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Google: Pornografische Inhalte aus Drive gelöscht

27.03.2018 | 17:17 Uhr |

Google hat offenbar mit der Löschung pornografischer Inhalte in Google Drive begonnen – zum Ärger der Sex Worker.

Googles Cloud-Speicher Google Drive wird nicht nur zur Speicherung von Tabellen, Präsentationen und endlosen Zahlenkolonnen genutzt, auch Sex Worker greifen auf den Dienst zurück. Google hat laut Motherboard nun mit der Löschung derartiger Inhalte begonnen. Die Pornodarstellerin Avey Moon konnte beispielsweise ein in Google Drive gespeichertes Gewinnervideo für einen Wettbewerb nicht versenden – es war bereits gelöscht worden. Auch andere Sex Worker berichten von Löschungen ihrer Inhalte in Googles Cloud-Speicher. Eine Warnung habe es nicht gegeben.

Ein Google-Sprecher verwies auf die Geschäftsbedingungen von Google Drive: Demnach sei die Veröffentlichung von sexuell eindeutigen Inhalten oder pornografischen Inhalten nicht gestattet. Speziell kommerziell genutzte Pornoinhalte seien verboten. Über Sex und Pornografie schreiben sei erlaubt, begleitende Videos und Fotos seien hingegen verboten. Zur Kontrolle greife Google auf Mitarbeiter und automatisierte Systeme zurück, die die Inhalte erkennen. Weiterhin spielt es offenbar keine Rolle, ob ein kostenloses oder kostenpflichtiges Konto bei Google Drive verwendet wird – in beiden Fällen mehren sich die Beschwerden der Sex Worker, die ihre Arbeit durch die Löschung stark eingeschränkt sehen. Bislang galt Google für viele Sex Worker als kooperativ und "sex-trade friendly".

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