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Hardware-Trends 2019: Prozessoren & Grafikkarten

14.01.2019 | 08:15 Uhr | Arne Arnold, Sandra Ohse, Verena Ottmann,

Bei CPUs überholt AMD Intel, bei GPUs liegt dagegen Nvidia deutlich vorne. Während AMD schon dieses Jahr CPUs in 7-Nanometer-Fertigung anbietet, kommen von Intel vielleicht nicht einmal 10-Nanometer-Prozessoren. Bei Grafikchips bleibt dagegen Nvidia mit einer neuen Technologie erst einmal konkurrenzlos.

Die besten Prozessoren für 2019

Schon bald will AMD mit 7-Nanometer-CPUs loslegen. Als Erstes soll die dritte Generation des Desktop-Prozessors Ryzen (Codename Matisse) angekündigt werden. Danach folgen die Modelle für Server, die AMD unter dem Codenamen Rome als Epyc 2 verkaufen wird. Alle Prozessoren basieren auf der Chiparchitektur Zen 2, die AMD beim Fertiger TSMC im 7-Nanometer-Verfahren herstellen lässt. Die neue Ryzen-3000-Serie soll Prozessoren mit sechs (Ryzen 3) bis 16 Kernen (Ryzen 9) umfassen und ist damit für PCs vom Einsteiger- bis High-End-Segment geeignet. Wie die bisherigen Ryzen-CPUs passt auch Matisse in den Sockel AM4. Für noch mehr Rechenleistung stehen bei AMD die Threadripper-CPUs: Auch hier soll in der 3000er-Serie, die AMD unter dem Codenamen Castle Peak entwickelt, die Zen2-Archtitektur zum Einsatz kommen.

CPU-Test: Die besten Desktop-Prozessoren im großen Vergleich

In der zweiten Jahreshälfte stehen dann die APUs mit Zen 2 auf dem Programm – die AMD-Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit, die vor allem in Notebooks eingesetzt werden. Sie hören auf den Codenamen Renoir. Bis dahin schiebt AMD noch die APU-Version Picasso ein, die wie die aktuellen Notebook- APUs aus der Ryzen-U-Familie (Codename Raven Ridge) im 14-Nanometer-Verfahren hergestellt, aufgrund einer optimierten Fertigung aber schneller sein werden.

AMD setzt 2019 bei seinen CPUs auf die 7-Nanometer- Fertigung.
Vergrößern AMD setzt 2019 bei seinen CPUs auf die 7-Nanometer- Fertigung.

Intel dagegen hat seit einiger Zeit große Probleme beim Fertigungsprozess mit 10 Nanometer: Eigentlich sollten die damit hergestellten Cannon-Lake-CPUs schon 2016 auf den Markt kommen. An sich sagt das Fertigungsverfahren wenig über die Leistungsfähigkeit oder Sparsamkeit eines Prozessor aus: Doch dass Intel das Jahr 2019 vor allem mit Zwischenlösungen überbrücken muss in Form von CPUs in verbesserter 14-nm-Fertigung, sorgt für großen Imageschaden sowie Ärger bei den PC- und Notebook-OEMs, da neue Prozessoren ein gutes Verkaufsargument sind. Für den Desktop kommen in diesem Jahr Prozessoren mit dem Codenamen Comet-Lake-S mit bis zu zehn Kernen. Die stromsparende U-Variante der Comet-Lake-CPUs soll sich schon im ersten Halbjahr 2019 in Notebooks finden. Auch die Server-CPUs der Xeon-Familie fahren noch auf der 14nm-Schiene, geplant sind dieses Jahr die Varianten Cascade-Lake und danach Cooper-Lake. Für Ende 2019 verspricht Intel endlich ein großes Angebot an 10-Nanometer-Prozessoren: Sie tragen den Codenamen Cannon Lake. Bisher gibt es davon nur ein Modell für Notebooks und Mini-PCs.

FAQ: 9 häufige Fragen zu CPUs geklärt

Die besten Grafikkarten für 2019

Bei GPUs hechelt die Konkurrenz dem Marktführer Nvidia noch deutlich hinterher. Immerhin sollen auch die AMD-Grafikchips für 2019 im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Allerdings werden sie erst im Sommer erwartet – und auch dann nur als Mittelklasse-Varianten im Preisbereich zwischen 100 und 300 Euro (Codename Navi 10 und 12). Als Speicher setzen sie auf GDDR6-RAM. Ob AMD schon in diesem Jahr eine High-End-Variante namens Navi 20 mit einer neuen Generation des Stapel-Speichers High-Bandwidth-Memory (HBM) fertig bekommt, ist noch unklar.

So lange kann es sich noch Nvidia auf dem GPU-Thron bequem machen: Schon Ende 2018 stellte die Firma die neue Grafikchipgeneration Turing vor, die mit der Unterstützung für Raytracing einen enormen Technologiesprung brachte. Damit werden in PC-Spielen Licht- und Schatteneffekte in Echtzeit möglich, wie sie bisher nur in Filmen mit zeitaufwendiger Offline-Berechnung zu sehen sind. Allerdings müssen Spiele diese Technik unterstützen – bisher sind es nur sehr wenige, aber Nvidia geht davon aus, dass sich die Zahl in diesem Jahr deutlich erhöhen wird. Schon Ende Januar können Besitzer einer RTX-Karte mit der neuen Version des Grafik-Benchmarks 3DMark testen, wie schnell die GPU diese neuen Effekte berechnen kann. Grafikkarten mit Raytracing-Beschleunigung wie die RTX 2070 , 2080 oder 2080 Ti kosten ab rund 500 bis rund 1300 Euro. Und wer sich die ultimative Leistung einer Titan RTX wünscht, zahlt rund 2700 Euro. Nvidia kann diese Preise verlangen, da AMD im High-End-Bereich derzeit keine Konkurrenz ist.

Lesetipp: Die besten Grafikkarten im Vergleich

Die GPU-Mittelklasse mit Preisen unter 500 Euro will Nvidia mit einer RTX 2060 bedienen. Noch günstiger soll die Variante 2050 sein, die aber wohl als GTX-Variante ohne Raytracing-Unterstützung kommen wird. Die Notebook-Varianten der Turing-GPUs sollen dagegen schon in wenigen Wochen in teuren Spiele-Laptops verfügbar sein. Spätestens 2020 muss sich Nvidia aber auf einen neuen Konkurrenten gefasst machen: Dann will Intel mit eigenen Spiele- GPUs in den Grafikkartenmarkt einsteigen.

Die Themen in Tech-up Weekly #143:

► AMD will mit Navi 10 Nvidias RTX-Reihe Konkurrenz machen
[Gerüchte, daher kein Link vorhanden]

► Intel stellt Sunny-Cove-CPUs und Gen-11-GPUs vor:
www.pcwelt.de/2396722

► Apple Pay in Deutschland gestartet:
www.macwelt.de/2168272

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