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IFA-Trends 2017: Große & kleine Technik-Neuheiten

06.09.2017 | 11:49 Uhr |

Der IFA-Ausstellungsbereich „My Media“ präsentiert Produktneuheiten aus Foto, Video, Computing, Spiele, Speicherlösungen und hält spannende Sonderzonen für Sie bereit.

Schnelle NAS-Datenspeicher mit hoher Kapazität, ökologisch einwandfreie Schutzhüllen für Smartphones aus Hightech-Materialien, hochauflösende Systemkameras, Highend-Audioplayer und 3D-Spieletrends mit Virtual Reality: Diese und eine Fülle weiterer Produkte aus den Bereichen Foto, Video, Computing, Gaming, Speicherlösungen, Fitness & Activity und iZone bündelt die IFA 2017 in den weitläufigen „My Media“-Messehallen. Hier informieren die Hersteller über die Neuheiten rund um die Themen Fotografieren, Filmen, MP3 & FLAC, PC, Computerspiele und Speichermedien, Smartphone- und Tablet-Zubehör, Smartwatches sowie Fitness- und Aktivitäts-Tracker.

Neue Technik für bessere Fotos und Videos

Panasonic, Sony, Olympus und viele weitere Hersteller zeigen ihre Kameraneuheiten fürs Aufnehmen von Fotos und Videos. Das Highlight bei Panasonic ist ein größeres Software-Update für das Topmodel GH5. Es beschert der populären Systemkamera neben Leistungsverbesserungen neue Steuerungsmöglichkeit über PCs und Notebooks, Optimierungen beim Autofokus sowie bessere Video­aufnahmen.

Olympus stellt die neue Systemkamera OM-D E-M10 Mark lll vor, bei der die Kombination aus klappbarem Touchscreen, Wahlrad und Shortcut-Schalter für Bedienkomfort sorgen soll. Damit sollen auch Aufnahmen unter schwierigen Bedingungen mühelos gelingen. Das Micro-Four-Thirds-Modell mit ele­ktronischem Sucher verwendet einen 16,1-Megapixel-Sensor.

Sony zeigt mit der RX0 eine besonders kompakte 4K-Videokamera in Actioncam-Optik. In dem ziemlich minimalistisch anmutenden, stoßfesten und wassergeschützten Gehäuse arbeitet ein von Sony entwickelter Exmor-RS-CMOS-Sensor (13,2 x 8,8 mm), der Aufnahmen mit 15,3 Megapixel macht. Ausgestattet ist die Kamera mit einem Zeiss-Objektiv (24 mm, F4-Blende). Die RX0 kann als Teil eines umfangreichen Videosystems eingesetzt werden.

Brandneue System- und Spiegelreflexkameras auf der IFA 2017.
Vergrößern Brandneue System- und Spiegelreflexkameras auf der IFA 2017.
© Messe Berlin

Smarte Aktivitätstracker: IFA Fitness & Activity

Wearable Devices, also Geräte, die mit Sensoren und Displays ausgerüstet sind und körpernah getragen werden, sind ein riesiger Erfolgs­trend. Der Sonderbereich „IFA Fitness & Activity“ in Halle 4.2 präsentiert diesen Themenkomplex in einem attraktiven Rahmen. Besucher können sich hier über Fitnesstechnologien informieren und die Funktionalitäten der Produkte umfassend testen.

Bunte Zubehörvielfalt in der IFA iZone

Auch dieses Jahr beherbergt die IFA wieder die iZone. Hier schlägt das Herz von Smartphone- und Tab­let-Nutzern höher: Hüllen, Ständer, Verbindungskabel, Adapter, Taschen, Soundsysteme, Bluetooth-Extras und vieles mehr rund um die populären Mobilgerätefamilien gibt es hier zu sehen. An die 90 Hersteller und ihre Partner präsentieren hier Produkte und Apps.

Drohnen mit mehr Ausdauer und schärferen Kameras.
Vergrößern Drohnen mit mehr Ausdauer und schärferen Kameras.
© Messe Berlin

Eintauchen in die virtuelle Realität

Wer möchte sich nicht frei in 3D-Welten bewegen, um Spiele, Filme, Architektur oder Geschichte haut-nah zu erleben? Möglich machen dies die neuen Brillen und Displays für Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality. Sie kommen mit tollen neuen Features und sind auf der IFA an zig Messeständen zu bewundern. So zeigt Dell etwa bei Microsoft mit der Visor eine günstige VR-Brille, die für den Einsatz in Verbindung mit Windows-10-Rechnern geeignet ist. Sie bietet eine Auflösung von 1.440 x 1.440 Pixel pro Auge bei einer Wiederholungsrate von bis zu 90 Hertz. In der Brille sind 360-Grad-Kameras integriert, die die Kopfbewegungen und Position des Nutzers erfassen. Das macht externe Kameras überflüssig und die VR-Brille mobiler nutzbar.

Spannend ist auch die von Humaneyes Technologies gezeigte VUZE-Kamera für 3D-VR-Rundumaufnahmen. Im Gehäuse sind acht Full-HD-Kameras integriert, die simultan in 4K-Auflösung aufnehmen. Die Verarbeitung der Bilder zu voll-immersiven Clips erfolgt in der VUZE-VR-Software.

Drucken in 3D und räumliche Scanner

Sie interessieren sich für einen 3D-Drucker? Dann finden Sie auf der IFA 2017 viele Produktneuheiten für die Ausgabe dreidimensionaler Objekte. Das Eintauchen in die dreidimensionale Praxis beginnt an den Messeständen, denn so mancher Besucher verlässt die IFA mit einem hübschen Souvenir: einer Mini-Ausgabe seiner Selbst aus buntem Kunststoff als dreidimensionales Konterfei für den Schreibtisch. Derartige Erinnerungsstücke kommen aus 3D-Druckern, die schon seit einigen Jahren einen Stammplatz auf dem Gelände unter dem Berliner Funkturm erobert haben, kommentiert die gfu als IFA-Veranstalter den 3D-Trend. Vor ein paar Jahren war der 3D-Druck noch etwas für Nerds oder für die Fertigung professioneller Prototypen. Unterm Funkturm entdecken immer mehr ambitionierte Hobbyisten und Selbstständige die Vorteile der neuen 3D-Drucker. In diesem Jahr gibt es zahlreiche erschwingliche 3D-Geräte zu sehen, die mit unterschiedlichen additiven Drucktechniken arbeiten.

Wie gut das Druckobjekt ausfällt, hängt nicht nur von der Druckauflösung und der Geräteansteuerung ab, sondern auch von den Vorlagen. Und die kommen entweder aus speziellen Konstruktionsprogrammen oder von Scannern, die dreidimensionale Vorlagen ablichten. Die größten unter ihnen können zum Beispiel die Konturen eines erwachsenen Menschen erfassen, und die leistungsfähigsten schaffen das in Bruchteilen einer Sekunde. Zur Reproduktion verwenden die meisten 3D-Drucker Kunststoff, die IFA zeigt aber auch Geräte, die Metall verarbeiten können, und einige sind sogar auf Lebensmittel spezialisiert: Zucker, Schokolade und andere Leckereien zählen zu ihren Rohstoffen.

Smart-Home

Beim intelligenten Wohnen nimmt das Smartphone eine Schlüsselrolle ein, um Licht, Heizung, Rollläden und Alarmanlage zu steuern. Einfach loslegen kann man mit maßgeschneiderten Starter-Kits oder individuell konfigurierten Lösungen. Beide Varianten sind nicht etwa für gut betuchte Käufer gedacht, sondern für ein breites Publikum, das sich zusätzlich Annehmlichkeiten, Sicherheit und Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden wünscht. Die Lösungen für das moderne Wohnzeitalter bestehen aus einzelnen Modulen und Sensoren, zum Beispiel funkgesteuerten Lichtschaltern und Steckdosen, Heizungsthermostaten sowie Rollladenmotoren, die sich zentral über Apps für das Smartphone und Tablet bedienen lassen – daheim und dank mobilem Internetzugriff auch von unterwegs.

In der IFA-Halle 6.2 präsentieren zahlreiche Unternehmen ihre richtungweisenden Systeme für ein vernetztes Zuhause. Das Spektrum reicht von digitaler Haussteuerung durch Sprache, Gestik und Mimik über intelligente Security-Systeme, Smart Grid und kabellosen Übertragungstechniken bis hin zur Einbindung von Robotern wie Staubsauger und Rasenmäher.

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