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Intels neue Chipfabrik in den USA täuscht Öffentlichkeit

09.02.2017 | 12:49 Uhr |

Vor wenigen Wochen kündigte Intel den Bau einer Chipfabrik in den USA an. Diese Pläne sind jedoch schon einige Jahre alt.

Der neue US-Präsident Donald Trump will mit seiner neuen Steuer- und Regulierungspolitik Arbeitsplätze in den USA schaffen. Unternehmen, die im Ausland produzieren, sollen mit Strafzöllen belastet werden, während Trump Neubauten von Produktionsstätten in den USA unterstützt.

Gestern verkündete Intel-Chef Brian Krzanich im Oval Office, sein Unternehmen wolle in Arizona ein neues Werk bauen. Mit einer Investition von sieben Milliarden US-Dollar wolle man 3.000 Arbeitsplätze schaffen. Laut Krzanich wolle Intel damit die neue Regulierungspolitik von Trump unterstützen. Ein Regierunssprecher lobte den Schritt als Bestätigung für Trumps neuen Kurs.

Intels Pläne sind jedoch gar nicht so neu, wie das Unternehmen die Öffentlichkeit Glauben machen will. Das Werk wurde bereits vor fünf Jahren angekündigt und seinerzeit vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama gelobt. Neben Intel haben auch andere Unternehmen wie etwa General Motors ihre alten Investitionspläne als neu verkauft.

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