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Internetanschlüsse: Welches ist die beste Technik?

12.05.2018 | 10:09 Uhr |

DSL, Kabel, Glasfaser, LTE: Welche Art des Anschlusses bietet viel Bandbreite für wenig Geld, welche ist besonders flexibel, und wo liegen even- tuelle Schwächen? Unser Ratgeber beantwortet alle Fragen zur Zugangstechnik.

Der Breitbandausbau in Deutschland ist immer noch recht unausgewogen. Während man in einigen Regionen froh sein kann, überhaupt einen einigermaßen schnellen Zugang von einem Anbieter zu erhalten, sind Ballungsräume oft überversorgt: In Großstädten hat man häufig die Qual der Wahl zwischen mehreren Zugangstechnologien, von Glasfaser über DSL bis hin zu Kabelanschluss und Mobilfunk. Dabei hat jede Technik ihre spezifischen Vor- und Nachteile.

DSL und VDSL: der Klassiker mit weiterem Potenzial

Das mehrere Jahrzehnte alte Telefon-Kupferkabel ist immer wieder für eine Überraschung gut. Anfangs nur für analoge Telefonsignale gedacht, hat es die immer weiter verbesserte DSL-Technik möglich gemacht und so zuerst 768 KBit/s, dann 6 MBit/s, 16 MBit/s, 50 MBit/s, aktuell 100 MBit/s und zukünftig sogar bis zu 250 MBit/s zu übertragen.

Da die Telefon-Kupferkabel nahezu ungeschirmt sind, ist die erreichbare Geschwindigkeit primär von der Leitungslänge zwischen Wohnung und DSL-Gegenstelle des Providers („DSLAM“) abhängig. Anschlüsse mit nominell „bis zu 16 MBit/s“ sind in der Regel noch mit der in die Jahre gekommenen ADSL2+-Technik ausgeführt, bei der die Gegenstelle im Hauptverteiler („Vermittlungsstelle“) untergebracht ist, die im ungünstigsten Fall mehrere Kilometer entfernt liegt. Dann kommt statt 16 MBit/s nur ein Bruchteil dessen beim Kunden an. Zum Surfen reicht das gerade so, auch Videostreams in niedriger bis mittlerer Qualität laufen noch einigermaßen flüssig. Aber HD-Videos ruckeln bei weniger als 3 bis 4 MBit/s, und größere Downloads und Uploads ziehen sich ewig hin.

LTE im Überblick: So nutzen Sie den schnellen Zugang

VDSL mit 50 oder 100 MBit/s: VDSL, der Nachfolger von ADSL2+, löst dieses Problem dadurch, dass dort, wo die Entfernung zu den Kunden mehr als etwa 500 Meter beträgt, die DSL-Gegenstellen aus den Hauptverteilern heraus näher an die Nutzer heranrücken, und zwar bis in die Kabelverzweiger hinein, die quasi an jeder Straßenecke stehen. Die Länge der Kupferleitung zwischen Wohnung und DSLAM reduziert sich so auf wenige hundert Meter. Vom Kabelverzweiger aus werden die Daten über eine schnelle Glasfaserleitung zum Internetknoten des Anbieters geschickt. Über die geringe Distanz der Kupferverbindung lassen sich Datenraten von 50 MBit/s im Download und 10 MBit/s im Upload erreichen. Durch die vielerorts schon verfügbare Erweiterung „Vectoring“ sind sogar bis zu 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload möglich. Und anders als bei den Vorgängertechnologien kommt diese Maximalbandbreite bei den meisten Kunden auch wirklich an. Allerdings ist die VDSL-Technik wegen der hohen Erschließungskosten bundesweit noch nicht flächendeckend verfügbar.

Hier enden die Kupferkabel aus den umliegenden Häusern und erhalten ihr VDSL-Signal.
Vergrößern Hier enden die Kupferkabel aus den umliegenden Häusern und erhalten ihr VDSL-Signal.

Dort, wo VDSL seit Herbst 2013 von der Telekom neu ausgebaut wurde, sind Vectoring-Anschlüsse mit 100 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload bereits verfügbar. Bis auch alle älteren VDSL-Anschlüsse technisch fit für die neuen Bandbreiten sind, wird es wohl noch bis Ende 2018 dauern. Parallel dazu soll nach und nach ein Update auf „Super-Vectoring“ Bandbreiten von bis zu 250 MBit pro Sekunde möglich machen.

Da der Ausbau von VDSL, wie geschildert, ziemlich kostenintensiv ist, haben sich andere bundesweit agierende Telekommunikationsanbieter diesbezüglich bisher zurückgehalten. Sie mieten stattdessen in den meisten Fällen die Infrastruktur von der Telekom und bieten sie ihren Kunden unter eigenem Namen und mit eigenen Tarifen an. Ausnahmen bilden insbesondere regional tätige Anbieter, die einzelne Ortschaften mit ihrer eigenen VDSL-Technik erschließen.

Die Vorteile von Internet per DSL: Da DSL-Anschlüsse weit verbreitet sind, gibt es eine große Auswahl an DSL-Routern in verschiedenen Preis- und Funktionsklassen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass auch Vectoring und möglichst auch Super-Vectoring unterstützt wird. Auch die Tarifauswahl ist groß, da die Telekom als ehemaliger Monopolist nach wie vor gezwungen ist, ihre Leitungen zu einem regulierten Preis an Mitbewerber zu vermieten, die sie dann günstiger an Endkunden anbieten können. DSL kommt über die Telefondose ins Haus, die oftmals im Hausflur positioniert ist. Um diese herum haben manche Nutzer schon einen ganzen Technikpark installiert. Die TV-Dose, die für Kabel-Internet (siehe unten) benutzt werden muss, ist hingegen typischerweise im Wohnzimmer zu finden. Mancher bleibt allein deshalb beim DSL-Anschluss.

Die Nachteile von Internet per DSL: Wo noch kein VDSL verfügbar ist, liegt die Bandbreite bei theoretisch 16 MBit/s – praktisch aber oft deutlich darunter. Das ist nicht mehr zeitgemäß, insbesondere nicht für Mehrpersonenhaushalte. Mit VDSL sind bis zu 50 MBit/s und mit VDSL Vectoring bis zu 100 MBit/s drin, die häufig auch in der Praxis erreicht werden. Die hohen Bandbreiten, die über TV-Kabel oder gar Glasfaser möglich sind, lassen sich über (V) DSL aber auch mittelfristig nicht erreichen. Ein weiteres Manko: Die Freischaltung eines DSL-Anschlusses dauert nach Beauftragung in der Regel zwei Wochen, manchmal auch länger. Häufig ist dafür der Besuch eines Technikers nötig, auf den man tagsüber warten muss.

Tipp: Mehr Surf-Tempo dank Router-Einstellungen

TV-Kabel: DSL-Herausforderer mit klarem Speed-Vorsprung

Wenn eine solche „Multimediadose“ installiert ist, können Sie schnelles Kabel-Internet bekommen.
Vergrößern Wenn eine solche „Multimediadose“ installiert ist, können Sie schnelles Kabel-Internet bekommen.

TV-Kabelanschlüsse basieren auf gut abgeschirmten Koaxialkabeln, über die sich technisch gesehen über viele Kilometer hinweg mehrere GBit/s an Internetdaten sowie Telefongespräche parallel zum TV-Signal übertragen lassen. TV-Kabel waren aber – daher auch der Name – früher nur für die Übertragung von Fernseh- und Radiosignalen gedacht. Deshalb sind die meisten Netze noch baumartig aufgebaut: Von einem Kabelstamm pro Straße, Ortsteil oder Ort zweigen mehrere Äste zu den Häusern ab. Und vom Hausanschluss gibt es bei Mehrfamilienhäusern wiederum einen langen Strang, von dem die Kabel zu den einzelnen Wohnungen abgehen. Was für die klassische Fernsehverbreitung ideal war, ist in Zeiten des Internets zum Problem geworden. Denn alle Benutzer, die am gleichen Strang angeschlossen sind, teilen sich somit die verfügbare Gesamtbandbreite.

Die Kabelnetzbetreiber lösen das Problem, indem sie ihre Netze Stück für Stück auf eine Sternstruktur umgerüstet haben oder noch umrüsten. So wird jedes Haus oder zumindest jeder Straßenzug direkt an den Kabel-Hauptverteiler angeschlossen, der seinerseits über eine Glasfaserleitung mit dem Internet verbunden ist. Dadurch teilt sich nur noch eine überschaubare Anzahl an Anwendern die Leitungskapazität, die, wie eingangs erwähnt, mehrere GBit/s umfasst. Je dichter das Netz wird, desto mehr Geschwindigkeit kann der Anbieter dem einzelnen Anwender zuweisen. Aktuell bewegen sich die angebotenen Bandbreiten bei maximal 500 MBit/s im Download und bis zu 50 MBit/s im Upload.

In naher Zukunft werden sogar Downloadgeschwindigkeiten jenseits der Gigabit-Grenze machbar sein. Die Gebiete, in denen die großen Kabelnetzbetreiber tätig sind, wurden nach Bundesländern aufgeteilt. So ist Unitymedia mit seiner Marke Unitymedia für Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg zuständig. In den übrigen Bundesländern ist die von Vodafone übernommene Firma Kabel Deutschland tätig. Daneben gibt es noch regionale Anbieter wie Telecolumbus mit seinen Töchterfirmen Pepcom/Cablesurf und Primacom.

Die Preise für Komplettpakete mit Internetund Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz sind trotz höherer Geschwindigkeit in der Regel nicht teurer als vergleichbare DSL-Tarife. Ein Kabel-TV-Vertrag zum Fernsehen ist übrigens keine Voraussetzung für Internet und Telefon via Kabelanschluss.

AVM hat sowohl für DSL- wie auch für Kabelanschlüsse mehrere Fritzbox-Varianten im Sortiment.
Vergrößern AVM hat sowohl für DSL- wie auch für Kabelanschlüsse mehrere Fritzbox-Varianten im Sortiment.
© AVM

Die meisten ans TV-Kabelnetz angeschlossenen Wohnungen und Häuser sind inzwischen auch für Internet via Kabel ausgerüstet. Dies ist eindeutig zu erkennen, wenn die Kabeldose drei statt nur zwei Anschlüsse besitzt. Der Umkehrschuss ist aber nicht zulässig: Es kann durchaus sein, dass Ihr Hausnetz bereits internetfähig ist, aber die Dose in Ihrer Wohnung noch nicht ausgetauscht wurde. Gewissheit schafft hier die Verfügbarkeitsabfrage auf der Homepage Ihres Kabel-TV-Anbieters.

Die Vorteile von Internet per TV-Kabel: Kabelanschluss-Internetzugänge bieten vergleichsweise viel Bandbreite zum kleinen Preis. Bei Bedarf lassen sie sich auch vorübergehend oder dauerhaft parallel zu einem DSL-Anschluss betreiben, da die beiden verschiedenen Technologien unterschiedliche Leitungswege nutzen. Außerdem kommt der Kunde hier schnell zum Anschluss, denn es sind kein „Schaltungstermin“ und in der Regel auch kein Technikertermin erforderlich. Der Kabelrouter wird in der Regel innerhalb weniger Tage nach Auftragseingang verschickt und kann nach Erhalt sofort angesteckt und genutzt werden.

Die Nachteile von Internet per TV-Kabel: Da Sie je nach Ausbaustatus mit einigen oder vielen anderen Benutzern an einem Kabelstrang hängen, kann es zu Stoßzeiten (abends und eventuell am Wochenende) zur Verringerung der Bandbreite kommen. In diesen Fällen sind die Anbieter gefordert, das Netz an den Engstellen aufzurüsten. Dies geschieht oft recht schnell, denn die Provider wollen ja keine Kunden wegen Unzufriedenheit verlieren. Manchmal kommen sie aber mit dem Ausbau nicht schnell genug hinterher, sodass bis zu einer Aufrüstung auch mal mehrere Monate vergehen können. Ferner gibt es nur wenige frei erhältliche WLAN-Router mit eingebautem Kabelmodem. Wer nicht das vom Anbieter zur Verfügung gestellte Modell nutzen will, kann im Handel derzeit zwischen den drei Fritzbox-Modellen 6430 Cable, 6490 Cable und 6590 Cable wählen. Was die Uploadgeschwindigkeit angeht, bietet derzeit nur Vodafone die Spitzengeschwindigkeit von 50 MBit/s. Bei Telecolumbus und Unitymedia erhalten Sie maximal 12 beziehungsweise 10 MBit/s. Und schließlich kann man den Kabelanbieter anders als bei DSL oder beim Mobilfunk nicht wählen; man ist also auf den Standardversorger angewiesen.

Siehe auch: Netzwerkgeschwindigkeit analysieren und messen

LTE: die flexible Funklösung mit Zwangsbremsung

Bei Funktechnologien wie LTE müssen sich alle Nutzer die Bandbreite teilen.
Vergrößern Bei Funktechnologien wie LTE müssen sich alle Nutzer die Bandbreite teilen.

Mit der Mobilfunktechnik LTE (4G) lassen sich rein technisch gesehen Bandbreiten im Gigabit-Bereich erzielen. In Deutschland sind je nach Mobilfunknetz und Standort bis zu 500 MBit/s (Vodafone-Netz), 300 MBit/s (Telekom-Netz) oder 225 MBit/s (O2-Netz) möglich, wobei teilweise tarifabhängig abweichende Maximalgeschwindigkeiten gelten. Die Bruttobandbreite müssen sich zudem alle Nutzer teilen, die über dieselbe Basisstation gleichzeitig Daten übertragen. Deshalb sowie aus finanziellen Gründen gibt es bei LTE in fast allen Tarifen die bei der Vorgängertechnologie UMTS (3G) schon etablierte Drosselung nach einem bestimmten Datenverbrauch pro Monat.

Neben zahllosen Tarifen für die mobile Nutzung gibt es auch einige, die speziell für den stationären Betrieb gedacht sind, zum Beispiel „ Gigacube “ von Vodafone. Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus speziellem Tarif und LTE/WLAN-Router, der ausschließlich per Mobilfunk mit bis zu 150 MBit/s mit dem Internet verbunden ist. Vodafone bietet hier für Mobilfunkverhältnisse üppige 50 GB Highspeed-Volumen pro Monat. Sie sind mit der Gigacube-Hardware nicht an einen bestimmten Ort gebunden, sondern können ihn überall in Deutschland nutzen, wo Vodafone-Mobilfunkversorgung besteht.

Einen etwas anderen Einsatzzweck für LTE im stationären Bereich haben die „Hybrid“-Tarife der Telekom. Sie bestehen aus einem DSL- oder VDSL-Anschluss in Kombination mit einem speziellen Router mit LTE-Modul. Das Prinzip: Wenn und solange die (V)DSL-Leitung voll ausgelastet ist, zum Beispiel während eines umfangreichen Downloads, wird nahtlos LTE dazugeschaltet und so die Bandbreite temporär erhöht. Um wie viel, das hängt zum einen vom Tarif und zum anderen von der aktuellen Auslastung der örtlichen Funkzelle(n) des Telekom-Mobilfunknetzes ab. Der Clou ist, dass bei „Hybrid“ keinerlei Drosselung vorgenommen wird.

Die Vorteile von Internet per LTE: Mit Mobilfunk lassen sich auch Orte erreichen, in denen bisher keine gute Breitbandversorgung besteht, und nach der Freischaltung der SIM-Karte sind Sie sofort online und müssen auf keinen Technikertermin warten. Außerdem können Sie den Mobilfunk von Spezialtarifen wie beispielsweise Hybrid abgesehen überall nutzen. Und für sporadische Nutzung gibt es Prepaid-Angebote.

Die Nachteile von Internet per LTE: Alle Nutzer, die über dieselbe Basisstation gleichzeitig Daten übertragen, teilen sich die maximale Bruttobandbreite. Die individuelle Übertragungsgeschwindigkeit schwankt also. Bei nahezu jedem Tarif existiert ab einem bestimmten, vertraglich festgelegten Datenverbrauch eine Bandbreitendrosselung bis zum Beginn des nächsten Abrechnungsmonats.

Glasfaser: der konkurrenzlose Goldstandard mit viel Bandbreite

Glasfaserkabel bis in die Wohnung sind in Deutschland bisher noch eine Seltenheit.
Vergrößern Glasfaserkabel bis in die Wohnung sind in Deutschland bisher noch eine Seltenheit.

Während bei DSL- und Kabel-Anschlüssen die Daten elektrisch übertragen werden, kommen bei Glasfaserübertragungen Lichtimpulse zum Einsatz. Die Bandbreite von Licht ist sehr hoch, daher lassen sich extrem viele Daten pro Zeiteinheit übertragen. Eine weitere Stärke liegt in der Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen. Und da die Signalabschwächung bezogen auf die Leitungslänge sehr gering ist, können per Glasfaser Übertragungen über mehrere hundert Kilometer ohne Zwischenverstärkung stattfinden. Die gängige Datenrate von Glasfasern liegt im zwei bis dreistelligen Gigabit-Bereich. Unter absoluten Idealbedingungen sind sogar mehrere Terabit pro Sekunde drin.

Glasfasern sind also das ideale Medium, um Daten schnell und über weite Strecken zu transportieren. Aber es ist auch sehr teuer, die Leitungen in jedes Haus und in jede Wohnung zu legen. Wenn keine Leerrohre vorhanden sind, müssen dafür Gehwege und Vorgärten aufgerissen oder untertunnelt werden. Zuvor muss von jedem Hauseigentümer eine Genehmigung vorliegen. Bei der Inhouse-Verkabelung in Mehrfamilienhäusern bis in jede einzelne Wohnung (FTTH – Fiber to the home) wird es dann erst recht kleinteilig und damit aufwendig. Daher legen die Telekommunikationsanbieter in großen Wohnanlagen Glasfaser meist nur in den Keller (FTTB – Fiber to the building), von dort geht es über die vorhandenen Telefon-Kupferkabel in die Wohnungen. Die Leitungslänge zwischen Keller und den Telefondosen in den Wohnungen ist in der Regel deutlich kürzer als 250 Meter. Über diese kurze Distanz lassen sich mit dem Übertragungsstandard „G.fast“ Bandbreiten bis 1 GBit/s erreichen.

Die Vorteile von Internet per Glasfaser: Über eine einzelne Glasfaser lassen sich extrem hohe Bandbreiten von 10 GBit/s und mehr auch über große Entfernungen hinweg erreichen – und zwar sowohl im Download wie auch im Upload. Die Technologie ist also diejenige mit dem meisten Zukunftspotenzial.

Die Nachteile von Internet per Glasfaser: Der Glasfaserausbau ist teuer und kommt daher nur schleppend voran. Das gilt insbesondere für FTTH. Was FTTB betrifft, gibt es zumindest regional durchaus Fortschritte. Die letzten Meter bis zur Wohnung werden hierbei aber per Kupferkabel überbrückt, was die maximale Geschwindigkeit auf 1 GBit/s begrenzt. Für private Zwecke ist das derzeit mehr als ausreichend. Allerdings sind frei erhältliche Router aufgrund der derzeit geringen Verbreitung von FTTH und FTTB noch rar. In der Regel wird man also mit dem vom Provider gelieferten Gerät vorliebnehmen müssen.

Die Themen in Tech-up Weekly #92: +++ AMD Radeon Vega FE: Bisher lahmer als der Vorgänger +++ USA: Zwei Fidget Spinner sind explodiert +++ Internetanschluss zu langsam? So wehren Sie sich +++ Quick-News der Woche +++ Kommentar der Woche +++ Fail der Woche: London: Drohne bringt Flugverkehr zum Erliegen

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► AMD Radeon Vega FE: Bisher lahmer als der Vorgänger:
www.pcwelt.de/2284385

► USA: Zwei Fidget Spinner sind explodiert:
www.pcwelt.de/2283019

► Internetanschluss zu langsam? So wehren Sie sich:
www.pcwelt.de/2284096
► Vodafone: 500 Mbit/s jetzt auch im Festnetz verfügbar:
www.pcwelt.de/2283698

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Quick-News:

► Bitcoin-Börse gehackt: Diebe stehlen 900.000 Euro:
www.pcwelt.de/2284052

► Apple abgemahnt: Verbraucherzentrale erzwingt Rückgabe ohne Originalverpackung:
www.pcwelt.de/2283876

► Nvidia arbeitet an Multi-Chip-GPUs:
www.pcwelt.de/2283810

► Amabrush: Kickstarter-Projekt reinigt Zähne in 10 Sekunden:
www.pcwelt.de/2284222

► Windows 10 FCU: Neue Timeline-Funktion kommt später:
www.pcwelt.de/2283745

► Starcraft Remastered erscheint im August:
www.pcwelt.de/2283162

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Kommentar der Woche

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Fail der Woche:

► London: Drohne bringt Flugverkehr zum Erliegen:
www.pcwelt.de/2283520
► Deutsche Flugsicherung fordert Drohnen-Registrierungspflicht:
www.pcwelt.de/2284037

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