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Handystrahlung und Krebs: Keine Gefahr, keine Entwarnung

19.12.2017 | 11:10 Uhr | Peter Müller

Dass Vieltelefonierer häufiger Krebs bekommen, ist nicht erwiesen. Letzte Gewissheiten gibt es aber nicht.

Ob Handystrahlen Krebs auslösen können, ist umstritten. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die seit gut drei Jahrzehnte an unsere Ohren gehaltene Telefone eine Gesundheitsgefahr mit sich bringen, ist nach Lage der Forschung extrem gering. Vor allem weil die Strahlung der Handys und Sendemasten in keiner Weise in Energiebereichen funkt wie etwa radioaktive oder andere ionisierende Strahlung wie die von Röntgenquellen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO will aber dennoch keine endgültige Entwarnung geben, sie hält die elektromagnetischen Wellen der Handys für "möglicherweise krebserregend" - keine Warnung, aber auch keine Entwarnung hat die WHO damit im Jahr 2011 ausgesprochen. Wie nun Jonathan Samet , von der Colorado School of Public Health gegenüber The Verge erklärt , sehe er keine öffentliche Gesundheitskrise. Aber will er, der seinerzeit die WHO-Expertengruppe anleitete, auch nichts verharmlosen. Man wisse immer noch zu wenig über die biologische Wirkung der allgegenwärtigen Mobilfunkwellen.

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