiser fortbewegen können und auch mit schwierigerem Untergrund besser zurechtkommen.

Kuri kann derzeit nur vorbestellt werden und zwar nur von Interessenten aus den USA. Im Laufe des Jahres 2017 will der Hersteller aber mit der Auslieferung beginnen. Der Preis soll bei 599 US-Dollar zuzüglich Steuern und Versandkosten liegen.

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