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Kabel-Internet mit der Fritzbox einrichten

11.06.2017 | 16:09 Uhr |

Kabel-Provider wie Unitymedia und Vodafone Kabel Deutschland stellen in der Regel eine Fritzbox 6490 zur Verfügung, die für Ihren Anschluss vorkonfiguriert ist.

Schritt 1: Fritzbox anschließen

Die Inbetriebnahme einer gemieteten Fritzbox am Kabelanschluss läuft in der Regel immer nach gleichen Muster ab – unabhängig vom Provider. In unserem Beispiel ist Unitymedia unser Provider, der Installationsort ist Baden-Württemberg. Liegt ein Kabelanschluss im Haus und ist der Auftrag an den Kabelnetz-Provider erteilt, kommt ein Techniker vorbei und sorgt für die Verkabelung vom Übergabepunkt zur Anschlussdose. Dazu wird in der Regel ein Verteiler installiert, da am Kabelanschluss auch das Fernsehprogramm zur Verfügung gestellt wird. Die Fritzbox 6490 wird mit einem speziellen Kabel mit der Anschlussdose verbunden. Anschließend stellen Sie die Spannungsversorgung her und verbinden die Fritzbox mittels dem mitgeliefertem Netzwerkkabel mit einem Computer. Über die eindeutige MAC-Adresse (ist an der Gehäuseunterseite zu finden) kann der Kabelnetz-Provider nun direkt auf die Fritzbox zugreifen und die Konfiguration einspielen. Dazu zählen unter anderem die Geschwindigkeit abhängig vom Tarif, die Telefonnummern und (falls gebucht) eine feste IP-Adresse. Dieser Vorgang wird als Provisionieren bezeichnet und kann bis zu 24 Stunden dauern. Hier muss man Geduld mitbringen. Da der Vorgang automatisiert abläuft, kann er nicht beschleunigt werden – so zumindest die Aussage der Provider. Bis zum Abschluss der Provisionierung können Sie zwar auf die Fritzbox zugreifen, ins Internet kommen Sie aber noch nicht und auch das Telefonieren ist nicht möglich.

Schritt 2: Eigene Konfiguration vornehmen

Schritt 2: Eigene Konfiguration vornehmen
Vergrößern Schritt 2: Eigene Konfiguration vornehmen

Ist die Provisionierung abgeschlossen, steht die Internetverbindung und Sie sind mit den an der Fritzbox angeschlossenen Geräten online. An einem mittels LAN-Kabel mit der Fritzbox verbundenen PC öffnen Sie die Fritzbox-Oberfläche, indem Sie entweder „fritz.box“ oder die IP-Adresse „192.168.178.1“ in die Adresszeile eines Webbrowsers eingeben. Die Kabelboxen werden übrigens von den Providern mit einer speziell angepassten Firmware versorgt – sie kann nicht vom Kunden aktualisiert werden. Der Versionsstand hängt immer einige Monate hinter der Firmware hinterher, die AVM etwa für die Fritzbox 7490 zur Verfügung stellt.

Vergeben Sie an der Fritzbox 6490 ein Passwort, um die Konfiguration zu schützen. In der Oberfläche sehen Sie unter „Verbindungen“ die öffentliche IP-Adresse der Fritzbox und darunter die Zahl der registrierten Telefonnummern. Im Abschnitt „Anschlüsse“ wird hinter „Kabel“ die Down-und Upstream-Geschwindigkeit angezeigt. Prüfen Sie, ob die Angaben mit Ihrem gebuchten Tarif übereinstimmen. In den einzelnen Menüpunkten an linken Rand und den jeweiligen Optionen schalten Sie nun beispielsweise das WLAN an und richten die Telefone für Ihre Rufnummern ein. Klicken Sie dazu auf „Telefonie“ oder nutzen Sie den Assistenten.

Siehe auch: Zehn Zubehör-Tipps rund um die Fritzbox

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