2343915

Intel: GPU soll CPU bei Windows-Virenscans entlasten

17.04.2018 | 16:22 Uhr |

Intel hat eine Technik vorgestellt, durch die Virenscans unter Windows weniger System-Ressourcen in Anspruch nehmen sollen.

Das Problem ist allseits bekannt: Ein laufender Virenscanner beansprucht CPU-Ressourcen, so dass das Arbeiten am Rechner während der Scans verlangsamt wird. Mit der neuen Technik Accelerated Memory Scann in der Intel Threat Detection Technology, will Intel das Problem lösen. Der Clou: Die GPU soll die CPU entlasten, wie auch in dem folgenden Demo-Video vorgeführt wird.

Durch den Einsatz von Accelerated Memory Scan kann eine integrierte Intel-GPU die Aufgabe übernehmen, den Speicher des Systems nach Schädlingen und anderen Gefahren permanent zu überprüfen. Bisher nutzen Antiviren-Produkte dafür den Hauptprozessor des Systems. Laut Intel wird durch die Technik nicht nur die CPU entlastet, sondern auch der Energie-Verbrauch gesenkt, wovon also letztendlich vor allem mobile Geräte profitieren. Dem Video ist zu entnehmen, dass die CPU-Belastung von 20 Prozent auf 2 Prozent sinkt. Vorausgesetzt die Hersteller von Antiviren-Programmen passen ihre Software entsprechend an. Microsoft hat bereits angekündigt, dem Windows Defender eine Unterstützung von Accelerated Memory Scan spendieren zu wollen.

Antivirus-Software für Windows 10 im Test

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2343915