Die Nachfrage nach dem iPhone X überrascht sogar die Analysten von Goldman Sachs, der Kurs zieht als Ergebnis an.

Mit seinen Empfehlungen und Kurszielen bestimmt das Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Goldman Sachs indirekt Aktienkurse mit. Nicht immer sind diese Empfehlungen richtig. Im Falle des  iPhone X  räumt das Unternehmen nun ein, die  Nachfrage unterschätzt und nicht eingetretene Kursrückgänge prognostiziert  zu haben. Als Reaktion wurde der Zielpreis für eine Apple-Aktie von 200 US-Dollar, die am Donnerstag letzter Woche ausgerufen wurden, auf 240 US-Dollar angehoben. 

Auch für die kritische Haltung gegenüber dem iPhone X im Sommer 2018 entschuldigt sich Goldman Sachs. Nach Angaben des hauseigenen Analysten Rod Hall habe man eine deutlich geringere Nachfrage nach dem iPhone X erwartet. Als Reaktion auf die neue Haltung von Goldman Sachs stieg die Apple-Aktie um 0,7 Prozent auf 224 US-Dollar an. Damit befindet sich das Wertpapier nur noch knapp unter der Kaufempfehlung von Goldman Sachs. Die Ankündigung von Apple hingegen, dass die neuen Handelsgesetze der USA mit China dem Unternehmen schaden könnten, ließen den Kurs wieder um wenige Dollar sinken. Derzeit kostet eine Apple-Aktie 218 US-Dollar oder 189 Euro. Goldman Sachs geht weiterhin davon aus, dass das neue iPhone 849 US-Dollar kosten wird. Apple werde nach Ansicht der Analysten nicht einen Preis unter 800 US-Dollar anstreben. 

Auch in der Vergangenheit haben die Börsen-Gurus und Analysten nicht gerade richtig die iPhone-X-Zahlen einschätzen können, haben wir bereits im Frühling dieses Jahres berichtet:

Miese iPhone-X-Verkäufe: Katastrophe oder Analysten-Geschwätz?

iPhone-X-Zahlen: Analysten müssen sich neu sortieren

Erste Bilder von iPhone XS und Apple Watch 4 durchgesickert  

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