2363792

Google verspricht keine KI-Waffensysteme zu bauen

18.07.2018 | 14:41 Uhr |

Insgesamt haben sich 160 Unternehmen und 2.400 Einzelpersonen gegen die Entwicklung autonomer KI-Waffen ausgeprochen.

Im Rahmen der Joint Conference on Artificial Intelligence hat das Future of Life Institute eine Liste von 2.400 Einzelpersonen und 160 Unternehmen vorgestellt, die sich nicht an der Entwicklung, Herstellung oder dem Handel mit autonomen Waffensystemen zum Töten von Menschen beteiligen wollen. Die aus 90 unterschiedlichen Ländern stammenden Unterzeichner wollen auch Regierungen dazu drängen, entsprechende Gesetze auf den Weg zu bringen. Das Versprechen wurde unter anderem von Google DeepMind, der Xprize Foundation oder Einzelpersonen wie Elon Musk unterzeichnet.

Der Zusicherung ging große Kritik an Unternehmen voraus. Google erntete für seinen Vertrag mit dem Pentagon zur automatischen Auswertung von Drohnen-Fotos beispielsweise viel Gegenwind. Der Großteil der Forscher im Bereich der autonomen Waffensysteme vertritt die Ansicht, dass die Waffen schnell zu einem mächtigen Instrument für Gewalt und Unterdrückung werden könnten. Die Entscheidung über die Tötung eines Menschen dürfe daher nie einer Maschine überlassen werden. Das Future of Life Institute vertritt die Ansicht, dass diese Waffensysteme genauso geächtet werden müssten wie biologische Waffen. Vor drei Jahren spendete Elon Musk 10 Millionen US-Dollar an das Future of Life Institute. Mit dem Geld sollten Forschungsprogramme gestartet werden, die garantieren, dass KI-Systeme der Menschheit immer nur nützlich sein werden.

Wie Künstliche Intelligenz unseren Alltag verändert

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2363792