2350736

Kettenbrief: WhatsApp soll kostenpflichtig werden

18.05.2018 | 17:06 Uhr |

Aktuell macht ein Kettenbrief die Runde, der gegen die angeblich geplante Bezahlung von WhatsApp helfen soll.

Vielen Nutzer flattern aktuell Kettenbriefe via WhatsApp auf das Smartphone, in denen auf eine geplante Bezahlung des Dienstes hingewiesen wird. Erst wenn der Hinweis hierüber an mindestens zehn Kontakte weitergeleitet wurde, bleibe alles wie gewohnt. Die angeblich von Facebook stammende Nachricht weist darauf hin, dass es zu viele Nutzer auf WhatsApp geben würde. Mit der Weiterleitungsaktion wolle der Betreiber die aktiven Nutzer erkennen und die übrigen löschen. In einem anderen Kettenbrief ist sogar die Rede davon, dass WhatsApp künftig 25 Euro pro Monat kosten werde, wenn die Nachricht nicht an zehn andere Nutzer verbreitet wird. 

Bei allen Nachrichten in dieser oder ähnlicher Form handelt es sich schlicht um Kettenbriefe ohne Grundlage. Die Betreiber von WhatsApp warnen auf ihrer Webseite immer wieder vor derartigen Aktionen, die angeblich im Namen von WhatsApp erstellt wurden. Nutzer sollten die Nachricht ruhigen Gewissens löschen und den Kettenbrief nicht noch weiter verbreiten. Es ist nicht davon auszugehen, dass WhatsApp wie in den Anfangszeiten wieder mit Kosten verbunden sein wird. Der Facebook-Konzern wird hingegen weiterhin versuchen, den Dienst durch Werbung lukrativ zu machen.

WhatsApp: DSGVO sorgt für Unsicherheit bei Unternehmen

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2350736