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Home Hawk Floor: Versteckte Kamera im Deckenfluter

30.01.2019 | 13:47 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Panasonic hat mit der Home Hawk Floor einen Deckenfluter mit integrierter Überwachungskamera vorgestellt. Die Kamera eignet sich zur diskreten Innenraumüberwachung.

Die Home Hawk Floor ist zunächst einmal ein bis zu 1,80 Meter hoher Deckenfluter: Also eine Stehlampe (600 Lumen, 2700 K) mit dimmbarem Ambiente-Licht und durchaus stylischem Design. Das Licht können Sie sowohl per Schalter als auch per App steuern. Doch im Lampenschirm ist zusätzlich eine Kamera verbaut. Diese Kamera sieht man auf den ersten Blick nicht, denn sie hat die gleiche Farbe wie das Lampengehäuse und ist auch sonst sehr unauffällig. Erst wenn man sich der Kamera nähert und ihren Lampenschirm genau anschaut, erkennt man den darin verbauten Spion.

Mit der Home Hawk Floor können Sie also Ihr Zuhause überwachen, ohne dass Sie zusätzlich eine reine Überwachungskamera kaufen müssen. Sie stellen einfach die Lampe an einem geeigneten Platz auf und können dann via App für iOS und Android immer checken, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Die Kamera verbindet sich via WLAN-N mit Ihrem Netzwerk.

Panasonic finanziert die Home Hawk Floor über eine Indiegogo-Kampagne. Für das Early-Bird-Angebot müssen Sie 199 Dollar ausgeben. Panasonic will die Lampe dann ab Mai 2019 ausliefern. Genereller Verkaufsstart soll im Juni 2019 sein. 279 Dollar soll die Kamera final kosten.

Die 140-Grad-Weitwinkel-Kamera speichert Videos mit 1920x1080 Pixeln auf einer Micro-SD-Karte. Sie besitzt einen Bewegungssensor und zeichnet dann auf, wenn dieser eine Bewegung erkennt; das soll auch bei Dunkelheit funktionieren. Dabei ist wichtig: Die Kamera kann auch schon Aufzeichnungen speichern, die bis zwei Sekunden vor der erkannten Bewegung aufgenommen wurden. Außerdem verbaut Panasonic ein Mikrofon und einen Lautsprecher. Sie können sich also über die Lampe mit Personen in Ihrer Wohnung unterhalten.

Die Kamera soll zudem eine Sprachsteuerung besitzen. Mit welchen großen Sprachassistenten (Alexa, Google Assistant) sie kompatibel ist, sagt Panasonic aber noch nicht. 90 Minuten lang soll die Kamera zudem ohne Anschluss an eine Steckdose aufzeichnen können, dank acht AA-Batterien. Das ist als Notfalllösung für einen Stromausfall gedacht.

Die Kamera lässt sich separat ein- und ausschalten. Eine mechanische Aufnahmesperre, wie es sie zum Beispiel bei der Bosch 360-Grad-Kamera gibt, ist aber nicht vorhanden.

Die Lebensdauer der verbauten LED gibt Panasonic mit durchschnittlich sieben Jahren an. Eine defekte LED lässt sich nicht wechseln. Die Höhe des Fluters lässt sich verstellen.

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