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Kein Bild – ist mein Monitor defekt?

12.12.2018 | 09:07 Uhr |

Sie stecken Ihren Monitor am PC oder Laptop an und erhalten kein Bild. Sie wollen herausbekommen, ob der Monitor die Ursache ist oder ein anderer Defekt vorliegt.

Im ersten Schritt schließen Sie einfache Gründe aus, warum der Monitor kein Bild zeigt. Dazu überprüfen Sie, ob alle Stecker fest sitzen, und checken, ob die Stromversorgung von Display und Rechner korrekt gegeben ist. Bestehen in diesen Punkten keine Probleme, wechseln Sie am besten das Anschlusskabel zwischen Monitor und PC. Denn schon leichte Knicke können hier zu Bildausfällen führen. Eine gute Methode, die Funktionsfähigkeit des Schirms zu prüfen, ist ein Anschlusswechsel. Schließen Sie den Monitor beispielsweise per DVI anstelle von HDMI an Ihren Rechner an.

Kommen Sie damit nicht zu einer Anzeige auf dem Schirm, gilt es zu prüfen, ob der Bildschirm überhaupt noch intakt ist. Werfen Sie dazu einen Blick auf das Gerät. Sehen Sie die Statusleuchte neben dem Einschaltknopf und lässt sich das Monitor-Menü (OSD, ON-Screen-Display) aufrufen, besteht zumindest eine grundlegende Funktionstüchtigkeit.

Es gibt viele Ursachen, warum Ihr Monitor kein Bild anzeigt. Nur ein Grund liegt darin, dass der Schirm einen Hardwaredefekt aufweist.
Vergrößern Es gibt viele Ursachen, warum Ihr Monitor kein Bild anzeigt. Nur ein Grund liegt darin, dass der Schirm einen Hardwaredefekt aufweist.
© Acer

Schalten Sie nun sowohl den PC als auch den Monitor aus, und trennen Sie die Geräte für ein bis zwei Minuten von der Stromzufuhr. Verbinden Sie sie anschließend wieder mit den Steckdosen und untereinander. Sehen Sie nach dem Neustart des PCs und dem Einschalten des Monitors kein Bild, gilt es zu prüfen, ob sich der Monitor an einem Rechner überhaupt noch auswählen lässt. Verbinden Sie dafür den Screen mit einem anderen PC oder auch Laptop. Wenn er an diesem anderen Zuspieler funktioniert, dann ist Ihr Rechner die Ursache des Anzeigeproblems. Können Sie von der Grafikkarte auf die Onboard-Grafik wechseln, stecken Sie den Monitor dort an. Nun sollten Sie eine Anzeige erhalten. Löschen Sie nun den Treiber Ihrer Grafikkarte, und installieren Sie ihn neu.

Displayprobleme liegen oft auch an kaputten Kabeln. Sind mehrere Anschlüsse vorhanden, bringt ein Wechsel etwa von HDMI auf DVI schnell Klarheit.
Vergrößern Displayprobleme liegen oft auch an kaputten Kabeln. Sind mehrere Anschlüsse vorhanden, bringt ein Wechsel etwa von HDMI auf DVI schnell Klarheit.

Verwenden Sie den Monitor an einem Notebook, dann können Sie Folgendes probieren: Rufen Sie das Windows-Bildschirmmenü auf, indem Sie die Tastenkombination [Windows + P] drücken. Am Laptop gibt es meist auch eine Funktionstaste, auf der ein Monitorsymbol aufgebracht ist. Reicht es nicht, die Taste allein zu drücken, kommen Sie ins Bildschirmmenü, wenn Sie gleichzeitig die FN-Taste betätigen. Ist der Bildschirm dort nicht aufgeführt, gilt es, einen Wackelkontakt an den Steckern auszuschließen. Rütteln Sie dafür ganz leicht am eingesteckten Videokabel am Monitor, und beobachten Sie parallel, ob eine Anzeige erscheint oder der Bildschirm in der Auswahl der Geräte auftaucht. Ist das der Fall, muss der Monitor zur Reparatur. Gilt Ihre Gerätegarantie noch, schicken Sie das Display zum Hersteller.

Ein Wackelkontakt kann auch in den Anschlussbuchsen des PCs oder Notebooks auftreten. Dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als die Schnittstellen des Rechners oder der Grafikkarte zu reparieren.

Tipp: Die nützlichsten Monitor-Tools zum Download

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