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ISO-Dateien unter Windows öffnen

30.01.2018 | 09:30 Uhr |

Windows bringt eine integrierte Unterstützung für ISO-Dateien mit. Genauso können Sie aber auch auf Programme von Drittherstellern wie beispielsweise die Freeware „CD Burner XP“ zurückgreifen, welche oft über zusätzliche Funktionen verfügen.

Windows bringt eine eingebaute Unterstützung für ISO-Dateien mit, also die Image-Files von CDs oder DVDs. Wenn Sie diese Dateien auf die Festplatte kopieren, genügt ein Doppelklick, um den Inhalt in Form eines virtuellen optischen Laufwerks in das Dateisystem einzubinden. Dabei vergibt Windows sogar einen eigenen Laufwerksbuchstaben. Um ISO-Files später wieder aus dem System zu entfernen, klicken Sie sie mit der rechten Maustaste an und gehen auf „Auswerfen“.

Sie können ISO-Dateien selbst anlegen, beispielsweise um CDs oder DVDs zu sichern oder an andere Personen weiterzugeben. Wie auch für nahezu alle anderen Arbeiten rund um diese Medien ist die Freeware CD Burner XP dafür gut geeignet. Legen Sie die Scheibe, die Sie kopieren wollen, ins Laufwerk, starten Sie das Programm, und klicken Sie doppelt auf „Medien kopieren oder speichern“. Wählen Sie im nächsten Fenster im Bereich „Quelle“ das Laufwerk aus, und markieren Sie unter „Ziel“ die Option „Festplatte“. Tragen Sie einen Dateinamen ein, und achten Sie darauf, dass neben „Dateityp“ die Auswahl „ISO“ eingestellt ist. Mit „Medium kopieren“ starten Sie den Kopiervorgang.

Damit Windows ISO-Dateien wieder per Mausklick öffnet, deinstallieren Sie über den Geräte-Manager den Treiber für „Microsoft virtuelles DVD-ROM-Laufwerk“.
Vergrößern Damit Windows ISO-Dateien wieder per Mausklick öffnet, deinstallieren Sie über den Geräte-Manager den Treiber für „Microsoft virtuelles DVD-ROM-Laufwerk“.

Gelegentlich kommt es vor, dass Windows nach dem Doppelklick auf ISO-Files lediglich eine Fehlermeldung mit dem Hinweis „Datei konnte nicht bereitgestellt werden“ anzeigt. In diesem Fall hilft oft das Deinstallieren des virtuellen DVD-ROM-Laufwerks, das Windows beim ersten Einbinden einer ISO-Datei erzeugt hat. Dazu gehen Sie nunmehr folgendermaßen vor:

Tippen Sie „Eingabe“ ins Suchfeld der Taskleiste, klicken Sie den Eintrag „Eingabeaufforderung“ mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie „Als Administrator ausführen“. Tippen Sie in das Fenster der Eingabeaufforderung die Zeile „set devmgr_show_non-present_devices=1 && devmgmt.msc“, und bestätigen Sie mit der Eingabe-Taste. Windows führt den Befehl aus und öffnet den Geräte-Manager. Aktivieren Sie dort unter „Ansicht“ die Option „Ausgeblendete Geräte anzeigen“. Klappen Sie in der Liste den Abschnitt „DVD/CD-ROM-Laufwerke“ aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Microsoft virtuelles DVD-ROM-Laufwerk“, und gehen Sie auf „Gerät deinstallieren“. Wiederholen Sie das für eventuelle weitere Einträge dieses Typs. Anschließend sollte der Doppelklick auf eine ISO-Datei wieder ein neues virtuelles Laufwerk erzeugen.

Tipp: Bei Dateien mit der Endung .iso handelt es sich um 1:1-Abbilder von CDs oder DVDs. So brennen Sie diese Image-Dateien richtig auf einen Datenträger.

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