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Kommentar: Nein, ein gebogenes iPad Pro ist nicht in Ordnung

21.12.2018 | 09:37 Uhr | Peter Müller

Geräte, die locker Tausend Euro kosten, werden mangelhaft an Kunden ausgeliefert und das soll in Ordnung sein? Nein, diesmal nicht.

Von wegen : Apple hat gegenüber "The Verge" erklärt, manche iPads Pro kämen leicht verbogen aus der Fabrik, das sei aber kein Problem, da sich die Biegung nicht verstärke. Nutzbar bleiben die Tablets und außerhalb der üblichen 14-tägigen Rückgabezeit gibt es keinen Anlass für den Austausch des Gerätes.

Leif Johnson hält von Apples Erklärung rein gar nichts. Sehr wohl könne ein verbogenes iPad Pro nicht sein Produktversprechen einhalten. Wenn dann das Smart Folio Keyboard, das sich gewissermaßen um das ipad Pro wickelt, wegen der Biegung nicht mehr passt, was dann? Und beim Schreiben und Zeichnen stört es enorm, wenn das Tablet nicht flach auf dem Tisch aufliegt. Apple sollte gewiss nicht so nonchalant über das Problem hinwegsehen, zumal es wohl auch Fälle gebe, bei denen sich eine Verbiegung erst nach einer geraumen Zeit zeige. Dann müsse die Garantie greifen oder zumindest die Garantieverlängerung AppleCare+. Wenn man bedenkt, dass Apple für seine Geräte locker vierstellige Beiträge aufruft, sollten damit auch gewisse Erwartungen an die Qualität und Verarbeitung erfüllt werden. Sonst könnte man auch zum Medion-Tablet greifen.

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