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Intel bestätigt Reboot-Probleme für Intel Skylake, Kaby Lake, Ivy Bridge & Sandy Bridge

19.01.2018 | 14:35 Uhr |

Die Intel-Firmware-Updates gegen die Meltdown-/Specte-Lücken zeigen bei immer mehr Prozessoren unerwünschte Nebenwirkungen. Denn Intel bestätigt die bekannten Reboot-Probleme jetzt auch für Intel-CPUs der Generationen Ivy Bridge, Sandy Bridge, Skylake und Kaby Lake.

Das Microcode-Update, das Intel zur Schließung der Meltdown- und Spectre-Lücken bereitstellt, sorgt offensichtlich nicht nur bei Rechnern mit Intel Broadwell-CPUs (Core i-5000, 5. Intel-Core-Generation) und Haswell-Prozessoren (Core i-4000, 4. Core-Generation) für Probleme, indem es die Rechner plötzlich und unerwünscht neu starten lässt. Sondern die Reboot-Probleme treten nach der Installation der entsprechenden Firmware-Updates laut Intel auch auf Rechnern mit Skylake-CPUs (Core i-6000, 6. Intel-Core-Generation) und Kaby-Lake-CPUs (Core i-7000, 7. Core-Generation) auf.
 
Laut Intel sollen die unerwünschten plötzlichen Rechner-Neustarts nach der Installation des Firmware-Updates gegen die Meltdown- und Spectre-Lücken außerdem auch noch bei den Chip-Veteranen Sandy Bridge (Core i-2000) und Ivy Bridge (Core i-3000) vorkommen. Zur aktuellen Coffee-Lake (8. Intel-Core-Generation) äußerte sich der Chipgigant nicht.
 
Intel konnte die Reboot-Probleme bei internen Tests nachvollziehen. Intel macht eigenen Angaben zufolge Fortschritte dabei die Gründe für die Reboot-Probleme zu identifizieren. Das Unternehmen will im Laufe der nächsten Woche seinen Hardware-Partnern/PC-Herstellern Beta-Microcode zur Überprüfung zur Verfügung stellen.
 
Intel dankt zudem Unternehmen wie Dell, HPE, HPI, Lenovo oder Microsoft für die Zusammenarbeit. In diesem Zusammenhang erklärte Intel, dass es bis jetzt Firmware-Updates für 90 Prozent seiner in den letzten fünf Jahren erschienenen CPUs veröffentlicht habe.

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