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Intel will Mining-Chip für Bitcoin patentieren

03.04.2018 | 13:17 Uhr |

Intel will mit einem eigenen Chip für das Schürfen von Bitcoins den Hype um Kryptowährungen monetarisieren.

Bislang werden für das Mining von Kryptowährungen häufig Grafikkarten eingesetzt. Speziell optimierte Chips schürfen die Digitalwährungen jedoch noch schneller und energieeffizienter. Genau einen solchen Chip für das Mining von Bitcoins will sich Intel patentieren lassen. Der entsprechende Antrag liegt jedoch bereits seit September 2016 beim US-Patentamt, wurde aber erst jetzt veröffentlicht. Im konkreten Chip steckt ein CPU-Kern sowie ein Beschleuniger-Chip mit zwei Recheneinheiten. Die Bündelung der beiden Bestandteile in einem System-on-a-Chip soll den Energieverbrauch senken, der beim Mining eine große Rolle spielt.

So verbraten die bislang für das Mining eingesetzten Grafikkarten von Nvidia und AMD sehr viel Strom. Die hohe Nachfrage führte außerdem zu steigenden Preisen , die wiederum die Spieler ärgern, die die Karte für den nächsten Blockbuster anschaffen wollen. Klassische Prozessoren für Desktop-Rechner hingegen sind für das Mining von Kryptowährungen nicht geeignet und benötigen viel zu viel Strom, um lukrativ zu sein. Noch bleibt es allerdings fraglich, ob der Patentantrag von Intel tatsächlich für eine Beruhigung auf dem Grafikkartenmarkt führen wird. Gut möglich, dass der Mining-Chip für Bitcoins nie in den Handel kommt. Dennoch ist es interessant, dass auch der Prozessorhersteller Intel Interesse am Hype um Kryptowährungen zeigt.

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