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Hotels ganz anders buchen und günstig übernachten

20.07.2018 | 13:41 Uhr |

Bei der Hotelbuchung ist es vielen Touristen egal, ob sie in dem Hotel der einen oder der anderen Kette übernachten. Hauptsache, Lage, Kategorie und Preis stimmen. Hier setzt das Portal Priceline an.

Online-Suchmaschinen für die Suche nach günstigen oder passenden Hotels existieren im Internet zuhauf, zum Beispiel Booking.com oder HRS. Doch solche Seiten funktionieren so, dass man nach Eingabe des Ortes die gewünschte Klasse, Ausstattung sowie weitere Filter festlegt und die Suchmaschine entsprechende Hotels auflistet, die sich zu den gezeigten Kosten buchen lassen. Ganz anders funktioniert das Portal Priceline. Dort suchen Sie sich kein bestimmtes Hotel aus, sondern legen – neben den üblichen Hotelkriterien – nur einen oder mehrere Stadtbezirke fest. Die Abbildung illustriert das am Beispiel von München. Die Idee dahinter: Vielen Touristen ist es egal, ob sie in dem Hotel der einen oder der anderen Kette übernachten. Hauptsache, die Lage, die Kategorie und der Preis stimmen.

Der Preis ist es auch, der den nächsten großen Unterschied darstellt. Statt nämlich wie üblich zum angezeigten Preis zu buchen, geben Sie bei Priceline ein individuelles Gebot ab. Was seltsam anmutet, birgt häufig ein Sparpotenzial von 50 Prozent oder sogar mehr. Bevor Sie nun aber bieten, informieren Sie sich für den konkreten Termin in einer anderen Hotelsuchmaschine über die aktuellen Preise für Ihre gewählte Hotelkategorie vor Ort.

Hotelbuchung einmal anders: Bei Priceline sucht man sich kein bestimmtes Hotel aus, sondern bietet auf einen Standard und einen oder mehrere Stadtbezirke.
Vergrößern Hotelbuchung einmal anders: Bei Priceline sucht man sich kein bestimmtes Hotel aus, sondern bietet auf einen Standard und einen oder mehrere Stadtbezirke.

So geht’s: Da Priceline auch eine gewöhnliche Hotelsuche bietet, scrollen Sie auf der englischsprachigen Website zum Bereich „Name Your Own Price and save“ vor. Nach einem Klick auf „Start Your Hotel Bid“ geben Sie im nächsten Schritt Reiseziel und -datum ein, fahren mit „Bid Now“ fort und legen den (oder die) gewünschten Stadtbereich(e) fest. Dadabei hilft die eingeblendete Karte. Sobald Sie einen Mindeststandard über die Sterneeinteilung vorgenommen haben, zeigt Priceline darunter den am Markt derzeit verfügbaren Übernachtungspreis eines entsprechenden Hotels.

Bleiben Sie mit Ihrem Gebot im Feld „Name Your Own Price“ deutlich unter diesem angezeigten Betrag, wählen Sie anfangs einmal rund 25 Prozent. Falls daraufhin ein roter Warnhinweis erscheint, dass Sie damit kaum Chancen hätten, erhöhen Sie in 5- oder 10-Euro-Schritten, bis der Balken verschwindet. Nach einem Klick auf „Preview Offer“ und einer erneuten Preisbestätigung kalkuliert Priceline den Gesamtbetrag inklusive Gebühren und Steuern; dieser erhöht sich um etwa 30 Prozent. Fahren Sie nun mit „Continue“ fort, geben Sie Ihre persönlichen Daten sowie die Kreditkarte an und versuchen Sie durch Anklicken von „Buy My Hotel Now“ Ihr Glück!

Falls Sie nicht erfolgreich sind, können Sie Ihr Gebot nicht gleich erhöhen. Mit den gleichen Auswahlkriterien ist dies erst nach 24 Stunden möglich. Um es sofort wieder zu probieren, müssen Sie die Sterneauswahl ändern oder mindestens einen neuen Stadtbereich hinzuwählen. Es macht deshalb keinen Sinn, unrealistisch niedrig mit dem Bieten einzusteigen. Vielmehr braucht man etwas Fingerspitzengefühl. Wer Priceline häufiger nutzt, sammelt die nötige Erfahrung. Haben Sie erfolgreich geboten, bekommen Sie per Mail Ihr Hotel mit allen Details mitgeteilt. Bis auf einen Ausdruck zum Vorzeigen vor Ort brauchen Sie nichts weiter zu tun. Ihre Kreditkarte haben Sie ja bereits angegeben, Ihr Konto wird auch nur bei Zuschlag belastet.

Tipp: Beginnen Sie wegen der 24-Stunden-Sperrfrist frühzeitig mit dem Bieten. Dann kann sich Priceline richtig lohnen, manchmal bezahlen Sie nur 25 Prozent des Normalpreises.

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