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Irre: Junge bekommt Kamera nach 2 Monaten im Meer wieder zurück

08.01.2018 | 09:42 Uhr |

Ein Junge verliert seine Kamera an der englischen Ostküste. 2 Monate später spült das Meer die immer noch funktionstüchtige Kamera in Deutschland an Land. Auf der Kamera: Ein Video mit den letzten Minuten in England. Der Besitzer hält die Kamera mittlerweile wieder in seinen Händen!

Update: Kamera zurück beim Besitzer

Junge und Kamera sind seit dem 6.1.2018 wieder vereint, wie englische Medien berichten . Nach über vier Monaten hält der zehn Jahre alte Engländer seine Action-Cam wieder in den Händen. Sie funktioniert noch immer.

William Etherton, wie der zehnjährige Junge heißt, hatte die Kamera am 1. September 2017 am Strand von Thornwick Bay in Yorkshire an Englands Ostküste vergessen. Nach zwei Monaten „Reise“ durch die Nordsee spülte das Meer die Kamera auf der nordfriesischen Hallig Süderoog (das zu Schleswig-Holstein gehört) an Land. Am 2. November 2017 fand sie dort Roland Spreer. Dank des wasserdichten Gehäuses funktionierte die Kamera noch und der Sohn von Spreer konnte das unten beschriebene Video auf Facebook veröffentlichen. Darüber wurde schließlich William Etherton als Besitzer identifiziert, genauer: Dessen Vater wurde auf die Berichte aufmerksam.

Update Ende, Beginn der ursprünglichen Meldung

Ein Junge vergisst seine wassergeschützte Kamera beim Spielen an der Ostküste von England. Die Flut erfasst die am Strand aufgestellte Kamera – und das Nordseewasser spült die Kamera viele hundert Kilometer entfernt in Schleswig-Holstein an Land; genauer gesagt: an der nordfriesischen Hallig Süderoog. Am 2. November 2017 findet dort ein Hallig-Bewohner die Kamera.

Die Kamera ist immer noch funktionsfähig. Außerdem überstehen viele Videos auf der Speicherkarte in der Kamera die wochenlange Reise im Salzwasser. Die Videos lassen sich noch abspielen. Das letzte Video zeigt, wie der Junge zunächst mit der Kamera am Strand herumläuft und sie dann abstellt, um weiter spielen zu können. Dann sieht man auf dem Video, wie die Flut einsetzt und die Kamera schließlich überspült. Das Video datiert vom 1. September, die Kamera war also zwei Monate lang durch die Nordsee unterwegs.

Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ermittelten zusammen mit ihren Kollegen von der Royal National Lifeboat Institution (RNLI) anhand der Landschaftsmerkmale auf dem Video den Ort, an dem die Kamera verloren ging. Zusätzlich berechnet die Seenotleitung Bremen mit Hilfe der bekannten Meeresströmungen die voraussichtliche Route der Kamera.

Das Ergebnis : Der Junge verlor die Kamera an einem Strand zirka 35 Kilometer südlich der Thornwick Bay nahe Flamborough Cliffs in East Yorkshire an der nordenglischen Ostküste. Demnach legte die Kamera zwischen 800 und 900 Kilometer zurück, eher sie an der Hallig-Insel strandete.

Auf dieser Facebookseite suchen die Finder nach dem Jungen, der die Kamera verloren hat.

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