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Hardware-Recycling: Neue Rollen für Handys & Router

10.12.2018 | 14:06 Uhr | Thorsten Eggeling

Mit ein wenig zusätzlicher Soft- oder Hardware lassen sich betagte Smartphones oder DSL-Router sinnvoll weiterverwenden. Bei Routern genügen schon kleine Konfigurationsänderungen.

Viele elektronische Geräte werden nur über einen relativ kurzen Zeitraum genutzt: Ein älteres Smartphone bringt zu wenig Leistung, vielleicht ist auch das Display leicht zerkratzt oder der Akku schwächelt. Alte DSL-Router verstauben auf dem Dachboden, weil der Provider jedes Jahr einen neuen schickt. VDSL mit Highspeed erfordert eben auch schnellere Router.

Für den Elektronikschrott sind solche Geräte allesamt zu schade, denn es steckt immer noch leistungsfähige Hardware darin. Wir helfen Ihnen, ein neues Einsatzgebiet zu finden.

Tipp: So verkaufen Sie alte Geräte richtig und sicher

1. Kleinere und hinnehmbare Defekte

Nach etwa zwei Jahren lässt bei den meisten Smartphones und Tablets der Akku spürbar nach. Die Ladung reicht dann nicht mehr den ganzen Tag und für den mobilen Betrieb ist das Gerät dann kaum noch geeignet. Wer das Smartphone jedoch nur stationär verwendet, ist auf den Akku nicht angewiesen. Wenn das Gerät am Ladegerät noch einwandfrei funktioniert, lässt es sich auf vielfältige Weise weiternutzen. Ein paar Kratzer auf dem Display oder ein kleiner Glasbruch schaden auch nichts, solange sich das Smartphone oder Tablet noch bedienen lässt. Einige Geräte lassen sich auch an einem externen Monitor oder TV-Gerät betreiben (siehe Punkt 5).

Nicht mehr benötigte DSL-Router, etwa eine Fritzbox, enthalten wertvolle Hardware. Je nach Modell lassen sich Altgeräte beispielsweise als WLAN-Access-Point (siehe Punkt 8) sowie als NAS einsetzen. Selbst ein Defekt stört nicht bei jeder Aufgabe. Funktioniert beispielsweise das WLAN nicht mehr, können Sie immer noch die NAS-Funktion über Ethernet-Kabel nutzen.

Betagte Flachbildfernseher bieten meist noch eine ausreichende Bildqualität, etwa als Zweitgerät für das Gästezimmer. Oft fehlen jedoch Smart-TV-Funktionen oder Netflix & Co. funktionieren nicht, weil der Hersteller die Apps nicht mehr aktualisiert. Preisgünstige Zusatzhardware in Kombination mit einem Smartphone oder PC kann das TV-Gerät wieder mit zeitgemäßen Funktionen ausstatten (siehe Punkt 7).

IP-Telefon: Über Fritz App Fon verbindet sich das Smartphone mit der Fritzbox.
Vergrößern IP-Telefon: Über Fritz App Fon verbindet sich das Smartphone mit der Fritzbox.

2. Smartphone als IP-Telefon

Auch wenn im alten Android-Smartphone keine SIM-Karte mehr steckt, können Sie damit telefonieren. Allerdings nicht über das Mobilfunknetz, sondern per WLAN. Voraussetzung dafür ist eine Fritzbox mit Telefoniefunktionen und Fritz-OS 5.05 oder neuer.

Aktivieren Sie auf Ihrem Smartphone die WLAN-Verbindung und installieren Sie die App Fritz App Fon über Google Play. Smartphone und Fritzbox müssen sich im gleichen WLAN befinden. Nach dem Start sucht und findet die App Ihre Fritzbox in der Regel automatisch und Sie geben das Kennwort für die Benutzeroberfläche oder Benutzername und Kennwort ein – je nachdem, was konfiguriert ist. Aus Sicherheitsgründen müssen Sie die Einrichtung noch einmal bestätigen. Dazu nehmen Sie ein anderes mit der Fritzbox verbundenes Telefon in die Hand und tippen die angezeigte Zeichenfolge ein. Alternativ drücken Sie auf eine der Tasten am AVM-Router. Zum Abschluss tippen Sie auf die Schaltfläche „Fertigstellen“. Dass Smartphone und Fritzbox verbunden sind, erkennen Sie rechts oben am grün eingefärbten „Telefonie“ und „FRITZ!Box“.

3. Tablet als digitaler Bilderrahmen

Für diese Aufgabe eignet sich ein Tablet aufgrund seiner Größe besser als ein Smartphone. Bilder können jedoch beide anzeigen, wenn das Display noch in Ordnung ist. Für die Nutzung als digitaler Bilderrahmen ist ein Standfuß oder eine Wandhalterung empfehlenswert (um die zehn Euro). Soll der Bilderrahmen nur ein Foto zeigen, verwenden Sie die wahrscheinlich schon installierte Gallery-App. Mehr Möglichkeiten bietet beispielsweise Photo Slides . Es gibt hier mehrere Überblendeffekte und Sie können Bilder vom lokalen Speicher und von einem DLNA-Server als Diashow abspielen. Einige Optionen sind der Pro-Version vorbehalten (1,98 Euro), etwa Vorschaubilder oder die Panoramafunktion.

4. Webcam und Raumüberwachung

Wenn die App IP Webcam läuft, können Sie über die Browseroberfläche Videos aufzeichnen.
Vergrößern Wenn die App IP Webcam läuft, können Sie über die Browseroberfläche Videos aufzeichnen.

Mit einer passenden App lässt sich ein Android-Smartphone als Webcam weiternutzen. Sie müssen es nur an der gewünschten Position fixieren und ausrichten, etwa mit einer Wandhalterung oder einem Standfuß. Installieren Sie beispielsweise die werbefinanzierte App IP Webcam . Die Pro-Version ohne Werbung können Sie für 2,89 Euro erwerben . In den Einstellungen der App konfigurieren Sie „LAN/WLAN Streaming“ und gehen dann auf den untersten Punkt „Server starten“. Rufen Sie am PC im Browser die IP-Adresse auf, die auf dem Smartphone eingeblendet ist, beispielsweise „http://192.168.178.24:8080“. Der Livestream erscheint, sobald Sie einen „Video Renderer“ anklicken, beispielsweise „Browser“. Über „Aufnahme Kontrolle“ lässt sich der Stream aufzeichnen und auf dem Handy speichern.

Sie können außerdem Videos auf die Dropbox oder per SFTP hochladen. Dazu gehen Sie in der App auf „Plugins –› Scripte installieren und verwalten“ und dann auf „Uploader“. Zurück bei „Plugins“ tippen Sie auf „Upload“ und installieren das Dropbox- oder SFTP-Plug-in. Danach gehen Sie auf „Upload auswählen“ und konfigurieren den gewünschten Dienst.

IP Webcam bietet auch Funktionen für die Bewegungserkennung, die aber kompliziert zu konfigurieren sind. Die App Motion Detector Pro (werbefinanziert) erledigt diese Aufgabe einfacher mit nur wenigen Einstellungen.

Siehe auch: Laptop clever aufrüsten - so machen Sie es richtig

Fritzbox als Dateiserver im Netzwerk

Viele Fritzbox-Modelle lassen sich als NAS verwenden (Network Attached Storage). Den knappen internen Speicher erweitern Sie mit einer angeschlossenen USB-Festplatte. Gehen Sie in der Oberfläche der Fritzbox auf „Heimnetz –› Speicher (NAS)“ und setzen Sie Häkchen vor die Optionen „Speicher (NAS) aktiv“ sowie bei den angeschlossenen Speichergeräten. Neben der USB-Festplatte lässt sich auch Onlinespeicher über Webdav einbinden. Wenn noch nicht geschehen, legen Sie Benutzernamen und Passwort über „System –› Fritz!Box-Benutzer“ fest. Von Linux aus greifen Sie über den Dateimanager auf das NAS zu, bei Ubuntu 18.04 beispielsweise über „Andere Orte“. Zusätzlich können Sie unter „Heimnetz –› Mediaserver“ den UPnP-Server aktivieren. Sie erreichen die Inhalte dann auch über Android-Apps wie Bubble UPnP (siehe Punkt 6).

5. Mehr Speicherplatz und TV-Anschluss

Speicherplatz auf älteren Smartphones oder Tablets ist meist knapp bemessen. Das schränkt die Verwendung als Audio- und Videoplayer stark ein. Mit Modellen, in die sich eine möglichst große SD-Karte einstecken lässt, können Sie die Begrenzung verringern. An viele Geräte lässt sich auch eine USB-Festplatte oder ein Stick über ein USB-OTG-Kabel (USB On-the-Go) anschließen (etwa fünf bis zehn Euro). Darauf finden dann die Audio- und Videodateien Platz, die sich direkt, über das Netzwerk oder über ein angeschlossenes TV-Gerät abspielen lassen. Das Smartphone kann so zum Multimedia-Server im Heimnetzwerk werden (siehe Punkt 6).

Ob ein USB-OTG-Kabel auch an Ihrem Gerät funktioniert, ermitteln Sie in der Bedienungsanleitung oder per Suche im Internet. Es gibt für gut zehn Euro auch Y-OTG-Kabel mit einem USB-Hub für mehrere Geräte und einer zusätzlichen Stromversorgung, die aber nur für die USB-Festplatten zuständig ist. Das Smartphone lässt sich darüber in der Regel nicht gleichzeitig aufladen. Das unterstützen offiziell nur wenige Geräte, beispielsweise das Samsung Galaxy S3 und S4.

Ein MHL-USB-HDMI-Adapter bringt die Smartphone-Oberfläche auf den Fernseher.
Vergrößern Ein MHL-USB-HDMI-Adapter bringt die Smartphone-Oberfläche auf den Fernseher.

MHL (Mobile High-Definition Link) ist ein weiterer Standard, mit dem sich mobile Geräte an ein TV-Gerät oder einen Monitor anschließen oder mit Tastatur, Maus und USB-Laufwerk verbinden lassen. Sie finden die Adapter im Handel unter Bezeichnungen wie „MHL Micro USB zu HDMI Adapter“ (ab etwa zehn Euro). Auch hier gilt: Nicht jedes Smartphone bietet diesen Standard. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die technischen Daten Ihres Gerätes. Gute Chancen haben Sie bei älteren Samsung-Produkten wie dem Galaxy S3 und S4 sowie dem Note 2. Bei neueren Geräten fehlt MHL teilweise, so etwa beim S6 und S7.

Für MHL benötigen Sie ein Kabel mit mindestens drei Anschlüssen: HDMI, Micro- USB A oder C sowie einen USB-A-Stecker für die Stromversorgung. Das Micro-USBKabel verbinden Sie mit dem Smartphone oder Tablet, den HDMI-Stecker mit dem TV-Gerät. Die Stromversorgung beliefert den HDMI-Adapter und die angeschlossenen USB-Geräte. Eine Ladefunktion ist nicht bei allen Smartphones garantiert.

Alternativ gibt es original von Samsung eine Multimedia-Dockingstation (Produktbezeichnungen EDDS20E und ähnlich) mit USB-Anschlüssen, HDMI und Audioausgang, die mit älteren Modellen wie dem Galaxy S3 und S4 zusammenarbeiten sollte – inklusive Ladefunktion. Die Dockingstation ist mit knapp 70 Euro jedoch relativ teuer und aufgrund ihres Alters nicht mehr überall erhältlich.

Der Vollständigkeit halber sei noch Samsung DeX erwähnt (Produktbezeichnungen EE-MG950 oder ähnlich, circa 60 Euro). Dabei handelt es sich um eine Dockingstation etwa für die neueren Modelle Samsung Galaxy S8 und S9 mit bis zu 4 K Bildübertragung, 10/100 MBps-Ethernet-Anschluss, zwei USB-2.0-Ports und einen Ladeanschluss über USB-C. Das Gerät eignet sich vor allem für Nutzer, die das Smartphone als PC-Ersatz am großen Bildschirm und mit Maus und Tastatur benutzen wollen.

Einschränkungen: Bei MHL beziehungsweise einer den genannten Dockingstationen erscheint das Bild sofort auf dem TV-Gerät, zusätzliche Software ist nicht nötig. Da Smartphone-Oberflächen für Touchscreens optimiert sind, ist die Bedienung über Tastatur und Maus teilweise mühsam oder funktioniert gar nicht. Videos lassen sich in der Regel problemlos auf dem Bildschirm darstellen, wenn sie von der Festplatte oder dem lokalen Netzwerk stammen. Netflix oder Amazon Video lassen sich aufgrund des Kopierschutzes nicht abspielen.

6. Android-Gerät als Server einsetzen

Eine SFTP-Serverapp ermöglicht den bequemen Datenaustausch zwischen Linux und Smartphone.
Vergrößern Eine SFTP-Serverapp ermöglicht den bequemen Datenaustausch zwischen Linux und Smartphone.

Sie haben Ihr Smartphone oder Tablet mit genügend Festplatten/USB-Speicher ausgestattet wie in Punkt 5 beschrieben. Die USB-Festplatte lässt sich zwar am PC befüllen, einfacher geht es jedoch über das Netzwerk. Sie können das Gerät dann auch als Dateiserver verwenden.

Für Android gibt es jede Serversoftware, die auch unter Linux verfügbar ist. Servers Ultimate (Nutzung auf sieben Tage begrenzt) bietet beispielsweise mehr als 60 Dienste, darunter FTP-, SFTP-, SMB/CIFS- und HTTP-Server. Die Pro-Version kostet 8,49 Euro. Wenn das Gerät nicht gerootet ist, gibt es Einschränkungen. Android-Apps dürfen Ports unter 1024 nicht nutzen. Die Server müssen daher für höhere Ports konfiguriert sein, die nicht dem Standard entsprechen. Bei Samba/CIFS bereitet das Probleme, weil sich die Clientsoftware unter Linux und Windows nicht ohne Weiteres auf andere Ports einstellen lässt.

Für die meisten Nutzer ist es daher einfacher, einen SFTP-Server zu verwenden. Empfehlenswert ist die werbefinanzierte App SSH/SFTP Server . Nach dem Start richten Sie einen Benutzer mit Passwort ein und einen Pfad für die Freigabe. Als Port verwenden Sie beispielsweise „2222“. Verbinden Sie sich dann über den Linux-Dateimanager mit dem Server, wobei Sie eine Adresse wie sftp://192.168.178.24:2222 verwenden.

Relevant: Alte PC-Hardware clever nutzen

7. Vom dummen zum klügeren Fernsehgerät

Chromecast lässt sich per HDMI auch an ältere TV-Geräte anschließen.
Vergrößern Chromecast lässt sich per HDMI auch an ältere TV-Geräte anschließen.
© Google

Wer einen alten Fernseher mit HDMI-Anschluss weiternutzen will, hat mehrere Möglichkeiten: Sie schließen einen voll ausgestatteten Multimedia-PC oder einen sparsamen Mini-PC wie den Raspberry Pi mit Kodi als Mediacenter an. Was Sie dazu benötigen, haben wir hier beschrieben.

Es geht jedoch noch einfacher und preisgünstiger. Für 39 Euro bietet sich Google Chromecast an. Dabei handelt es sich um ein kleines Gerät mit HDMI-Anschluss und WLAN. Sie verbinden Chromecast per HDMI direkt mit dem TV-Gerät, über eine USB-Buchse lässt sich das Gerät mit Strom versorgen. Ist keine verfügbar oder vorhanden, verwenden Sie das mitgelieferte 5V-Netzteil.

Auf dem Smartphone installieren Sie die kostenlose App Google Home , über die Sie Chromecast für Ihr WLAN einrichten. In unterstützten Apps, beispielsweise Youtube, VLC oder der ZDF-Mediathek, sehen Sie das Chromecast-Symbol, über das Sie die Wiedergabe über den Chromecast-Stick aktivieren. Mit Hilfe von Bubble UPnP lassen sich beliebige Videos vom Android-Gerät oder von UPnP-Quellen im Netzwerk über Chromecast oder ein Kodi-Mediacenter abspielen.

8. Fritzbox als Access Point verwenden

Mit einem zusätzlichen Access Point, der per Ethernet oder Powerline angeschlossen ist, erweitern Sie die Reichweite des WLANs. Das ist nützlich, wenn das Funksignal vom DSL-Router das Wohnzimmer nicht ausreichend abdeckt, in dem der Smartphone-Server oder Chromecast ein stabiles WLAN benötigen. Ein Access Point dient als Schnittstelle zwischen Kabel- und Drahtlosnetzwerk und er bringt er WLAN-Clients ohne eigenes Routing in das vorhandene Netzwerk. Die WLAN-Teilnehmer erhalten ihre IP-Adressen vom zentralen Router und nicht vom Access Point.

Schließen Sie die alte Fritzbox (Port 2 bis 4) direkt per Ethernet-Kabel an Ihren PC an, andere Netzwerkverbindungen unterbrechen Sie vorübergehend. Rufen Sie die Oberfläche im Browser über http://fritz.box auf. Gehen Sie auf „Internet –› Zugangsdaten“ und stellen Sie neben „Internetanbieter“ die Option „Weitere Internetanbieter“ ein. Es erscheint ein neues Ausklappmenü, in dem Sie „Anderer Internetanbieter“ auswählen. Markieren Sie im Abschnitt „Anschluss“ die Option „Anschluss an externes Modem oder Router“. Unter „Betriebsart“ stellen Sie „Vorhandene Internetverbindung mitbenutzen (IP-Client-Modus)“ ein. Unter „Verbindungseinstellungen“ tragen Sie bei „Upstream“ sowie „Downstream“ die Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung ein. Klicken Sie auf „Verbindungseinstellungen ändern“ und aktivieren Sie die Option „IP-Adresse automatisch über DHCP beziehen“. Hinter „DHCP-Hostname“ tragen Sie eine aussagekräftige Bezeichnung ein, die sich von der des Hauptrouters unterscheidet.

Nach einem Klick auf „Übernehmen“ muss die Fritzbox neu starten. Verbinden Sie die Fritzbox per Ethernet-Kabel am LAN-Port 1 und auch den PC mit Ihrem Netzwerk. Die alte Fritzbox erhält eine neue IP-Adresse per DHCP, die Sie über die Oberfläche des aktiven DSL-Routers ermitteln. Über diese Adresse erreichen Sie jetzt die Oberfläche des Fritzbox-WLAN-Access-Points. Konfigurieren Sie das Funknetz mit der SSID und dem Netzwerkschlüssel, die Sie auch bei Ihrem Standard-WLAN verwenden. Ihre Geräte können sich dann automatisch mit dem jeweils stärksten WLAN verbinden.

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