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Google: Neue Schutz-Features für mehr Online-Sicherheit

20.10.2017 | 12:14 Uhr |

Google bietet nun neue Funktionen an, mit denen die Online-Sicherheit der Nutzer verbessert wird. Ein Überblick.

Passend zum "Cyber Security Month" im Oktober hat Google am Freitag drei neue bzw. verbesserte Schutzfunktionen vorgestellt, mit denen Nutzer sich besser gegen alle Gefahren wappnen können, die bei der Nutzung des Internets lauern. Dazu gehört eine neue Version des Google Sicherheitschecks, mit dem Nutzer ihr Google-Konto überprüfen können. Der Sicherheitscheck bietet nicht mehr eine Checkliste, sondern eine personalisierte Hilfestellung, durch die jeder Nutzer die Einstellungen besser auf seine Bedürfnisse hin anpassen kann.

Der Google Sicherheitscheck
Vergrößern Der Google Sicherheitscheck
© Google

Im Sicherheitscheck können Sie auf einen Blick beispielsweise sehen, ob und welche Anwendungen und Dienste einen Zugriff auf ihre von Google genutzten Angebote haben. Gleich beim Öffnen des Sicherheitschecks sieht der Nutzer dabei seinen aktuellen Sicherheitsstatus und erhält Hinweise darauf, um welche Probleme er sich kümmern sollte. Mit wenigen Klicks können die entsprechenden Anpassungen gemacht werden. Den Sicherheitscheck finden Sie hier.

Phishing-Schutz in Chrome

Den Phishing-Schutz in Chrome will Google stark verbessern. "Dank unserer jahrelangen Erfahrung bei der Identifikation von Phishing-Sites und den Erkenntnissen von Safe Browsing können wir jetzt in Echtzeit Vorhersagen über Sicherheitsrisiken treffen", heißt es hierzu seitens Google. Dieses Wissen, so heißt es weiter, werde dazu genutzt werden, um neue Funktionen zum Schutz vor Phishing in Chrome zu testen. Insgesamt sollen die Nutzer und deren Konten besser geschützt werden, wenn sie versehtlich ihr Passwort auf einer verdächtigen Phishing-Seite eingeben. Dann sollen zusätzliche Schutzmaßnahmen greifen, die dazu führen, dass das Konto des Nutzers nicht gefährdet ist.

Es ist auch geplant, den Phishing-Schutz auf alle anderen Passwörter auszudehnen, die im Passwortmanager von Chrome gespeichert sind. Außerdem sollen andere Anwendungen und Browser, wie Safari, Firefox und Snapchat, die Googles Safe-Browsing-Technologie bereits verwenden, die Schutzfunktionen nutzen können.

Erweitertes Sicherheitsprogramm für kleine, gefährdete Nutzergruppen

Mit dem erweiterten Sicherheitsprogramm führt Google ein neues Sicherheitsprogramm ein, welches speziell auf den Schutz der Online-Sicherheit einer kleineren Gruppe von Nutzern angepasst ist, die einer größeren Gefahr als "normale" Nutzer ausgesetzt sind und bei denen auch der Datenschutz eine enorm wichtige Rolle spielt. Als Beispiele für solche Nutzergruppen nennt Google Journalisten, Wahlkampfteams und Wirtschaftsführer.

Für diese Nutzergruppen bestehe ein besonders hohes Risiko, das Interesse von Angreifern auf sich zu richten. Umso wichtiger sei es, diesen Nutzern zusätzliche Hilfsmittel für ihren Schutz zu geben. "Das Programm bietet die stärksten Sicherheitsmaßnahmen von Google", heißt es in der Mitteilung. Dazu müssten die betreffenden Nutzer aber auch bereit sein "ein wenig ihrer Bequemlichkeit zugunsten eines besseren Schutzes ihrer persönlichen Google-Konten einzutauschen."

So erforderte die verstärkte Sicherheit unter anderem den Schutz des Google-Kontos durch die Verwendung von physischen Sicherheitsschlüsseln. Weitere Infos zum neuen Sicherheitsprogramm und wie Sie sich dafür anmelden können, finden Sie auf dieser Google-Seite.

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