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Wie sie Scans des Windows Defenders planen

27.08.2022 | 08:30 Uhr | Roland Freist

Windows Defender, das eingebaute Antivirenprogramm von Windows 10 und 11, führt bei der Suche nach Malware regelmäßige Scans des Festplatteninhalts durch. Mithilfe eines kleinen Tricks ist es möglich, die Frequenz und die Uhrzeit dieser Scans festzulegen.

So geht’s: Zunächst benötigen Sie die Aufgabenplanung von Windows: Öffnen Sie dazu das Startmenü, tippen Sie Aufgaben ins Suchfeld und klicken Sie unter „Höchste Übereinstimmung“ auf „Aufgabenplanung“. Klicken Sie dann dort in der linken Spalte auf den kleinen Pfeil vor „Aufgabenplanungsbibliothek“, im Anschluss daran auf die Pfeile vor „Microsoft“ und „Windows“. Scrollen Sie jetzt nach unten zu „Windows Defender“ und markieren Sie den Eintrag.

Wechseln Sie zum Hauptfenster in der Mitte der Aufgabenplanung. Markieren Sie dort in der Spalte „Name“ bitte den Eintrag „Windows Defender Scheduled Scan“ – möglicherweise müssen Sie die Spalte noch ein wenig verbreitern, um die vollständige Bezeichnung lesen zu können. Gehen Sie nach rechts zur Spalte „Aktionen“ und klicken Sie dort auf „Eigenschaften“.

Stellen Sie die Aufgabenplanung für den Windows Defender so ein, dass das Programm seine täglichen Scans dann startet, wenn Sie nicht am Rechner sitzen.
Vergrößern Stellen Sie die Aufgabenplanung für den Windows Defender so ein, dass das Programm seine täglichen Scans dann startet, wenn Sie nicht am Rechner sitzen.

Öffnen Sie das Register „Trigger“ und klicken Sie unten auf den Button „Neu“. Im nächsten Fenster können Sie definieren, wann undwie oft der Defender seine Suchläufe starten soll. Am besten belassen Sie es bei der Einstellung „Nach einem Zeitplan“, markieren jedoch „Täglich“ und stellen als erstes Ausführungsdatum den folgenden Tag ein. Geben Sie außerdem daneben eine Uhrzeit an, zu der Ihr Computer normalerweise in Betrieb ist. Idealerweise wählen Sie eine Zeit, in der Sie den PC nicht benötigen, also beispielsweise während Ihrer Mittagspause. Bei allen weiteren Optionen können Sie die Voreinstellung übernehmen.

Falls Sie die Einstellungen auf einem Notebook vornehmen, wechseln Sie nun noch zu dem Register „Bedingungen“. Aktivieren Sie dort im Bereich „Energie“ die beiden Optionen „Aufgabe nur starten, falls Computer im Netzbetrieb ausgeführt wird“ sowie „Beenden, wenn Computer in den Akkubetrieb wechselt“. Denn ein Virusscan bedeutet eine hohe Auslastung von CPU und Festplatte/ SSD; der Stromverbrauch steigt dabei kräftig an. Mit diesen Optionen verhindern Sie, dass der Scan den Akku leersaugt. Schließen Sie danach alle Fenster mit „OK“.

Tipp: Microsoft Defender: So gut ist der Gratis-Virenschutz

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