2402484

GTX 1660 Ti: Grafikkarte ohne Raytracing in Arbeit?

17.01.2019 | 15:37 Uhr | Michael Söldner

Nvidia arbeitet angeblich an einer Budget-Karte auf Turing-Basis, die ohne Raytracing auskommen muss.

Hersteller Nvidia plant offenbar eine neue Grafikkarte auf Basis der aktuellen Turing-Architektur. Die laut Videocardz GTX 1660 Ti getaufte Grafikkarte unterstützt aber voraussichtlich kein Raytracing und muss daher ohne den Namenszusatz RTX der neuen Grafikkarten-Generation auskommen. Die GPU namens TU116 soll 1.536 Shadereinheiten enthalten. Damit würde sich die GTX 1660 Ti zwischen der RTX 2060 (1920 Shadereinheiten) und der GTX 1060 (1280 Schadereinheiten) einreihen. Wie bei den aktuellen Karten soll Nvidia in der Budget-Karte 6.144 MB GDDR6-Speicher verbauen, der über ein 192 Bit breites Interface mit der Karte kommuniziert.

Nvidia will mit der GTX 1660 Ti angeblich die Preislücke zwischen dem günstigsten RTX-Modell 2060 für 360 Euro und der bald auslaufenden GTX 1060 für 200 Euro schließen. Einen Termin für die Enthüllung der Budget-Karte hat Nvidia allerdings noch nicht genannt. Auch bei der Bezeichnung bleiben einige Fragen offen. Schließlich würde die GTX 1660 als RTX 2050 deutlich besser in das Lineup der aktuellen Nvidia-Grafikkarten passen. Ob Nvidia tatsächlich eine um Raytracing beschnittene Grafikkarte auf den Markt bringen möchte, ist ebenfalls fraglich. Schließlich gehört Raytracing zu den größten Neuerungen der aktuellen Turing-Grafikkarten, eine Karte ohne diese Funktion würde eine schnelle Marktdurchdringung eher gefährden.

Hardware-Trends 2019: Prozessoren & Grafikkarten

PC-WELT Marktplatz

2402484