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Internetverbindung unterbrochen - und was nun?

10.12.2018 | 08:06 Uhr |

Streikt der Internetzugang, ist Ihr PC von der Außenwelt abgeschnitten – weder der Empfang von Mails noch das Surfen im Web oder der Besuch sozialer Netzwerke wie Facebook ist möglich. Wir zeigen, wie Sie Ihren PC und den Router als Fehlerquelle ausschließen.

1. Werden Sie beim Öffnen einer Internetseite im Browser von der Fehlermeldung „Sie sind nicht verbunden“ begrüßt, bedeutet dies, dass Ihr Windows-10-Computer keine Onlineverbindung herstellen kann. Klicken Sie auf „Problem beheben“.

Problembehandlung
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2. Im Folgenden erscheint der Dialog „Netzwerkstatus“. Ein rotes „Nicht verbunden“ weist Sie dann darauf hin, dass der Computer mit keinem Netzwerk verbunden ist und aus diesem Grund auch nicht auf das Internet zugreifen kann. Die Schaltfläche „Problembehandlung“ hilft Ihnen weiter.

Gefundene Probleme
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3. Die „Windows-Netzwerkdiagnose“ analysiert sodann das Netzwerk. Ist der Rechner für das Problem verantwortlich, beispielsweise weil aus Versehen die Netzwerkkarte deaktiviert wurde, macht die Analysefunktion Sie darauf aufmerksam. Klicken Sie auf „Diese Reparaturen als Administrator ausführen“. Im Anschluss daran versucht das Tool, die ermittelten Probleme in Eigenregie zu beheben. Wenn das geklappt hat, macht die „Windows-Netzwerkdiagnose“ Sie auf den Erfolg aufmerksam. Beenden Sie den Dialog bitte mit „Problembehandlung schließen“.

Die Fritzbox-Oberfläche
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4. Wenn trotzdem keine Webseite aufgerufen werden kann, liegt das Problem wohl an Ihrem Router. Um das zu überprüfen, öffnen Sie den Browser, geben die IP-Adresse des Routers in die Adresszeile ein und bestätigen danach mit der Eingabetaste. Verwenden Sie eine AVM-Fritzbox oder ein Speedport-Modell der Telekom, können Sie anstatt der IP-Adresse fritz.box oder speedport.ip eingeben.

Überblick zur Internetverbindung
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5. Nachdem Sie sich mit Ihrem Kennwort autorisiert haben, gelangen Sie in die Konfigurationsmaske des Routers. Hier sind bei den meisten Routern detaillierte Informationen zur Internetverbindung zu finden. Bei der Fritzbox sind diese Infos unter „Verbindungen“ aufgeführt. Steht hier, dass eine Internetverbindung besteht, sollten Sie diese neu aufbauen.

Der Online-Monitor der Fritzbox
Vergrößern Der Online-Monitor der Fritzbox

6. Als Fritzbox-Nutzer klicken Sie dazu einfach in der linken Spalte auf „Internet“ und wählen nun „Online-Monitor“.

Neu verbinden
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7. Klicken Sie unterhalb des Infobereiches auf die Schaltfläche „Neu verbinden“. Der Aufbau einer neuen Verbindung kann bis zu 30 Sekunden lang dauern.

Immer noch kein Internet?
Vergrößern Immer noch kein Internet?

8. Wenn sich auch nach dem erneuten Verbindungsaufbau keine Onlineverbindung herstellen lässt, dann hat sich der Router ganz offensichtlich „aufgehängt“ und sollte neu gestartet werden. Dies können Sie wahlweise direkt an der Hardware erledigen (mehr da- zu erfahren Sie im Kasten auf der linken Seite) oder auch per Software im Konfigurationsmenü. Klicken Sie hierfür in der linken Spalte auf „System“ und wählen Sie im Anschluss daran den Eintrag „Sicherung“ aus der Liste.

Fritzbox neu starten
Vergrößern Fritzbox neu starten

9. Klicken Sie als Nächstes im Register „Neustart“ auf die Schaltfläche „Neu starten“. Nachfolgend macht Sie ein Hinweis darauf aufmerksam, dass der Router neu gestartet wird, was dann bis zu zwei Minuten dauern kann.

Wenn der Router Ärger macht: Hardware-Reset

Eine ganz schnelle und sehr zuverlässige Möglichkeit, Ihren Router als Ursache für keine oder eine langsame Internetverbindung wieder in Gang zu setzen, ist der sogenannte Hardware-Reset. Trennen Sie den Router durch Abziehen des Netzteilsteckers vom Stromnetz, warten Sie 20 bis 30 Sekunden und stecken Sie ihn daraufhin wieder ein. Nach der Synchronisation mit dem DSL- oder Kabelnetz ist die Verbindung in den allermeisten Fällen wieder schnell und stabil. Ein Geräte-Reset hilft auch, wenn der Computer direkt an einem Kabel- oder DSL-Modem angeschlossen ist.

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