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Gefeuerter Mitarbeiter wirft Tesla Betrug vor

12.07.2018 | 13:09 Uhr |

Laut einem Ex-Mitarbeiter soll Tesla fehlerhafte Batterien und als Schrott deklarierte Teile in seinen Fahrzeuge verbauen.

Der Ex-Tesla-Mitarbeiter Martin Tripp wurde von Elon Musk als Saboteur bezeichnet und gefeuert . Der Tesla-Chef warf dem ehemaligen Mitarbeiter Datendiebstahl, Geheimnisverrat und mutwillige Geschäftsschädigung vor.

Martin Tripps New Yorker Anwalt Stuart Meissner wittert eine Hetzkampagne, um seinen Mandanten zu diffamieren und zum Schweigen zu bringen. Laut Bloomberg hat Martin Tripp Tesla nun bei der US-Börsenaufsicht SEC angezeigt.

Tripp zufolge, der in einer Gigafactory des Unternehmens in Nevada beschäftigt war, soll Tesla die wöchentlichen Produktionszahlen für das Modell 3 um bis zu 44 Prozent höher ausgewiesen haben und zudem fehlerhafte und schlecht verarbeitete Batterien in Fahrzeuge verbaut haben. Weiterhin behauptet er, dass Tesla mit System als Schrott deklarierte Teile in seinen Fahrzeugen wiederverwendet habe. Zu den Vorwürfen haben sich bis jetzt weder Tesla noch das SEC äußern wollen.

Tripp sieht sich zu Unrecht als Saboteur bezichtigt. Er habe lediglich Investoren sowie die Öffentlichkeit warnen wollen. Tesla hingegen meint, dass Martin Tripp aus Frust über eine verweigerte Beförderung gehandelt habe.

Martin Tripp sieht sich als Whistleblower

Gegenüber CNN bezeichnete Martin Tripp sich selbst als Whistleblower. Vielleicht wendete er sich auch gerade darum an die SEC, die Whistleblower in der Vergangenheit teilweise schon mit zweistelligen Millionenzahlungen entlohnte - so geschehen bei einem Whistleblower, der Monsanto einer falschen Buchführung bezichtigte.

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