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Inkscape und Krita landen im Windows Store

19.06.2017 | 11:44 Uhr |

Zwei äußerst beliebte Open-Source-Programme sind nun auch über den Windows Store erhältlich. Eines ist aber nicht gratis.

Mit Inkscape und Krita sind nun zwei äußerst beliebte Open-Source-Programme direkt im Windows Store erhältlich. Das dürfte vor allem - aber nicht nur - die Windows 10 S Nutzer interessieren, die auf ihren Geräten nur aus dem Windows Store heruntergeladene Applikationen installieren dürfen.

Inkscape ist ein leistungsstarkes Open-Source-Vektorprogramm, welches mit dem SVG-Format arbeitet, mit dem Anwender aber auch Vekotorgrafiken als EPS, PS oder PNG erstellen und bearbeiten können. Das Programm eignet sich auch zum Erstellen von Diagrammen, Illustrationen, Charts und komplexen Zeichnungen. Die im Windows Store erhältliche Variante von Inkscape ist gratis.

im Windows Store nicht gratis: Krita
Vergrößern im Windows Store nicht gratis: Krita

Das gilt nicht für Krita, einem Zeichenprogramm, welches sich aufgrund seiner starken Funktionen einer hohen Beliebtheit bei Profis erfreut. Das Open-Source-Tool Krita ist zwar eigentlich gratis, allerdings kostet die über den Windows Store verbreitete Variante 9,49 Euro. In einem Blog-Eintrag liefern die Entwickler auch eine Erklärung dafür. Demnach handele sich bei dem Betrag, den die Käufer zahlen, um eine Spende, durch die die Weiterentwicklung von Krita gefördert werden soll. Aus diesem Grund ist auch Krita via Steam nur gegen Bezahlung erhältlich.

In dem Blog-Beitrag bedanken sich die Krita-Entwickler auch bei Microsoft für die Hilfe bei der Portierung der Software für den Windows Store. Erst auf Anfrage von Microsoft habe man sich entschieden, die Software überhaupt über den Windows Store anzubieten. Dadurch habe man auch die Möglichkeit, neue Nutzer zu erreichen. Das Krita-Projekt sei auf Spenden angewiesen. Wer Krita über den Windows Store erwirbt und installiert, erhält alle Funktionen, die auch die Desktop-Version bietet. Hinzu kommen eine automatische Update-Funktion und eine einfachere Installation, weil Krita, wie auch andere Windows-Store-Apps, in einer Sandbox abläuft. "Letztendlich zahlen Sie für den Komfort und helfen bei der Weiterführung des Projekts", so die Entwickler.

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