2387964

Immer teurere iPhones: Apple bricht jede Regel

07.11.2018 | 09:48 Uhr |

iPhones bzw. Smartphones brechen bewährte Marktregeln: Je weiter die Technologie, desto billiger die Geräte.

Gegen jede Regel: Sonst ist es mit neuer Technik ja so, dass sie anfangs als unbezahlbar teuer erscheint, mit zunehmender Marktdurchdringung und immer größerer Produktion werden die Geräte mit der zeit aber günstiger. Man denke da etwa an Flachbildschirm-TVs, mittlerweile bekommt man Ultra-HD-Fernseher beinahe nachgeschmissen und lange wird es auch nicht mehr dauern, bis das mit OLED-Apparaten geschieht.

Mit dem iPhone bricht Apple aber die Regel, wie Quartz erinnert. Denn vor elf Jahren kostete das erste Modell unwahrscheinlich teure 500 US-Dollar, heute ist der Durchschnittspreis auf 800 US-Dollar gestiegen, die teuerste Variante kostet fast das Doppelte. Gewiss hat das iPhone XS Max mit 512 GB Speicher recht wenig mit mit nur 4 GB fassenden Ur-iPhone mit seinem schlecht auflösenden 3,5-Zoll-Bildschirm nicht mehr viel gemeinsam, Apple erklärt die gestiegenen Preise auch stets mit der deutlich verbesserten Funktionalität.

Apple bricht die Regeln aber auch, um in einem gesättigten Markt im Umsatz weiter zu steigen, denn mehr als 200 Millionen Verkäufe pro Jahr scheinen nicht mehr drin zu sein, also muss der Preis anziehen.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2387964