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Sport überall live schauen: Die besten Streams

23.11.2018 | 08:15 Uhr | Ines Walke-Chomjakov

Normales TV ist nur ein Weg, Fußballspiele live zu verfolgen. Wollen oder können Sie nicht immer vor der Glotze sitzen, bleiben Sie über Internetstreams am Ball. Mit unseren Tipps versäumen Sie kein Spiel, egal ob am Notebook, Tablet oder Smartphone, im In- oder Ausland.

Mediatheken für Live-Fernsehen

Können Sie nicht zu Hause sein, sind aber in Deutschland unterwegs, ist es einfach, überall live am Ball zu bleiben – vorausgesetzt, Sie haben eine Internetverbindung. Denn die Mediatheken von ARD und ZDF bieten die Fußballspiele auch als Livestream an. Wann dabei welcher Sender an der Reihe ist, hat die Sportschau-Redaktion in einer Liste zusammengestellt, die Sie hier aufrufen können. Bei den Apps der Öffentlich-Rechtlichen haben Sie die Wahl zwischen den allgemeinen Anwendungen „Das Erste“ und „ZDF Mediathek & Live TV“ sowie der auf Sport spezialisierten Variante „Sportschau“.

Streamen Sie ein Spiel über die Sportschau-App, haben Sie Zugriff auf mehrere Perspektiven.
Vergrößern Streamen Sie ein Spiel über die Sportschau-App, haben Sie Zugriff auf mehrere Perspektiven.

Bei Letzterer können Sie zusätzlich zur allgemeinen Übertragung ausgewählte Highlights aus bis zu 20 weiteren Kameraeinstellungen ansehen. Über einen Stadionplan wählen Sie die gewünschte Kameraposition aus. Zu den Standardperspektiven gehören eine Totale, aus der die taktische Aufstellung hervorgeht, zwei Kameras, die die Schlüsselspieler der beiden Mannschaften beobachten und eine Hinter-Tor-Ansicht. Ob alle Kameras stets aktiv sind, ist jedoch nicht garantiert. Auf jeden Fall erreichen Sie im interaktiven Angebot einen Überblick, der über das offizielle Fernsehbild nicht möglich ist. Darüber hinaus liefert die App laufend weitere Infos rund um spezielle Sportereignisse – etwa Statistiken und Videos der Reporter vor Ort. Sie finden die entsprechenden Einträge rechts unten im Menü.

Tipp : Fußball live - So sehen Sie Fußball-Bundesliga, DFB-Pokal & Champions League immer und überall

Alternativ erreichen Sie die Livestreams der Öffentlich-Rechtlichen über www.ard.de , www.sportschau.de und www.zdf.de/sport . Da gerade bei Sportübertragungen schnelle Bewegungen ohne Ruckler und mit möglichst hoher Auflösung zu sehen sein sollen, ist ein HD-Bild Pflicht. Die Öffentlich-Rechtlichen liefern Livestreams in 720p aus. Um sie flüssig zu sehen, empfiehlt sich ein Datenübertragungstempo von 6–9 MB/s.

Siehe auch: Videos vom Windows-PC auf den Smart-TV übertragen

Live-TV über Streamingportale

Wollen Sie mit einer Anwendung mehrere Fernsehkanäle abdecken, bieten sich Portale wie Zattoo TV (das Magine TV übernommen hat) oder TV Spielfilm an. Sie lassen sich über das Web unter zattoo.com oder live.tvspielfilm.de aufrufen oder als App aus dem Google Play Store aufs Mobilgerät laden. Um den Livestream zu sehen, setzen die Anwendungen eine Registrierung mit Kundenkonto voraus. Die Basisversionen sind kostenfrei und umfassen in der Regel die öffentlich-rechtlichen Sender inklusive der regionalen Varianten wie BR, HR oder NDR. Diese Streams werden in HD-Qualität ausgeliefert. Allerdings sind die kostenlosen Angebote nicht werbefrei – entweder beim App-Start oder einem Kanalwechsel wird Reklame eingeblendet.

Streamingportale wie Magine TV bündeln mehrere Sender unter einem Dach.
Vergrößern Streamingportale wie Magine TV bündeln mehrere Sender unter einem Dach.

Dazu kommt ein grundsätzlicher Nachteil aller Streamingangebote: Im Vergleich zum konventionellen TV-Empfang per Kabel oder Satellit werden sie zeitlich verzögert ausgeliefert. Die Nase vorn hat der Satellitenempfang. Nur wenige Sekunden darauf folgt das Kabel. Während die Fußballfans hier schon jubeln, warten Sie beim Streamen immer noch – der Grund: Der Livestream wird vor dem Ausspielen fürs Web aufbereitet und über ein Netz regional verteilter Server, dem Content Delivery Network (CDN), zum Empfänger transportiert. Aufgrund des Verfahrens addiert sich die Zeitverzögerung auf mindestens eine Minute.

Geoblocking – im Ausland deutsche Sender sehen

Über die Livestreams von ARD und ZDF können Sie im Ausland keine Fußballspiele verfolgen. Denn trotz der Abschaffung des Geoblockings halten die Öffentlich-Rechtlichen daran fest, kein kostenloses Streaming ins europäische Ausland zuzulassen. Der Grund: Die Übertragungsrechte sind nur national geregelt.

Haben Sie jedoch einen kostenpflichtigen Account bei einem Streamingportal wie Zattoo TV gelten diese Regeln nicht. Denn dann tritt die von der Europäischen Union verabschiedete Portabilität von Onlinebezahldiensten in Kraft, die seit dem 1. April 2018 gilt. Somit dürfen Sie Ihren Bezahldienst ohne Einschränkung auch im EU-Ausland nutzen. Der jeweils günstigste Tarif reicht dafür aus. Im Schnitt sind Sie mit rund zehn Euro im Monat dabei: Bei Zattoo TV nennt dieses Bezahlangebot „Premium“. Hier können Sie aktuell bis zu 97 Sender streamen und 58 Kanäle in HD empfangen und haben eine Aufnahmefunktion. Bei TV Spielfilm nennt sich das Bezahlangebot wiederum „Premium“ und beinhaltet 83 Sender, davon 34 in HD-Qualität. Zu den Bezahl-TV-Streamingportalen zählt auch Waipu TV, das 88 Kanäle mit 55 Sendern in HD im Paket „Perfect“ zusammenfasst. Eine andere Möglichkeit, Streamingsperren aufgrund der ausländischen IP-Adresse zu umgehen, ist ein Virtual Private Network (VPN). Dem Streamingserver wird dabei vorgegaukelt, dass sich der Nutzer in dem Land befindet, für das der gestreamte Inhalt zugelassen ist – in unserem Fall eben Deutschland. Diese Verschleierung des wahren Aufenthaltsortes erreichen Sie durch VPN-Programme. In den kostenlosen Fassungen wie Hotspot Shield VPN oder Tunnelbear VPN sind die freien Datenmengen allerdings üblicherweise begrenzt.

Fußballspiele über dubiose Streams bergen Risiken

Von Livestreams über dubiose Webseiten wie etwa Wiziwig ist abzuraten.
Vergrößern Von Livestreams über dubiose Webseiten wie etwa Wiziwig ist abzuraten.

Möchten Sie auch im Ausland Fußball sehen, haben aber keinen Bezahlaccount bei einem Streaminganbieter, konnten Sie bisher zu einer anderen Möglichkeit des Live-TV-Streamings greifen: Sie nutzten mehr oder weniger inoffizielle Sport-Webportale, um die Spiele kostenlos übers Internet zu verfolgen. Zu den bekanntesten Portalen gehören Wiziwig , Live.ru oder Sport365.Live . Die Seiten sind ergiebige Quellen für eine Vielzahl von Live-Sportübertragungen im Web inklusive Bundesliga- und Champions-League-Spielen. Über die Seiten selbst finden keine Übertragungen statt, sie dienen vielmehr als Adressverzeichnisse für Sender im Web.

Ein Teil der Sportübertragungen kommt dabei nicht ausschließlich direkt von einem Internetsender, sondern läuft als Peer-to-Peer-Netzwerk, das die Computer von Nutzern nutzt, um Inhalte weiter zu verbreiten. Um sie anzusehen, sind oft mehrere Abspielprogramme notwendig, denn nicht jede Sendung funktioniert mit jedem Programm. Oft funktioniert es etwa über Veetle oder Sopcast. Vielfach funktionieren die Übertragungen auch über die Programme Real Player oder VLC Media Player.

Aber Achtung: Bis zu einem Urteil des EuGH (Europäischer Gerichtshof) vom April letzten Jahres war das Streaming von diesen Seiten nicht grundsätzlich illegal. Sie galten vielmehr für den Konsumenten als rechtlich unbedenklich. Das galt auch dann, wenn er das Streamingangebot ohne Zustimmung der Rechteinhaber genutzt hat. Hier hat sich die Rechtslage grundlegend geändert: Denn das EuGH hat entschieden, dass Sie als Nutzer nunmehr dazu verpflichtet sind, vor dem Anschauen eines Streams zu prüfen, ob er einer illegalen Vorlage entspringt. Mehr noch: Sie machen sich bereits strafbar, wenn Sie von der Rechtswidrigkeit eines Streams Kenntnis gehabt haben müssten. Nutzen Sie das Angebot einer dieser Seiten trotzdem, riskieren Sie jetzt eine Abmahnung im Bereich von 150 Euro. Dazu kommen Lizenzgebühren von 5 bis 10 Euro pro Stream – vorausgesetzt, Ihre IP-Adresse lässt sich zurückverfolgen.

Sendungen aus der Mediathek herunterladen

Sollten Sie eine Partie verpasst haben, können Sie sie nachträglich aufzeichnen,.
Vergrößern Sollten Sie eine Partie verpasst haben, können Sie sie nachträglich aufzeichnen,.

Manche Partien etwa der Champions League sind so interessant, dass Sie sie später erneut anschauen wollen. Meist haben Sie Glück, und die Sendung findet sich nach der Liveübertragung in den Mediatheken von ARD und ZDF. Allerdings ist sie weiterhin nur als Stream vorgesehen. Herunterladen können Sie sie aus der Mediatheken-Anwendung heraus nicht. Über einen kleinen Umweg gelingt der Download auf Ihren PC. Mehr noch: Sie können auch die Liveübertragung aufzeichnen.

In beiden Fällen benötigen Sie die Freeware Mediathekview . Das Programm bietet direkten Zugriff auf die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten. Zusätzlich zu dieser Software kommt der VLC Media Player als Abspielsoftware zum Einsatz, der eventuell bereits auf Ihrem Rechner installiert ist. Haben Sie Mediathekview extrahiert, installieren Sie das Programm per Doppelklick auf die Datei „Mediatheview.exe“. Öffnen Sie es das erste Mal, lädt es erst einmal die verfügbaren Links. Sie werden im Hauptfenster – alphabetisch nach Sendern sortiert – angezeigt.

Bevor Sie eine Sendung herunterladen, stellen Sie sicher, dass der VLC Player als Abspielsoftware festgelegt ist. Dazu gehen Sie auf „Datei –> Einstellungen –> Set bearbeiten“ und wählen im Fenster „Set“ den Punkt „Abspielen“. Steht im unteren Bereich unter „Programme“ der VLC Player, ist das Programm als Abspieler korrekt definiert.  Wenn nicht, klicken Sie rechts neben „Programmpfad“ auf das Symbol „Programm auswählen“ und navigieren zur vlc.exe auf Ihrer Festplatte – etwa „C:\Program Files (x86)\VideoLAN\VLC\vlc.exe“. Mit einem Klick auf „Schließen“ haben Sie den Medienplayer nun abschließend definiert.

Lesetipp: Die besten Musik-Streaming-Dienste im Vergleich

Um die gewünschte Partie aus Mediathek View auf Ihren Rechner herunterzuladen, müssen Sie sie zuerst finden. Wenn Sie wissen, welches Programm das gewünschte Fußballspiel übertragen hat, geben Sie es unter „Sender:“ ein und wählen unter „Thema:“ aus der angezeigten Liste das passende Stichwort aus – etwa „Sportschau“. Nun sind die möglichen Sendungen rechts im Fenster aufgelistet. Zum Aufzeichnen gehen Sie auf die entsprechende Zeile und klicken auf den blauen Pfeil. Es öffnet sich das Fenster „Film speichern“, in dem Sie die Details zum Speicherort und der Qualität sehen und gegebenenfalls anpassen können. Über den Fortschritt des Downloads informiert die Registerkarte „Downloads“. Ist die Sendung fertig heruntergeladen, lässt sie sich mit einem Klick auf das Playsymbol neben „Titel“ im VLC Player abspielen. Über Mediathek View können Sie auch mehrere Downloads starten oder ein Abo definieren.

Wollen Sie die aufgezeichnete Sportsendung lieber am großen Fernseher als auf dem kleinen Display Ihres Rechners genießen, ziehen Sie sie einfach auf einen Stick oder eine externe USB-Festplatte. Stecken Sie den mobilen Speicher in den USB-Anschluss am TV, und wählen Sie ihn als Quelle aus. Der Fernseher spielt nun die Aufzeichnung ab.

Partien über Online-Videorekorder aufnehmen

Über Online-Videorekorder können Sie Sendungen aufzeichnen.
Vergrößern Über Online-Videorekorder können Sie Sendungen aufzeichnen.

Angesichts der Fülle an Spielen bleibt es nicht aus, dass zwei Begegnungen parallel stattfinden. In der Regel entscheidet der ausstrahlende Sender, welche Partie live im Hauptkanal gezeigt wird. Das Parallelspiel verschiebt die Sendeanstalt dann oft in einen Spartenkanal – etwa ZDF Neo oder ARD One. Selbst die Konkurrenz kann zum Zug kommen. So ergatterte Sat.1 etwa die Übertragungsrechte an einigen Parallelspielen bei der FußballWM 2016. Zum Redaktionsschluss war noch nicht klar, wie sich die Öffentlich-Rechtlichen bei dieser WM-Endrunde entscheiden.

Zeichnen Sie das Parallelspiel auf, können Sie sicher sein, dass Sie kein Highlight verpassen. Was beim heimischen Fernseher über USB-Recording oder den TV-Aufnahmereceiver funktioniert, geht am Rechner, Smartphone oder Tablet über einen Online-Videorekorder. Zu den bekanntesten Anbietern gehören OTR , Save TV und You TV . Sie alle speichern TV-Sendungen in der Cloud. Während OTR und You TV einen kostenlosen Einstieg bieten, gibt es bei Save TV nur eine 14-tägige kostenlose Testphase. Bei Gratisaccounts müssen Sie allerdings mit Einschränkungen leben. So können Sie nur bei OTR Ihre Aufzeichnungen auch herunterladen, werden allerdings durch Premiumnutzer ausgebremst, da deren Downloads bevorzugt behandelt werden. Bei You TV haben Sie nur 24 Stunden Zugriff auf Ihre Aufzeichnungen. Und selbst beim kostenpflichtigen Save TV gibt es im Einstiegspaket für 6,99 Euro im Monat Pferdefüße: So sind die Aufnahmen weder werbefrei noch in HD-Qualität möglich.

Für eine begrenzte Zeit wie beispielsweise während einer WM bietet sich am ehesten OTR an. Denn hier erwerben Sie schon ab 80 Cent für dreißig Tage den Premiumstatus mit 120 Sendungen, von Werbung befreiter Aufzeichnungen von Privatsendern und der Möglichkeit, den Account jederzeit kündigen zu können. In der Anmutung ist die OTR-Webseite jedoch das am wenigsten moderne und eingängige Angebot. Besser präsentiert sich aber die Mobilvariante der Homepage.

Die Online-Videorekorderdienste gibt es auch als Apps fürs Mobilgerät. Üblicherweise finden Sie die Anwendungen in den offiziellen App-Stores. Eine Ausnahme macht dabei OTR: Die Android-Variante gibt es nicht bei Google Play, sondern im Alternativmarkt Aptoide . Für die Installation auf dem Mobilgerät müssen Sie in den Sicherheitseinstellungen „Unbekannte Quellen“ zuerst zulassen, bevor Sie die App aufspielen können.

Rechtlich gesehen gehen Sie bei den Aufzeichnungen kein persönliches Risiko ein. Sie gelten als Privatkopie, wenn Sie sie durch den Download auf einen eigenen Speicher ziehen. Für den Anbieter des TV-Onlinerekorders ist die Angelegenheit komplizierter: Er muss laut einem Eu-GH-Urteil vom November 2017 sicherstellen, dass er eine Genehmigung des Senders hat, die Inhalte in der Cloud zum Anschauen und Herunterladen bereitzustellen.

IP-TV-Kunden zahlen extra für mobiles Fernsehen

IP-TV-Kunden werden in der Regel zusätzlich zur Kasse gebeten.
Vergrößern IP-TV-Kunden werden in der Regel zusätzlich zur Kasse gebeten.

Sind Sie ein IP-TV-Kunde bei der Telekom oder Vodafone, zahlen Sie meist extra fürs Fernsehen außerhalb Ihres Zuhauses auf Smartphone und Tablet. Ausgenommen sind nur Kunden von Telekom- Magenta-Eins-Paketen, die alle Tarife für DSL, TV und Smartphone über die Telekom gebucht haben. Die bekommen das mobile Fernsehen kostenlos dazu. Haben Sie dagegen „nur“ ein Entertain-Paket fürs Fernsehen übers Internet, werden für die Mobilvariante „Entertain TV Mobil“ zusätzlich 6,95 Euro im Monat fällig. Ohne Entertain wird es noch teurer: So bezahlen Sie 9,95 Euro, wenn Sie eine Magenta-Zuhause-Doppelflat haben. Für das Geld gibt es 40 TV-Sender und Zugriff auf eine Onlinevideothek. Außerdem können Sie Sendungen in die Cloud aufnehmen und unterwegs am Mobilgerät abspielen.

Zuzahlen müssen Sie auch, wenn Sie Vodafone Giga-TV zu Hause haben: Wollen Sie das IP-Fernsehangebot aufs Mobilgerät über die „Giga TV“-App erweitern, müssen Sie neben den 9,99 Euro zusätzlich monatlich weitere 10 Euro berappen. Dafür können Sie auf rund 60 Sender zugreifen, bei der Hälfte davon in HD-Qualität.

Ganz in die Röhre schauen Sie beim 1&1-Fernsehangebot. Hier ist nur das Programmieren von außen über die „1&1-TV“-App möglich; Fernsehen am Mobilgerät funktioniert ausschließlich über das heimische Netzwerk.

Mobiles Fernsehen über DVB-T2 HD am Notebook, Tablet oder Smartphone

Die weitere Ausbaustufe von DVB-T2 HD ist seit Ende April 2018 bereits im Einsatz. Zusätzliche Gebiete in Deutschland können damit das hochauflösende Antennenfernsehen empfangen. Der Vorteil: Sie benötigen keine WLAN- oder LTE-Verbindung, um unterwegs fernzusehen.

Um Spiele anzuschauen, benötigen Sie unterwegs nicht unbedingt WLAN oder LTE.
Vergrößern Um Spiele anzuschauen, benötigen Sie unterwegs nicht unbedingt WLAN oder LTE.

Wollen Sie via Notebook, Smartphone oder Tablet unterwegs über DVB-T2 HD Fußballspiele schauen, benötigen Sie Adapter, die den neuen Empfangsweg beherrschen. Einer davon ist etwa den Terratec Cinergy T2 Micro , ein Stick mit Micro-USB-Buchse, der sich sowohl am PC als auch am Tablet oder Smartphone anstecken lässt. Für die Hardware müssen Sie gut 35 Euro extra rechnen. Sie ist jedoch die Grundvoraussetzung für DVB-T2 HD, denn bei der Technik kommt das Codierverfahren HEVC zum Einsatz.

Den TV-Stick schließen Sie am Mobilgerät an. Nutzen Sie ein Notebook, installieren Sie die beiliegende Windows-Software. Für den Einsatz am Android-Tablet oder -Smartphone, benötigen Sie eine passende App – beim Terratec-Stick ist das „Air DTV II“, die Sie kostenlos im Play Store finden. Jetzt fehlt noch die Antenne, die beim genannten Gerät wiederum in zwei Varianten beiliegt – eine Teleskop-Antenne zum Anschrauben an den Receiver und eine Stabantenne mit Kabel und Magnetfuß.

Um den Kanalsuchlauf zu initiieren, starten Sie Software beziehungsweise App. Empfangen können Sie je nach Gebiet bis zu 40 Free- TV-Sender. Für private Kanäle müssen Sie extra zahlen und einen Stick vom Anbieter Freenet TV erwerben, der mit rund 60 Euro zu Buche schlägt, sich aber nur am PC oder Notebook betreiben lässt.

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